Denkbar sind Grenzkontrollen in Ausnahmefällen - Frankreich und Italien preschen vor - Roth warnt Bundesregierung schließt Änderungen am Schengen-Abkommen nicht aus

Nach Frankreich und Italien schließt auch Deutschland eine Änderung des Schengen-Abkommens mit dem Ziel von Grenzkontrollen in Ausnahmesituationen nicht aus. Denkbar sei, bei "außergewöhnlichen Ereignissen" die Passkontrollen wieder einzusetzen, sagte der Sprecher des Innenministeriums, Jens Teschke, am Mittwoch in Berlin. › mehr

Mittelbedarf des privaten Sektors steigt Kreditangebotsbedingungen spürbar entspannt

Die Kreditangebotsbedingungen in Deutschland haben sich nach Aussage der Deutschen Bundesbank im ersten Quartal "spürbar entspannt". Interviewpartner sowohl im Firmenkundengeschäft als auch im Geschäft mit privaten Haushalten hätten von merklich gelockerten Kreditstandards berichtet, teilte die Bundesbank am Mittwoch mit. › mehr

Aktienkurs schießt in die Höhe - Umsatzplus von 31 Prozent Volkswagen vervierfacht Quartalsgewinn

Der Kurs der Volkswagen-Aktie ist angesichts eines vervierfachten Nettogewinns im ersten Quartal explodiert: Das Papier legte am Mittwoch zeitweise um fünf Prozent zu und war mit weitem Abstand vor Daimler der beste Wert im deutschen Aktienindex DAX. › mehr
- Anzeige -

Wenn auch "mit erheblichen Bauchschmerzen" Auch Kleinanleger unterstützen Commerzbank-Kapitalerhöhung

Die teilverstaatlichte Commerzbank kann bei der Genehmigung ihrer anstehenden milliardenschweren Kapitalerhöhung auch auf die Unterstützung der Kleinanleger setzen. Auf der Hauptversammlung am 6. Mai werde sie die dazu notwendigen Beschlüsse mittragen - wenn auch "mit erheblichen Bauchschmerzen", teilte die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) am Mittwoch mit. › mehr

Deutlich mehr Fahrzeuge ausgeliefert Volkswagen schreibt 1,7 Milliarden Euro Quartalsgewinn

Volkswagen hat im ersten Quartal dieses Jahres seinen Gewinn kräftig gesteigert. Wie der Autokonzern am Mittwoch in Wolfsburg mitteilte, stieg das Ergebnis nach Steuern von 473 Millionen Euro im Vorjahr auf 1,7 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis habe mit 2,9 Milliarden Euro den Vergleichswert des Vorjahres um 2,1 Milliarden Euro übertroffen. › mehr

Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 24 Monaten Gewerkschaft nimmt Schiedsspruch im Bau-Tarifstreit an

Die Gewerkschaft IG BAU hat das vor knapp zwei Wochen erreichte Schlichtungsergebnis im Tarifstreit der Branche angenommen. Die Bundestarifkommission der Gewerkschaft akzeptierte den Schiedsspruch des früheren Bundesministers Wolfgang Clement, wie die Gewerkschaft am Mittwoch in Frankfurt am Main mitteilte. Die Zustimmung der Arbeitgeber steht noch aus. › mehr

Deutschland nennt noch immer keinen Kandidaten für das Amt des Präsidenten der Zentralbank Regierung will bei EZB-Nachfolge auf Frankreich hören

Bei der Benennung eines Nachfolgers für den Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet, setzt die Bundesregierung auf den Schulterschluss mit Paris. Das Thema werde "in Übereinstimmung zwischen Deutschland und Frankreich entschieden", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch in Berlin. › mehr

Batterie und Elektrik machen am häufigsten Probleme BMW und Audi belegen in ADAC-Pannenstatistik Spitzenplätze

Deutsche Hersteller haben ihre Spitzenplätze in der ADAC-Pannenstatistik 2010 gehalten. In fünf von sechs Fahrzeugklassen bekamen BMW, Audi und VW die besten Noten. Nur bei Kleinstwagen waren ausländische Hersteller besser. Mit Abstand häufigste Pannenursache waren defekte Batterien und die Fahrzeugelektrik, wie der Autoclub am Mittwoch in München mitteilte. › mehr

Umweltministerium bremst das BfS aus Weniger Transparenz bei Atommülltransporten

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) darf im Internet nicht mehr über anstehende Atommülltransporte informieren. Die im Netz laufend veröffentlichte Liste der Transportgenehmigungen enthalte auf Bitte des Bundesumweltministeriums nur noch bereits durchgeführte Lieferungen, sagte am Mittwoch ein Sprecher des Amtes in Salzgitter. › mehr

Lebenshaltungskosten legen binnen eines Jahres um 2,4 Prozent zu (Neu: mehr Details und Hintergrund) Stärkster Anstieg der Verbraucherpreise seit zweieinhalb Jahren

Deutlich höhere Kosten für Sprit und Heizöl haben die Verbraucherpreise im April so stark nach oben getrieben wie seit zweieinhalb Jahren nicht mehr. Im Vergleich zum Vorjahresmonat verteuerte sich die Lebenshaltung um 2,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch auf Grundlage vorläufiger Daten mitteilte. › mehr