Recht + Steuern -

Steuertipp Klarheit zur Steueranrechnung für die Reparatur von Elektrogeräten

In der Praxis stellt sich bei Reparaturen von Elektrogeräten oftmals die Frage, ob es die Steueranrechnung in Höhe von 20 Prozent der Arbeitsleistung, maximal bis zu 1.200 Euro pro Jahr gibt. Die Antwort kommt von der Bundesregierung.

Frage eines Bundestagsabgeordneten: Unter welchen Voraussetzungen gibt es für die Reparatur von stationären Elektrogeräten (Waschmaschine, Geschirrspüler, Herd) und von mobilen Geräten (Handy, Fernseher) eine Steueranrechnung für Handwerkerleistungen nach § 35a Abs. 3 EStG?

Antwort der Bundesregierung: Die Aufwendungen für Reparaturen von Elektrogeräten sind steuerlich berücksichtigungsfähig, soweit die Geräte in der Hausratversicherung mitversichert werden können. Zudem müssen die Reparaturen im Haushalt stattfinden (Bundestags-Drucksache 18/13202, Antwort auf Frage 25).

Steuertipp: Zusätzlich müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein, damit das Finanzamt grünes Licht für die Steueranrechnung gibt:

  • Die Zahlung muss per Überweisung oder Abbuchung geleistet worden sein.
  • Dem Finanzamt kann eine Rechnung über die Reparaturleistungen vorgelegt werden. dhz

Weitere Steuertipps finden Sie im DHZ-Steuerarchiv.

© deutsche-handwerks-zeitung.de 2017 - Alle Rechte vorbehalten
Kommentare

Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

* = Pflichtfelder. Bitte ausfüllen