Verbraucherpreise Preise für Mehl und Zucker stark gestiegen

Insgesamt ist die Inflationsrate in Deutschland so niedrig wie seit zwei Jahren nicht mehr. Sie liegt nur noch bei knapp zwei Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Doch große Preissprünge machten in den vergangenen zwölf Monaten die Grundnahrungsmittel Zucker und Mehl.

Obwohl die Inflation insgesamt gering ist, haben die Bäcker mit steigenden Preisen zu kämpfen: Mehl wurde um 30 Prozent teurer. - © Tomnamon/Fotolia

Die Preise für Zucker sind seit einem Jahr um mehr als 22 Prozent gestiegen. Mehl ist 30 Prozent teurer als im Mai 2012. Die Bäcker mussten daher auch die Preise für Brötchen erhöhen: Sie kosten sechs Prozent mehr als im vergangenen Frühjahr.

Auch die Preise für andere Lebensmittel stiegen. Insbesondere für Fleisch – Schweinebraten wurden mehr als fünf Prozent teurer – und Wurst mussten die Verbraucher mehr Geld auf die Theke legen. Wer dagegen gerne gebratenes Gemüse isst, kommt günstiger weg: Die Preise für Gemüse sanken in den letzten zwölf Monaten um drei Prozent. Besonders Kartoffeln wurden billiger. Sie kosten 17 Prozent weniger. Auch Butter wurde fast ein Fünftel günstiger. dhz