Minister bringt australisches Modell ins Gespräch - Konzerne: Lenkt von hohen Steuern ab Ramsauer will nur noch eine Spritpreiserhöhung täglich

Wenn es nach Peter Ramsauer geht, dürfen die Ölkonzerne die Spritpreise künftig nur noch einmal täglich erhöhen und müssen dies rechtzeitig vorher ankündigen. Mit diesem Vorschlag brachte der Bundesverkehrsminister am Montag die Mineralölindustrie gegen sich auf. Sie schob der Politik die Verantwortung für die hohen Spritpreise zu, die vor allem den hohen Steuern auf Kraftstoffe geschuldet seien. › mehr

"Es ist keine Zeit mehr für langatmige Verhandlungen" EU-Währungskommissar Rehn drängt Athen zur Eile

Wenige Tage vor der Entscheidung über die Auszahlung weiterer Milliarden-Hilfen an das hoch verschuldete Griechenland fordert EU-Währungskommissar Olli Rehn eine schnelle Einigung über die erforderlichen Sparmaßnahmen. "Es ist keine Zeit mehr für langatmige Verhandlungen", sagte Rehn der Zeitung "Die Welt" laut Vorabbericht. › mehr

Wissenschaftler finden keinen Nachweis für höhere Renditen Anlageberatung nutzlos?

Anlageberater verhelfen Privatleuten einer Studie zufolge nicht zu höheren Renditen. Dabei war es egal, ob die Anleger auf die Dienste einer Bank vertrauten oder unabhängige Finanzberater in Anspruch nahmen. › mehr
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BDI-Präsident warnt vor irreversiblen Ausstieg Industrie besorgt über Energiewende

Die Pläne der Bundesregierung für einen schnellen Atomausstieg stoßen in der deutschen Industrie auf massive Bedenken. Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) Hans-Peter Keitel warnte am Montag vor einem irreversiblen Schlusspunkt für die Nutzung der Kernenergie. › mehr

"Man kann den Teufel Atomkraft nicht mit dem Beelzebub Kohle austreiben" Roth kritisiert Koalitionspläne für AKW-Reserven

Grünen-Parteichefin Claudia Roth hat die Pläne der Koalition für das Vorhalten mehrerer Atomkraftwerke als "kalte Reserve" kritisiert. Das Vorhaben widerspreche den Zusagen, die alten Kraftwerke abzuschalten, sagte Roth am Montag im ZDF-"Morgenmagazin". "Das ist eine Standbye-Nummer". Atomkraftwerke komplett stillzulegen und sie dann kurzfristig wieder anzuschalten, sei nicht möglich. › mehr

Bundeswehrverband spricht von "größter Bedrohung" für Soldaten - Trauerfeier am Freitag in Hannover General Kneip wird in Deutschland behandelt

Der beim Anschlag auf ein Sicherheitstreffen in Nordafghanistan verwundete General Markus Kneip wird nach Deutschland ausgeflogen. Der Kommandeur der Internationalen Schutztruppe ISAF in Nordafghanistan werde sich in der Bundesrepublik einer Spezialbehandlung vor allem seiner Verbrennungen unterziehen, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Christian Dienst, am Montag in Berlin. › mehr

Auch Ethikkommission für Erkundung von Gorleben-Alternativen - Seehofer gibt Widerstand auf Schwarz-Gelb sucht neue Endlager

Die Energiewende der schwarz-gelben Koalition hat auch Bewegung in die Suche nach geeigneten Endlagerstätten für Atommüll gebracht. Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Horst Seehofer sträubt sich nicht länger gegen eine mögliche Alternative zum niedersächsischen Gorleben als Endlager. › mehr

Atomausstieg Einigung mit Sicherheitspuffer

Die Energie-Ethik-Kommission hat ihre Empfehlungen zum Atomausstieg an Bundeskanzlerin Angela Merkel übergeben. Nach langen Verhandlungen in der vergangenen Nacht hat die Koalition beschlossen, die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke wieder zurückzunehmen. › mehr

Minister bringt australisches Modell ins Gespräch - Konzerne verweisen auf die hohen Steuern Ramsauer und Mineralölindustrie auf Kollisionskurs

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) und die Mineralölkonzerne haben sich gegenseitig die Verantwortung für die hohen Spritpreise zugeschoben. Der Mineralölwirtschaftsverband reagierte am Montag ungewöhnlich heftig auf die Ankündigung des Ministers, gesetzliche Maßnahmen zur Einschränkung der Marktmacht der Konzerne zu prüfen. › mehr

Schwarz-gelbe Koalition macht eigene Energiepolitik rückgängig - Streit über Reserve-AKW Atomausstieg bis 2022

Energiewende in Deutschland: Zweieinhalb Monate nach der Atomkatastrophe von Fukushima haben Union und FDP die Abschaltung aller deutschen Kernkraftwerke bis 2022 beschlossen. Damit folgten sie im Wesentlichen der Ethik-Kommission, die ihre Empfehlungen für einen neuen Energiekonsens am Montag offiziell präsentierte. › mehr