Marketingtipp der Woche Schuster bleib bei deinem Leisten

Viele Handwerksunternehmer verschwenden wertvolle Zeit mit dem Versuch, den eigenen Internetauftritt selbst zu gestalten, die Fahrzeugeinrichtung selbst zu bauen oder das Logo und die Geschäftspapiere eigenhändig zu gestalten. Das rächt sich doppelt.

Schuster bleib bei deinem Leisten

In Deutschland hat sich die "Do-it-yourself"-Mentalität festgesetzt. Auf Heimwerkerebene heißt das: Unzählige Baumärkte, die in den letzten Jahren schier aus dem Boden geschossen sind. Sie locken mit Billigangeboten, scheinbare Schnäppchen, die den Kunden am Ende teuer zu stehen kommen. Dem Verbraucher vergeht das Lachen erst dann, wenn das selbstgebaute Gartenhaus zusammenkracht, das selbstgeleimte Treppengeländer bricht, sich der selbstverlegte Teppich wellt oder das selbstgeflieste Bad abblättert. Dann muss meist ein Profi den Trümmerhaufen zusammenkehren.

So lacht der Handwerker zwar zuletzt und profitiert schließlich doch noch, aber die Situation ist dennoch ärgerlich.

Aber seien wir doch mal ehrlich und analysieren unser eigenes Verhalten. Wer war nicht schon einmal selber Kunde im Baumarkt? Und, wer legt im überlasteten Betriebsalltag nicht auch selbst an Dingen Hand an, von denen er/sie eigentlich gar nichts versteht?

Manch ein Handwerksunternehmer, der gerade noch über mangelnde Gewinne jammert, verschwendet im nächsten Moment wertvolle Zeit mit dem Versuch –, denn dabei bleibt es zumeist – den eigenen Internetauftritt selbst zu gestalten, die Fahrzeugeinrichtung selbst zu bauen oder das Logo und die Geschäftspapiere (Visitenkarten etc.) eigenhändig zu kreieren.

Auf Profis vertrauen

Tatsächlich verfügen aber nur wenige Laien über ausreichend fachliche Kompetenz, Talent und vor allem die zeitlichen Ressourcen, um solche Leistungen so zu erbringen, dass sie das anspruchsvolle Kundenauge überzeugen können.

Das rächt sich doppelt: Erstens ist die Zeit unwiederbringlich vergeudet und zweitens ist das Ergebnis schlichtweg mangelhaft – jedenfalls im Vergleich zu einer professionellen Leistung. Während Sie sich noch darüber freuen, dass Sie niemanden um Hilfe fragen mussten, freut sich Ihr Konkurrent über schlechtes Corporate Design. Volkswirtschaftlich betrachtet fehlt letztlich Geld im Wirtschaftskreislauf und verhindert Wachstum, auf das auch das Handwerk angewiesen ist.

Ein solches Verhalten kann aber auch ein Zeichen von Hilflosigkeit sein. Vor allem dann, wenn jemand für sein Marketing oder seine Akquise etwas tun möchte, aber nicht genau weiß, was zu tun ist. Da hilft nur eines: Vertrauen auch Sie auf Profis (Webdesigner, Grafiker, Unternehmens- bzw. Marketingberater etc.) mit ausgewiesenen Referenzen. Fragen kostet zunächst nichts und verpflichtet auch zu nichts – zumindest nicht bei seriösen Anbietern. Und selbst wenn ein Beratungshonorar anfällt, ist es eine Investition, die sich vielfach rechnen kann.

abu