Der spanische Großaktionär will die angestrebte Mehrheit am deutschen Baukonzern "bald" erreichen ACS hält 42,6 Prozent an Hochtief

Der spanische Hochtief-Großaktionär ACS hält aktuell 42,6 Prozent an dem Essener Baukonzern. Das sagte ACS-Chef Florentino Perez am Donnerstag auf der ACS-Hauptversammlung in Madrid. ACS wolle die angestrebte Mehrheit an Hochtief "bald" erreichen, sagte Perez. Mit einer Beteiligung von mehr als 50 Prozent kann ACS Hochtief vollständig in der eigenen Bilanz konsolidieren. › mehr

Arbeitslosigkeit schrumpft - Brüderle will Steuersenkung und "kalte Progression" beseitigen Regierung erhöht Wachstumsprognose für 2011 auf 2,6 Prozent

Die deutsche Konjunktur brummt trotz Ölpreissteigerungen und Japan-Krise. Die Bundesregierung erhöhte am Donnerstag ihre Prognose für das diesjährige Wirtschaftswachstum von 2,3 auf 2,6 Prozent. "Frühlingszeit ist Aufschwungzeit", sagte ein sichtlich zufriedener Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) in Berlin. › mehr
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Debatte ohne Fraktionszwang Drei Gesetzentwürfe für PID vorgestellt

Zum Auftakt der Debatte über die Präimplantationsdiagnostik (PID) haben die Verfasser der drei Gesetzentwürfe ihre Positionen im Bundestag vorgestellt. Die FDP-Politikerin Ulrike Flach warb zu Beginn der fast dreistündigen Debatte am Donnerstag für die begrenzte Zulassung der Gentests an künstlich erzeugten Emryonen. › mehr

Grüne und SPD in Baden-Württemberg ringen weiter um "Stuttgart 21" Noch keine Einigung bei den Koalitionsverhandlungen

Das umstrittene Bahnprojekt "Stuttgart 21" belastet die Koalitionsverhandlungen in Baden-Württemberg. Grüne und SPD konnten sich am Donnerstag nicht auf ein gemeinsames Vorgehen verständigen. Bis zum Mittwoch nächster Woche soll nun eine Lösung gefunden werden, wie der designierte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und SPD-Landeschef Nils Schmid in Stuttgart ankündigten. › mehr

Heimatlose Quelle-Kunden abgefischt - Geschäft in Russland zieht an - Wachstum über 12 Prozent Otto-Versand hängt die Konkurrenz ab

Der Versandhausriese Otto zeigt der deutschen Handelsbranche die Rücklichter: Mit einer Umsatzsteigerung von 12,5 Prozent auf 11,4 Milliarden Euro lag der Hamburger Konzern weit vor dem Einzelhandel, der 2010 um 1,8 Prozent wuchs und dem gesamten Versandhandel, der knapp 5 Prozent zulegte. › mehr

Opposition und Opferverbände fordern Konsequenzen und Opferverbänden Schöneburg verteidigt Berufung einer Stasi-belasteten Richterin

Auch mehr als 21 Jahre nach dem Ende der DDR kämpft Brandenburg mit den Altlasten des früheren Ministeriums für Staatssicherheit (MfS). Opposition und Opferverbände verlangten am Donnerstag eine lückenlose Aufklärung des Falls einer Stasi-belasteten Richterin am Sozialgericht Neuruppin. Justizminister Volkmar Schöneburg (Linke) verteidigte hingegen die Jahre zurückliegende Berufung der Frau. › mehr

Kreditbetrug erwiesen - Führungsspitze wollte Konzern und Arbeitsplätze retten Gründer der Schieder-Gruppe zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt

Wegen Kreditbetrugs muss der Gründer des ehemals größten Möbelunternehmens Europas, der Schieder-Gruppe, dreieinhalb Jahre ins Gefängnis. Seinen ehemaligen Geschäftsführer verurteilte das Landgericht Detmold am Donnerstag zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und drei Monaten. › mehr

Daimler nimmt Kurs auf ein Rekordjahr Absatzplus von zwölf Prozent im ersten Quartal

Der Autobauer Daimler hat im ersten Quartal ein Absatzplus von zwölf Prozent erzielt und nimmt Kurs auf ein Rekordjahr. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern werde voraussichtlich die Marke von 7,2 Milliarden Euro aus dem Vorjahr deutlich übertreffen, teilte der Konzern am Mittwoch auf der Hauptversammlung in Berlin mit. › mehr

Zuwanderungsverlierer Deutschland Gutachten: Land muss attraktiver werden für Spitzenkräfte und auf neue Herkunftsländer zugehen

Deutschland muss nach Ansicht von Experten in der Zuwanderungspolitik zügig umsteuern. Nach dem jüngsten Gutachten des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration gerät das Land zunehmend ins Hintertreffen: Mehr Menschen wandern aus als ein. Insbesondere junge Spitzenkräfte zieht es ins Ausland, ohne dass ausreichend Hochqualifizierte nachkommen. › mehr