Kanzlerin hält sich zu Atomausstieg in Deutschland weiter bedeckt - Oettinger nennt Zieldatum 2022 Merkel fordert Sicherheitschecks für Atomanlagen weltweit

Bundeskanzlerin Angela Merkel setzt sich für strenge Sicherheitschecks an allen Atomanlagen weltweit ein. Dies kündigte Merkel am Donnerstag mit Blick auf den G-8-Gipfel an. Welche Pläne die CDU-Chefin für die Energiewende in Deutschland hat, ließ sie aber weiter offen. Sie sagte nur, dass Energie bezahlbar und sicher bleiben solle. › mehr

Energiegesetze sollen zustimmungsfrei ausgestaltet werden - Merkel hält sich weiter bedeckt Regierung will Atomwende ohne Bundesrat

Die Bundesregierung will ihre Atomwende ohne die Zustimmung des Bundesrats durchziehen. Alle Energiegesetze sollten entsprechend ausgestaltet werden, erfuhr die Nachrichtenagentur dapd aus Koalitionskreisen. Damit schwindet der Druck für den von Kanzlerin Angela Merkel angekündigten Energiekonsens mit der Opposition. › mehr
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Hohe Entwicklungskosten das Ergebnis des US-Elektrofahrzeugherstellers Daimler kauft weitere Tesla-Aktien

Der Autobauer Daimler kauft weitere Aktien seines Elektropartners Tesla. Der DAX-Konzern werde bei einer Zweitplatzierung von Aktien 644.475 Papiere übernehmen, teilte Tesla Motors am Mittwoch im kalifornischen Palo Alto mit. Insgesamt stellt das Unternehmen 5,3 Millionen Anteilsscheine zum Verkauf. › mehr

Opposition fordert Abschaffung von Zusatzbeiträgen Bahr verteidigt Gesundheitsfonds nach Kassenpleite

Gesundheitsminister Daniel Bahr sieht trotz der Pleite der City BKK keinen Korrekturbedarf beim Gesundheitsfonds. Es liege im Interesse der Versicherten, dass eine Krankenkasse aus finanziellen Gründen geschlossen werden könne, sagte der FDP-Politiker am Donnerstag im Bundestag. Die Kassen bräuchten einen Anreiz, mit den Beiträgen der Versicherten sorgsam umzugehen. › mehr

Bei Kontrollen japanischer Lebensmittel bislang keine erhöhte Strahlenbelastung festgestellt Lebensmittel aus Japan werden noch bis zum Herbst kontrolliert

Die Kontrollen von Lebensmittelimporten aus Japan in die EU werden bis zum 30. September verlängert. Darauf einigten sich nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums vom Donnerstag die EU-Mitgliedstaaten. Zudem unterliegen ab sofort Einfuhren aus 13 statt zuvor zwölf japanischen Präfekturen den Beschränkungen, die wegen der Reaktorkatastrophe in Fukushima erlassen wurden. › mehr

Kirche warnt vor übersteigerten Erwartungen an den Deutschland-Besuch Benedikts Thierse fordert Papst zur Aussöhnung mit Berliner Homosexuellen auf

Vier Monate vor dem Deutschland-Besuch von Papst Benedikt XVI. hat der Vizepräsident des Deutschen Bundestags, Wolfgang Thierse, vom katholischen Kirchenoberhaupt eine Aussöhnung mit Berlins Homosexuellen gefordert. Benedikt kommt vom 22. bis 25. September nach Deutschland und will im Bundestag eine Rede halten. › mehr

"Der Gruppenumsatz lag am oberen Rand unserer Prognose" Hornbach profitiert von der Lust am Heimwerken

Die Lust der Bundesbürger am Heimwerken hat dem Baumarktunternehmen Hornbach zu mehr Umsatz und Gewinn verholfen. Erstmals setzte die Hornbach-Gruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr (März 2010 bis Februar 2011) mehr als drei Milliarden Euro um, wie das Unternehmen am Donnerstag in Frankfurt am Main mitteilte. Die Erlöse stiegen um 5,7 Prozent auf 3,02 Milliarden Euro. › mehr

Bundestagsabgeordnete aller Fraktionen werben für Bundesgesetz Neuer Anlauf für striktes Rauchverbot in Kneipen

Neuer Anlauf für ein bundesweites Rauchverbot in Gaststätten: Eine Gruppe von Bundestagsabgeordneten aller Fraktionen will den "Flickenteppich" verschiedener Regeln der Länder per Bundesgesetz vereinheitlichen und strenger fassen. "Ich wünsche mir, dass wir das im Herbst hinbekommen", sagte der SPD-Abgeordnete Lothar Binding am Donnerstag der Nachrichtenagentur dapd in Berlin. › mehr

Bundestag stimmt Änderung des sogenannten Bundes-Immissionsschutzgesetzes zu Gesetzesänderung erschwert Klagen gegen Kinderlärm

Anwohner können sich bei Klagen gegen Kinderlärm von Spielplätzen oder Kindertagesstätten künftig nicht mehr auf das Gesetz zum Schutz vor Lärm berufen. Der Bundestag stimmte am Donnerstag einer Änderung des sogenannten Bundes-Immissionsschutzgesetzes zu, wonach Kinderlärm nicht mehr als schädliche Umwelteinwirkung gelten darf. › mehr