Steinmeier wirbt für Spenderausweis - 12.000 Deutsche warten auf Spenderorgan Herzenssache Organspende

Im vergangenen Jahr hat er seine Ehefrau eine Niere gespendet, nun wirbt Frank-Walter Steinmeier bundesweit für Organspenden. Zum Tag der Organspende am Samstag rief der SPD-Fraktionsvorsitzende die Bürger auf, sich einen Organspendeausweis zuzulegen. Rund 12.000 Menschen warten auf ein Spenderorgan. › mehr

Schlichter erhielt im vergangenen Jahr 12.720 zulässige Beschwerden Lebensversicherte beklagen sich über schlechte Beratung

Tausende Kunden von Lebensversicherungen fühlen sich schlecht beraten und haben sich darum beim Versicherungs-Ombudsmann Günter Hirsch beschwert. Insgesamt erhielt der Schlichter vergangenes Jahr 12.720 zulässige Beschwerden, 38,5 Prozent betrafen Lebensversicherungen, berichtet das Nachrichtenmagazin "Focus" einer entsprechenden Vorabmeldung zufolge. › mehr
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120.000 Gläubige bei Abschlussgottesdienst - Bundeskanzlerin Merkel mahnt zu religiöser Toleranz Kirchentag endet mit Ruf nach Frieden und Gerechtigkeit

Mit dem Ruf nach Frieden und Gerechtigkeit ist der 33. Evangelische Kirchentag in Dresden zu Ende gegangen. Zum Abschlussgottesdienst unter freiem Himmel kamen nach Veranstalterangaben am Sonntag 120.000 Menschen am Elbufer in der Innenstadt zusammen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte den Kirchentag am Samstag besucht und dabei zu religiöser Toleranz in aller Welt aufgerufen. › mehr

Westerwelle: "Die Bundesregierung verurteilt jegliche Form der Gewaltanwendung auf das Schärfste" Deutschland schließt Botschaft im Jemen

Angesichts der anhaltenden Kämpfe im Jemen schließt Deutschland seine dortige Botschaft. Außenminister Guido Westerwelle sagte am Samstag am Rande seines Vietnambesuchs in Hanoi, vor dem Hintergrund der Gefechte sei man gezwungen, das Personal aus dem Jemen abzuziehen. Der Minister forderte außerdem alle Deutschen eindringlich auf, das Land zu verlassen, sobald dies sicher und möglich sei. › mehr

Merkel "krachend gescheitert" Künast: Atomausstieg "jetzt auf gutem Weg"

Grünen-Fraktionschefin Renate Künast hat eine Zustimmung der Grünen zum neuen Konzept für den Atomausstieg nicht ausgeschlossen. "Es geht in die richtige Richtung", sagte Künast am Samstag der Nachrichtenagentur dapd in Berlin. Der Atomausstieg befinde sich "jetzt auf einem guten Weg". Als positiv wertete sie, dass die Laufzeiten der Reaktoren von 32 auf 30 Jahre beschränkt worden sei. › mehr

"Ich bin froh, dass es nach einem einvernehmlichen Vorgehen aussieht" Scholz warnt bei Atom-Austieg vor parteipolitischem Taktieren

Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) hat bei den Verhandlungen zum Atom-Ausstieg zur Vernunft gemahnt. "Der Austieg aus der Atomkraftnutzung ist eine ernste Sache. Da verbietet sich jedes parteipolitische Taktieren", sagte Scholz dem "Hamburger Abendblatt" (Samstagausgabe). Nach der Diskussion im Kanzleramt zeichne sich für ihn jedoch ein Konsens über das Ende der Atomkraft in Deutschland ab. › mehr

Am späteren Vormittag soll auch das traditionelle Kulturfest stattfinden Tausende demonstrieren gegen Rechts in Braunschweig

Gegen eine geplante Kundgebung von Neonazis sind am Samstag in Braunschweig Tausende Demonstranten auf die Straße gegangen. Nach Polizeiangaben nahmen an zwei Protestveranstaltungen mindestens 2.400 Menschen teil. Beide Gegendemonstrationen starteten friedlich. Am späteren Vormittag sollte auch das traditionelle Kulturfest "Braunschweig International" stattfinden. › mehr

"Der kräftige Aufschwung wird neue Spielräume für Entlastungen schaffen" Brüderle dringt auf schnelle Steuersenkungen

FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle beharrt auf raschen Steuersenkungen. "Ich erwarte von der Bundesregierung, dass die kalte Progression noch in dieser Wahlperiode abgemildert wird. Die Dividende des schwarz-gelben Aufschwungs muss an die Bürger weitergegeben werden", sagte Brüderle dem "Hamburger Abendblatt" (Samstagausgabe). › mehr

Gesamtkosten werden auf rund 350 Millionen Euro geschätzt Bund investiert 110 Millionen Euro in neue Berliner S-Bahn-Strecke

Der Bund investiert 110 Millionen Euro in die S-Bahn-Anbindung des Berliner Hauptbahnhofs in Nord-Süd-Richtung. Mit dem Geld für den ersten Abschnitt der neuen S-Bahnlinie 21 trage der Bund dazu bei, den öffentlichen Nahverkehr in Berlin weiter zu verbessern und die wichtigsten Verkehrsknotenpunkte besser miteinander zu vernetzen, sagte der Parlamentarische Verkehrsstaatssekretär Enak Ferlemann. › mehr