"Man kann den Teufel Atomkraft nicht mit dem Beelzebub Kohle austreiben" Roth kritisiert Koalitionspläne für AKW-Reserven

Grünen-Parteichefin Claudia Roth hat die Pläne der Koalition für das Vorhalten mehrerer Atomkraftwerke als "kalte Reserve" kritisiert. Das Vorhaben widerspreche den Zusagen, die alten Kraftwerke abzuschalten, sagte Roth am Montag im ZDF-"Morgenmagazin". "Das ist eine Standbye-Nummer". Atomkraftwerke komplett stillzulegen und sie dann kurzfristig wieder anzuschalten, sei nicht möglich. › mehr

Bundeswehrverband spricht von "größter Bedrohung" für Soldaten - Trauerfeier am Freitag in Hannover General Kneip wird in Deutschland behandelt

Der beim Anschlag auf ein Sicherheitstreffen in Nordafghanistan verwundete General Markus Kneip wird nach Deutschland ausgeflogen. Der Kommandeur der Internationalen Schutztruppe ISAF in Nordafghanistan werde sich in der Bundesrepublik einer Spezialbehandlung vor allem seiner Verbrennungen unterziehen, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Christian Dienst, am Montag in Berlin. › mehr

Auch Ethikkommission für Erkundung von Gorleben-Alternativen - Seehofer gibt Widerstand auf Schwarz-Gelb sucht neue Endlager

Die Energiewende der schwarz-gelben Koalition hat auch Bewegung in die Suche nach geeigneten Endlagerstätten für Atommüll gebracht. Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Horst Seehofer sträubt sich nicht länger gegen eine mögliche Alternative zum niedersächsischen Gorleben als Endlager. › mehr
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Atomausstieg Einigung mit Sicherheitspuffer

Die Energie-Ethik-Kommission hat ihre Empfehlungen zum Atomausstieg an Bundeskanzlerin Angela Merkel übergeben. Nach langen Verhandlungen in der vergangenen Nacht hat die Koalition beschlossen, die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke wieder zurückzunehmen. › mehr

Minister bringt australisches Modell ins Gespräch - Konzerne verweisen auf die hohen Steuern Ramsauer und Mineralölindustrie auf Kollisionskurs

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) und die Mineralölkonzerne haben sich gegenseitig die Verantwortung für die hohen Spritpreise zugeschoben. Der Mineralölwirtschaftsverband reagierte am Montag ungewöhnlich heftig auf die Ankündigung des Ministers, gesetzliche Maßnahmen zur Einschränkung der Marktmacht der Konzerne zu prüfen. › mehr

Schwarz-gelbe Koalition macht eigene Energiepolitik rückgängig - Streit über Reserve-AKW Atomausstieg bis 2022

Energiewende in Deutschland: Zweieinhalb Monate nach der Atomkatastrophe von Fukushima haben Union und FDP die Abschaltung aller deutschen Kernkraftwerke bis 2022 beschlossen. Damit folgten sie im Wesentlichen der Ethik-Kommission, die ihre Empfehlungen für einen neuen Energiekonsens am Montag offiziell präsentierte. › mehr

Brüderle sieht die FDP nicht als Verlierer des Atombeschlusses "Nicht jeder Kompromiss ist sofort eine Niederlage"

FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle sieht seine Partei nicht als Verlierer der Koalitionsbeschlüsse zum Atomausstieg. "Wenn Sie in der Regierung Kompromisse machen, ist nicht jeder Kompromiss sofort eine Niederlage", sagte Brüderle am Montag im Bayerischen Rundfunk. "Was wir wollten, ist ein Korridor". Diese Ziel sei erreicht worden, da der Ausstieg in drei Stufen erfolge. › mehr

Nur zehn Prozent aller Züge fuhren planmäßig Streik legt Bahnverkehr in Portugal lahm

Ein Streik von Bahnmitarbeitern hat weite Teile des Zugverkehrs in Portugal lahmgelegt. Die meisten In- und Auslandsverbindungen fielen am Montag aus, wie die staatliche Eisenbahngesellschaft Comboios in Lissabon mitteilte. Nur zehn Prozent aller Züge fuhren planmäßig, nachdem Fahrkartenkontrolleure und -verkäufer in einen 24-stündigen Ausstand getreten waren. › mehr

Greenpeace kritisiert Koalitionsbeschluss als "absolut inakzeptabel" "Merkel hat ihr Wort gebrochen und nichts aus Fukushima gelernt"

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat einen Atomausstieg bis zum Jahr 2022 als "absolut inakzeptabel" kritisiert und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Wortbruch vorgeworfen. Der vom Koalitionsausschuss vereinbarte Ausstieg bis 2022 sei nicht der schnellstmögliche, den Merkel versprochen habe, erklärte Greenpeace-Atomexperte Tobias Münchmeyer am Montag in Hamburg. › mehr