Erzbistum Berlin muss mit rund 3,5 Millionen Euro rechnen Zeitung: Papstbesuch kostet 25 Millionen Euro

Für den Deutschlandbesuch des Papstes rechnet die katholische Kirche mit Kosten von insgesamt gut 25 Millionen Euro. Wie die "Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung" (Montagausgabe) berichtet, kostet damit der Papstbesuch pro Katholik in Deutschland lediglich rund einen Euro. Das sei "absolut vertretbar", zitiert das Blatt nicht näher benannte Kirchenkreise. › mehr

Diözesen sollen Personalakten öffnen - Zentralkomitee der Katholiken begrüßt Bischöfe planen umfassende Untersuchung zu Missbrauch in der Kirche

Die katholische Kirche will den sexuellen Missbrauch in ihren Einrichtungen umfassend erforschen lassen. Wie der "Spiegel" am Wochenende meldete, sollen dafür alle 27 Diözesen sämtliche Personalakten der vergangenen zehn Jahre für das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen öffnen, neun Bistümer zusätzlich sogar die Papiere bis ins Jahr 1945 zurück. › mehr
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SPD-Chef Sigmar Gabriel sehen dagegen nur elf Prozent der Befragten in der Kandidatenrolle Umfrage: Deutsche halten Steinmeier für besten SPD-Kanzlerkandidaten

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Frank-Walter Steinmeier eignet sich nach Ansicht der Deutschen am besten als Kanzlerkandidat seiner Partei. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid für das Nachrichtenmagazin "Focus" sprachen sich 28 Prozent aller Befragten und 37 Prozent der SPD-Anhänger für Steinmeier aus. › mehr

Beck: "Niemand fordert Gnade oder Mitleid für Terroristen" Beck warnt Friedrich vor "Wild-West-Methoden"

Die Haltung von Innenminister Hans-Peter Friedrich zum Tod von Islamisten sorgt bei den Grünen für Irritationen. "Ein Bundesinnenminister ist Verfassungsminister und sollte daher nicht andeuten, dass er im Kampf gegen den Terror bereit wäre, die Grenzen unserer Verfassung zu überschreiten", sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen-Fraktion, Volker Beck, am Sonntag in Berlin. › mehr

Vorerst keine Klage gegen Länderfinanzausgleich – Seehofer und Kretschmann suchen den Schulterschluss

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) und sein baden-württembergischer Amtskollege Winfried Kretschmann (Grüne) suchen den Schulterschluss im Kampf um eine Neuregelung des Länderfinanzausgleichs. Die beiden Regierungschefs wollen für eine Föderalismuskommission werben, die die Neuordnung ausarbeitet, wie sie gemeinsam nach einem Gespräch am Sonntag in Augsburg ankündigten. › mehr

Die Universität Bonn will am Mittwoch ihr Ergebnis einer Überprüfung mitteilen Chatzimarkakis sieht sich in seiner Ehre gekränkt

Der FDP-Politiker Jorgo Chatzimarkakis sieht sich wegen der Plagiatsvorwürfe gegen seine Doktorarbeit in seiner Ehre gekränkt. "Die Ehrverletzung, die mir seit Wochen angetan wird, kann nicht zurückgeholt werden", sagte der FDP-Europaabgeordnete nach einer Vorabmeldung des "Focus" vom Sonntag. › mehr

Regierung schweigt über Panzer und lobt die Saudis - Opposition beklagt Missachtung des Bundestags Rühe attackiert Waffendeal

Die Bundesregierung gerät wegen des angeblichen deutschen Panzerdeals mit Saudi-Arabien auch in den eigenen Reihen unter Druck. Der frühere Verteidigungsminister und CDU-Politiker Volker Rühe kritisierte das Waffengeschäft. › mehr

Marquardt: "Die Teamfähigkeit von Steinbrück kann man in Zweifel ziehen" SPD-Linke gegen Steinbrück als Kanzlerkandidat

In der Debatte um die SPD-Kanzlerkandidatur haben sich Vertreter des linken Parteiflügels gegen eine Nominierung Steinbrücks ausgesprochen. "Gegenüber einem Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück gibt es in unseren Reihen überwiegend Skepsis", sagte die stellvertretende Sprecherin der Parteilinken, Angela Marquardt, der "tageszeitung" (Montagausgabe). › mehr

Einige Landespolitiker und Energiekonzerne wollen Naturschutz aussetzen - Windräder auch in Wäldern Oberste Naturschützerin wegen Energiewende unter Druck

Im Zuge der schwarz-gelben Energiewende gerät Deutschlands oberste Naturschützerin unter Druck. "Gewisse Politiker auf Landesebene und Energiekonzerne" hätten gefordert, den Naturschutz auszusetzen, sagte die Präsidentin des zuständigen Bundesamts, Beate Jessel, im dapd-Interview. Ausnahmen seien zum Beispiel für Vorhaben wie den Bau neuer Hochspannungsleitungen verlangt worden. › mehr