Kunden sind mit dem Service in den Autowerkstätten sehr zufrieden. Zu diesem Ergebnis kommt der Kundenmonitor Deutschland 2014. Eine Umfrage des TÜV Rheinland zeigt warum sich Kunden für eine bestimmte Werkstatt entscheiden.
Der Service wird mit einer 1,9 ausgezeichnet
Mit einer 1,9 wurden die Werkstätten von den 32.000 Befragten im aktuellen "Kundemonitor Deutschland 2014" bewertet. Damit landeten sie auf Platz drei im Ranking mit 25 anderen Branchen. Auf dem ersten Platz landeten die Optiker und direkt dahinter die Versandapotheken. Das Schlusslicht bilden Soziale Netzwerke.
"Dieses Ergebnis spricht für ausgeprägte Kundenorientierung, zuverlässigen Service und die hohe Qualität unserer Betriebe", sagt Bundesinnungsmeister und ZDK-Vizepräsident Wilhelm Hülsdonk.
Qualität, Nähe und Zufriedenheit entscheidend
Warum sich die Kunden für eine bestimmte Werkstatt entscheiden, das hat der TÜV Rheinland gemeinsam mit dem Autofahrerportal Drivelog in seinem Werkstattmonitor 2014 hinterfragt. Das Ergebnis: Qualität, Vertrauen und Nähe sind für die Autobesitzer wichtiger als der Preis.
54 Prozent der Kunden bevorzugen eine Werkstatt in der Nähe. Für 43 Prozent ist es wichtig, bereits positive Erfahrungen mit der Werkstatt gemacht zu haben. Nur für knapp ein Drittel der Befragten Autofahrer ist der günstige Preis ausschlaggebend.
Insgesamt holen 21 Prozent der Befragten ein Vergleichsangebot ein, aber nur 56 Prozent entscheiden sich dann auch für den günstigeren Preis. "Knapp 59 Prozent der Autofahrer sind sogar der Meinung, dass das günstigste Angebot nicht immer auch das Beste ist", sagt Torsten Brämer, Leiter Autohaus- und Fuhrpark-Services bei TÜV Rheinland.
Internet spielt eine immer größere Rolle im Service
Weniger wichtig sind den Kunden Bonussysteme und der Verleih von Zubehör. Dafür haben Online-Portale und Online-Terminvereinbarungen an Bedeutung gewonnen. "Das Internet spielt eine immer wichtigere Rolle für unsere Werkstätten und Autohäuser: Moderne und mobile Internetseiten können ein zentraler Baustein im Geschäft und Service sein", sagt Brämer.
Im vergangenen Jahr zählten die 38.500 Kfz-Betriebe 74 Millionen Aufträge, das waren durchschnittlich mehr als 1.900 Aufträge pro Betrieb. dhz
