Ifo-Index im Mai stabil - Erwartungen für nächstes Halbjahr leicht gedämpft Geschäftsklima in deutschen Unternehmen weiter freundlich

Die deutschen Unternehmen haben ihr Geschäftsklima im Mai genauso gut bewertet wie einen Monat zuvor. Das zeigt der am Dienstag veröffentlichte Geschäftsklimaindex des Münchner Ifo-Instituts für die gewerbliche Wirtschaft, der sich stabil bei 114,2 Punkten hielt. Im April und März war der Wert etwas gesunken, blieb aber dennoch auf hohem Niveau. › mehr

Noch keine konkrete Spur zu Brandstiftern - Trittin nennt Täter "Idioten" Brandanschlag auf S-Bahn löst Sicherheitsdebatte aus

Der Brandanschlag auf die Berliner S-Bahn hat eine Sicherheitsdebatte und heftige politische Reaktionen ausgelöst. Die Polizei bezeichnete ein Bekennerschreiben aus der linksautonomen Szene als "authentisch". Dennoch hatten die Ermittler am Dienstag zunächst keine Spur zu den Tätern. Bahnsprecher Burkhard Ahlert wies Forderungen nach einem neuen Sicherheitskonzept zurück. › mehr

Mietwagenstorno bei Flug-Streichung möglich Vulkanasche: Autovermietungen verbuchen keine gesteigerte Nachfrage

Die großen deutschen Autovermietungen haben am Dienstag angesichts der aus Island heranziehenden Aschewolke noch keine gesteigerte Nachfrage verbucht. "Bisher kam es nur ganz vereinzelt zu Flugausfällen, so dass sich die Auswirkungen des Vulkanausbruchs an unseren Vermietstationen an den Flughäfen noch sehr in Grenzen halten", sagte Hertz-Geschäftsführerin Katrin Teichert. › mehr
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CSU-Gesundheitsexperte Straubinger will den Gesundheitsfonds abschaffen "Die Krankenkassen müssen wieder die volle Beitragshoheit erhalten"

Der gesundheitspolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Max Straubinger, hat umfassende Änderungen der Gesundheitsreform gefordert. Straubinger spricht sich in einem Brief, der der "Passauer Neuen Presse" (Dienstagausgabe) vorliegt, an Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) für die Abschaffung des Gesundheitsfonds aus. › mehr

VW nimmt Werk in den USA in Betrieb

Der Volkswagenkonzern hat sein neues Werk in den USA in Betrieb genommen. Für eine Investitionssumme von einer Milliarde Dollar (700 Millionen Euro) wurde die Fabrik in nur zwei Jahren Bauzeit in Chattanooga im US-Bundesstaat Tennessee errichtet. VW-Vorstandsvorsitzender Martin Winterkorn weiht die weltweit 62. Produktionsstätte des Konzerns am (heutigen) Dienstagnachmittag deutscher Zeit ein. › mehr

Mindestens bis Dienstagabend soll es keine Einschränkungen im deutschen Luftraum geben Air Berlin erwartet schwächere Auswirkungen der Aschewolke als 2010

Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Air Berlin erwartet geringere Auswirkungen durch die Aschewolke aus Island als im vergangenen Jahr. "Wir beobachten aktuell die Situation", sagte eine Sprecherin des Unternehmens am Dienstag der Nachrichtenagentur dapd. "Jedoch sieht es derzeit ja nicht so schlimm aus wie im letzten Jahr." › mehr

Zahlreiche Fälle erst Jahrzehnte später bekannt - Bergmann fordert Nachbesserungen beim Opferschutz Missbrauchsopfer brauchen auch nach Jahren Therapie und Beratung

Missbrauchsopfer sind auf Hilfe angewiesen, auch wenn sexuelle Übergriffe bereits Jahre zurückliegen. Das ist eine zentrale Aussage im am Dienstag in Berlin vorgestellten Abschlussbericht der Beauftragten zur Aufarbeitung von sexuellem Kindesmissbrauch, Christine Bergmann. "Viele Betroffene leiden auch Jahre und Jahrzehnte nach dem Erlebten noch an den Folgen des Missbrauchs", sagte Bergmann. › mehr

Nahles kündigt Urwahlen an SPD will Kandidaten-Wahl für alle Bürger öffnen

Die Führung der Bundes-SPD will die Partei öffnen und dabei auch Nichtmitgliedern Stimmrecht in bedeutsamen Personalfragen geben. Der Kanzlerkandidat sowie Bewerber für Landratsposten, aber auch Bundestags- und Landtagsabgeordnete sollen künftig in der Regel in Urwahlen bestimmt werden, die auch für Nicht-Mitglieder offen seien, sagte Generalsekretärin Andrea Nahles der "Süddeutschen Zeitung". › mehr

Arbeit der EU-Grenzschutzagentur Frontex scharf kritisiert Friedensforscher fordern europäische Hilfe für arabische Aufstände

Deutsche Friedensforscher fordern von Europa mehr Unterstützung für die revolutionären Bewegungen in der arabischen Welt. Die Debatte sei fälschlicherweise nicht zuerst in diese Richtung gegangen. Stattdessen "schlug sofort die Angst zu" vor Islamisten und Flüchtlingen, kritisierte Bruno Schoch von der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung. › mehr

Flussüberschwemmungen sind künftig deutlich häufiger zu erwarten als bisher Deutsche müssen in Zukunft mit extremeren Wetterereignissen rechnen

Die Deutschen müssen in den kommenden Jahrzehnten mit mehr und extremeren Wetterereignissen rechnen. Das ist das Ergebnis einer Klimastudie, die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mit Klimaforschern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, der Freien Universität Berlin und der Universität Köln erstellt hat und am Dienstag in Berlin präsentierte. › mehr