Private Mobiltelefone auch beruflich zu nutzen liegt im Trend. Als Vorteile gelten höhere Produktivität und Zufriedenheit der Mitarbeiter. Was fehlt, sind oftmals Richtlinien für den Umgang mit privaten Mobiltelefonen am Arbeitsplatz.
42 Prozent der Arbeitnehmer nutzen private Endgeräte am Arbeitsplatz. Das ist das Ergebnis einer Studie von Cisco. Zum weltweiten BYOD-Trend (Bring Your Own Device) wurden im 1. Halbjahr 2012 fast 4900 IT-Entscheidungsträger aus unterschiedlichen Branchen in Europa, Asien, Nord- und Südamerika befragt.
Mitarbeiter kennen Geräte
Laut Studie profitieren Unternehmen durch BOYD. So steige die Produktivität und die Zufriedenheit der Mitarbeiter bei der Benutzung privater Geräte an. Denn diese Geräte wählen die Mitarbeiter ebenso wie die dazugehörigen Anwendungen selber aus.
Die Umfrage zeigt außerdem, dass die Anzahl der mobilen Geräte bis 2014 weiter ansteigen wird. Auch die Investitionen in diesem Bereich sollen von jetzt 18 auf dann 23 Prozent steigen.
Unternehmensrichtlinien fehlen
Rund ein Viertel der befragten Unternehmen geht davon aus, dass fehlende Unternehmensrichtlinien im Umgang mit BOYD die größte Herausforderung i der Zukunft sind. Deshalb rät Cisco-Vorstand Chris Martin: "Arbeitgeber sollten sich jetzt für den BYOD-Trend rüsten und eine entsprechend sichere Infrastruktur bereitstellen. Nur so ist eine reibungslose Nutzung der eigenen Geräte am Arbeitsplatz möglich."
Die Studie zeigt, dass Unternehmen jeder Größe noch Verbesserungsbedarf beim Thema BYOD haben. Denn nur 41 Prozent der mittelständischen Betriebe haben Richtlinien, die den Zugriff auf das Firmennetzwerk mit privaten Gräten regelt. Bei großen Unternehmen sind es 50 Prozent. dhz
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