Stilllegung von Neckarwestheim 1 und Philippsburg 1 hinterlässt tiefe Spuren in der Bilanz Atomausstieg sorgt für rote Zahlen bei EnBW

Die Kosten des Atomausstiegs und hohe Wertberichtigungen auf Unternehmensbeteiligungen sorgen für tiefrote Zahlen beim baden-württembergischen Energiekonzern EnBW. Das Karlsruher Unternehmen kündigte am Donnerstag in einer Ad-hoc-Mitteilung an, es werde im Halbjahresabschluss einen Konzernfehlbetrag von 590 Millionen Euro ausweisen. › mehr

Neonazis nutzen verstärkt soziale Online-Netzwerke Mehr rechtsradikale Propaganda im Internet - Zielgruppe ist die Jugend

Die rechtsradikale Propaganda im Internet nimmt weiter zu. Die Online-Jugendschutzstelle "jugendschutz.net" zählte im vergangenen Jahr 6.000 rechtsextreme Beiträge in sozialen Onlinenetzwerken. Das seien rund drei Mal so viele wie 2009, sagte der stellvertretende Leiter von "jugenschutz.net", Stefan Glaser, am Donnerstag in Berlin. › mehr

Umfragetief und EU-Schuldenkrise Themen bei Klausur der CSU-Landesgruppe Schulterschluss von Seehofer und Hasselfeldt im Kloster

Die Spitze der Berliner CSU-Landesgruppe und Parteichef Horst Seehofer suchen angesichts des Umfragetiefs der Union den Schulterschluss. Seehofer sagte am Donnerstag vor einer Klausur der Landesgruppe im oberfränkischen Kloster Banz, zwischen ihm und den CSU-Bundestagsabgeordneten gebe es eine "freundschaftliche Zusammenarbeit". › mehr
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Kritik der Opposition Merkel lobt die Gipfel-Einigung

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die am Donnerstagabend auf dem Brüsseler Euro-Sondergipfel beschlossene Griechenland-Hilfe gelobt. "Europa hat sich handlungsfähig gezeigt. Was wir Deutschen für einen stabilen Euro aufwenden, bekommen wir um ein Vielfaches zurück", zitierte Regierungssprecher Steffen Seibert die CDU-Vorsitzende in einer Mitteilung. › mehr

Klausur der CSU-Landesgruppe beginnt am Nachmittag im Kloster Banz Hasselfeldt für bessere Abstimmung in der Berliner Koalition

Die Berliner CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt fordert angesichts des Umfragetiefs der Union eine bessere Abstimmung in der schwarz-gelben Koalition. Nach der Sommerpause sollte die Arbeit "weniger vielstimmig" fortgesetzt werden, sagte Hasselfeldt der Nachrichtenagentur dapd. Außerdem müsse man "die Erfolge, die es tatsächlich gibt, besser kommunizieren". › mehr

Produktion der Geländewagen und der C-Klasse soll ausgebaut werden Daimler steckt zwei Milliarden Dollar in US-Werk

Der Autokonzern Daimler investiert mehr als zwei Milliarden Dollar (1,4 Milliarden Euro) in sein Werk in den USA. Mit dem Geld soll die Produktion der Geländewagen der M- und GL-Klasse sowie der C-Klasse ausgebaut werden, wie der Hersteller in der Nacht zum Donnerstag am Werksstandort in Tuscaloosa mitteilte. › mehr

Opposition wirft Verkehrsminister "Täuschung" vor Heftiger Schlagabtausch im Landtag über "Stuttgart 21"

Im Streit über "Stuttgart 21" haben sich der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) und die Opposition gegenseitig schwere Vorhaltungen gemacht. Hermann warf der früheren Landesregierung am Donnerstag im Landtag kurz vor Bekanntwerden der Bewertung des "Stuttgart 21"-Stresstests "Versagen" bei der Kostenkontrolle vor. › mehr

Präsident Karsai und seine "Sippe" auf der "Abschussliste" - Bonner Afghanistan-Konferenz gefährdet Taliban setzen "zum Endspurt" an

Die Taliban setzen in Afghanistan angesichts der beginnenden Rückzugsbemühungen der internationalen Truppen zum Endspurt an. Diese Vermutung äußerten Vertreter westlicher Geheimdienste gegenüber der Nachrichtenagentur dapd am Donnerstag in Kabul. › mehr

Flugzeug des Kronprinzen bleibt vorerst am Boden Thailand will nicht zahlen

Das thailändische Außenministerium will die vom Landsgericht Landshut geforderte Sicherheitsleistung zur Freigabe der festgesetzten Boeing 737 doch nicht zahlen. Das meldete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf Außenminister Kasit Piromya am Donnerstag. Er widersprach damit einer Ankündigung eines hohen Beamten seines Ministeriums vom Vortag. › mehr

Der Bundesaußenminister weist Forderungen der Opposition zurück Westerwelle: Genauer Zeitplan für Truppenabzug aus Afghanistan wäre "nicht klug"

Bundesaußenminister Guido Westerwelle hat Forderungen aus der Opposition nach einem genaueren Zeitplan für den Abzug der internationalen Truppen aus Afghanistan zurückgewiesen. "Es wäre nicht wirklich klug zu sagen, wo, in welchem Monat, welche Truppenteile reduziert werden", sagte der FDP-Politiker am Donnerstag nach seiner Ankunft in der Hauptstadt Kabul. › mehr