Höhere Eigenkapitalquote sichert Zugang zu Finanzierungsmitteln
Unbesicherter Förderkredit
Jetzt können auch Betriebe mit geringem Eigenkapital Innovationen finanzieren: Das „Mittelstandskapital“ ist ein zinsgünstiges Nachrangdarlehen der LfA Förderbank Bayern, das Innovationen erleichtert und gleichzeitig die Eigenkapitalbasis der Unternehmen stärkt. Um an das „Mittelstandskapital“ der LfA zu kommen, müssen die Unternehmen keine Sicherheiten stellen. Der Förderkredit hat im Einzelfall einen Höchstbetrag von derzeit 200.000 Euro. Bis 2015 stehen den Unternehmen unter Einbindung von EU-Mitteln rund 100 Millionen Euro zur Verfügung. Finanziert werden insbesondere Verfahrens- oder Prozessinvestitionen.
Mit dem „Mittelstandskapital“ können bis zu 75 Prozent der Investitionskosten und zurzeit maximal 200.000 Euro finanziert werden. Das Förderdarlehen hat Mezzaninecharakter und bündelt die Vorteile von Fremd- und Eigenkapital. Im Insolvenzfall tritt die Darlehensforderung im Rang hinter Forderungen anderer Kreditgeber zurück.
Deshalb erkennt die Hausbank das LfA-Darlehen in der Regel als wirtschaftliches Eigenkapital des Kreditnehmers an. Dadurch erhöht sich die Eigenkapitalquote des Betriebs, der dann leichter an weitere Finanzierungsmittel kommt.
Beantragt wird das „Mittelstandskapital“ über die Hausbank bei der LfA.
Der Förderkredit kommt in ganz Bayern zum Einsazt – Ausnahme ist der Großraum München.
Weitere Vorteile haben kleine und mittlere Unternehmen in Bayern, ab sofort durch eine Zinssenkung beim „Bayerischen Mittelstandskreditprogramm“: Die LfA hat den Zinssatz der Start- und Investivkredite um 0,5 Prozentpunkte gesenkt. dhz
www.lfa.de