IT-Sicherheit Risiken beim Cloud Computing vermeiden

Cloud Computing wird in kleinen und mittleren Unternehmen immer beliebter. Viele Unternehmen planen sogar sensible oder vertrauliche Daten in eine Cloud-Umgebung zu übertragen. Doch durch die betriebliche Nutzung privater Smartphones und Tablets droht den Firmendaten Gefahr.

Cloud Computing wird immer beliebt, sicher ist es aber nicht immer. - © Pixel Embargo - Fotolia

Smartphones und Cloud Computing können ein riskantes Doppel sein, darauf weisen die Verantwortlichen der IT-Security Messe in Nürnberg hin. Denn den Unternehmensdaten lauert beim Cloud Computing Gefahr durch fehlenden Schutz mobiler Endgeräte. Verzichten muss deshalb niemand auf die Vorteile des Cloud Computing, es gibt mittlerweile Sicherheitskonzepte und -lösungen, die speziell an die Sicherheitsbedürfnisse von kleinen und mittleren Unternehmen angepasst sind.

Virenschutz ist Pflicht

Sicheres Cloud Computing im Unternehmen ist bei der Nutzung von privaten Mobilgeräten möglich. Wer mobile Endgeräte für das Cloud Computing nutzen möchte, muss daher zunächst auf die Sicherheit von Smartphone oder Tablet-PC achten. Dazu gehört ein professioneller Virenschutz wie zum Beispiel F-Secure Mobile Security, G Data Mobile Security, Kaspersky Mobile Security, McAfee All Access oder Trend Micro Mobile Security.

Passwörter schützen

Ein Smartphone kann schon mal verloren gehen. Deshalb dürfen Passwörter für den Zugang zur Cloud nicht auf Smartphone oder Tablet gespeichert werden. Darüber hinaus muss der Zugang zu den mobilen Geräten besonders geschützt werden. Die meisten Handy-Besitzer schützen ihr Gerät nur mit einer PIN zur Freigabe der SIM-Karte. Smartphones und Tablets bieten aber durchaus die Möglichkeit ein Passwort zu vergeben. Manche Geräte bieten sogar die Möglichkeit des biometrischen Zugangsschutzes, wie zum Beispiel einen integrierten Fingerabdruck-Scanner.

Nur erlaubte Geräte und Apps zulassen

Neben dem Schutz mobiler Endgeräte sollten Unternehmen außerdem darauf achten, dass im Firmennetzwerk nur betrieblich zugelassene Geräte genutzt werden. Helfen können dabei Mobile Device Management-Lösungen wie AirWatch oder Sophos Mobile Control, die Smartphones und Tablet auf Basis der eindeutigen Gerätekennzeichen erkennen und nicht freigegebene Geräte für den Netzwerkzugang blockieren können.

Mobile Device Manager können auch die auf mobilen Geräten installierten Apps ermitteln. So können Unternehmer einen Überblick darüber erhalten, welche mobilen Anwendungen auf betrieblich genutzten Smartphones und Tablets genutzt werden. Weil der mobile Cloud-Zugang in der Regel über spezielle Apps hergestellt wird, kann dadurch auch erkannt werden, ob nur zugelassene Cloud-Dienste verwendet werden. IT Security Messe