Kunsthandwerk in höchster Perfektion

„Exempla“ zeigt Ornamente, „Schmuck“ im internationalen Umfeld und „Talente“ bringt digitale Gestaltungsformen und traditionelle Handwerkstechniken

Kunsthandwerk in höchster Perfektion

Die Internationale Handwerksmesse wird wieder zum Treffpunkt von Kunsthandwerkern, Gestaltern, Designern, Sammlern und Galeristen. Die IHM PRIVAT präsentiert hochwertige Sonderschauen, die auch im Ausland höchstes Ansehen genießen. „Exempla“, „Schmuck“ und „Talente“ sind nur einige Beispiele der Trendschauen, die in der Halle A1 zum Thema „Handwerk & Design“ die Spitzenleistungen des Handwerks ins Licht rücken.

Objekte aus 22 Ländern

Zum 49. Mal findet auf der IHM die Sonderschau „Schmuck“ statt. Aus rund 500 Bewerbern aus 36 Ländern wählte der Londoner Journalist und Schmuckfachmann Ralph Turner eine hochkarätige Auswahl außergewöhnlicher Schmuckobjekte von 59 Künstlern aus 22 Ländern aus. Schmuck aus Europa ist ebenso vertreten wie Objekte von Künstlerinnen und Künstlern aus Japan, Australien, Neuseeland, Brasilien, Argentinien, Israel, den USA und Korea. Der Ideenreichtum der Schmuckkünstler ist faszinierend: So präsentiert der japanische Künstler Sayo Kojima Broschen und Anhänger aus Pechkohle, Jasmin Hesse aus Deutschland u.a. eine Brosche in Form einer Milchkuh, der ebenfalls aus Japan stammende Kazumi Nagano Broschen aus chinesischer Tinte, Japanpapier, Nylonfaden, Gold und Silber und die US-Amerikanerin Shari Pierce u.a. eine Kette aus Karton.

Zum „Klassiker der Moderne“ wird im Jahr 2008 der bekannte österreichische Schmuckkünstler Peter Skubic gekürt, der in einer Retrospektive einen Überblick seiner Arbeiten präsentiert. Ein wichtiger Termin der Sonderschau „Schmuck“ ist die Verleihung des Herbert-Hofmann-Preises. Die Verleihung findet am Samstag, den 1. März 2008, um 17 Uhr auf der Bühne der Halle A1 „Handwerk & Design“ statt. In Münchner Schmuckgalerien und Ateliers finden außerdem während der Messe zahlreiche Ausstellungen statt, wie etwa in der Neuen Sammlung in der Pinakothek der Moderne.

Kompetenz und
Experimentierfreude

99 herausragende Talente aus 23 Ländern – beworben hatten sich 330 junge Gestalter und Techniker – zeigen ihre Arbeiten in der Sonderschau „Talente“. Zentraler Trend bei den jungen Gestaltern: Moderne digitale Gestaltungsformen werden mit traditionellen Handwerkstechniken kombiniert. Für die jungen Kreativen ist handwerkliche Gestaltung heute vielfach ein digitaler Schöpfungsprozess, bei dem sich verblüffende Kompetenz und Experimentierfreude offenbart.

Die Ausstellung versammelt spannende Arbeiten aus Europa sowie aus Australien, Kanada, Israel, Japan, Russland, den Vereinigten Staaten, Taiwan und Korea. Insgesamt sind zwölf Werkbereiche repräsentiert.

Souveräner Umgang mit dem Material, überzeugende Formensprache, raffinierte Farbgebung, technische Präzision in der Ausarbeitung sind auch Merkmale, die die Arbeiten der Sonderschau „Meister der Moderne“ so einzigartig machen.

Hier können Messebesucher eine Auswahl der besten Arbeiten international renommierter Kunsthandwerker bewundern. dhz