Myfest in Berlin-Kreuzberg Mehrere Hundert Demonstranten protestieren gegen steigende Mieten

Inmitten des friedlichen Myfestes in Berlin-Kreuzberg haben am Sonntag mehrere Hundert Menschen gegen steigende Mieten demonstriert. Der 1.Mai-Aufzug unter dem Motto "Billige Mieten statt steigende Profite! Gerechtigkeit für Alle statt Ausbeutung und Ausgrenzung" verlief nach den Worten einer Polizeisprecherin "friedlich und ohne Vorkommnisse". › mehr

"Nur unsere konservativ-liberale Regierung meint, sie ist schlauer als die ganze Welt" Gysi befürchtet mehr Lohndumping nach Freizügigkeit

Linke-Fraktionschef Gregor Gysi befürchtet in Zukunft verstärktes Lohndumping in Deutschland. Grund ist die ab 1. Mai geltende Freizügigkeit für Arbeitnehmer aus osteuropäischen EU-Beitrittsstaaten. Gysi sagte am Sonntag im Deutschlandfunk: "Das Problem besteht darin, dass Deutschland als eines der wenigen Mitgliedsländer der EU keinen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn hat. " › mehr

Sommer dankte allen Beteiligten "für diesen gelungenen 1. Mai" Weniger Teilnehmer auf Mai-Kundgebungen des DGB

An den Mai-Kundgebungen des DGB zum Tag der Arbeit haben sich in diesem Jahr nach Gewerkschaftsangaben 423.000 Menschen und damit 41.000 weniger als im Vorjahr beteiligt. DGB-Chef Michael Sommer erklärte am Sonntag, die Teilnehmerzahl liege "deutlich über unseren Erwartungen, vor allem angesichts des bundesweiten Endes der Osterferien und des Weißen Sonntags". › mehr
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Zollitsch: Johannes Paul II. noch immer für Überraschung gut "Santo subito - sofort heilig"

Mit der Seligsprechung von Papst Johannes Paul II. ist für den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, ein Herzenswunsch vieler Gläubiger in Erfüllung gegangen. In seiner Predigt im Freiburger Münster sagte Zollitsch am Sonntag, noch klängen die Sprechchöre am Tag der Beisetzung des Papstes am 8. April 2005 auf dem Petersplatz mächtig im Ohr: "Santo subito - sofort heilig." › mehr

Brände an neuen verschiedenen Stellen im gesamten Stadtgebiet 16 Autos in Hamburg angezündet

Unbekannte haben in der Nacht zum Sonntag in Hamburg 16 Autos in Brand gesetzt. Im gesamten Stadtgebiet seien die Fahrzeuge angezündet worden, sagte ein Polizeisprecher auf dapd-Anfrage. Ob die Brände in Zusammenhang mit der Demonstration vom Vortag stehen, müsse erst noch ermittelt werden. Es habe Brände an neun verschiedenen Stellen gegeben. › mehr

Sitzblockaden erzwingen veränderte Marschroute - Polizei spricht 60 Platzverweise aus Über 3.000 Menschen demonstrieren gegen NPD-Aufmarsch in Greifswald

Mit einem friedlichen Demokratiefest haben am Sonntag in Greifswald mehr als 3.000 Menschen gegen den Aufmarsch der rechtsextremen NPD zum Tag der Arbeit protestiert. Die Demonstranten zogen unter dem Motto "Greifswald ist bunt - Kein Ort für Neonazis" durch die Innenstadt zu einer Kundgebung im Neubaugebiet Ostseeviertel. › mehr

Als Favorit für das prestigeträchtige Ministerium gilt nun Winfried Hermann Zeitung: Wölfle wird nicht Verkehrsminister in Baden-Württemberg

Bei der Bildung der neuen baden-württembergischen Landesregierung ist am Wochenende offenbar eine Vorentscheidung gefallen. Nach Informationen der "Stuttgarter Nachrichten" (Montagausgabe) wird Werner Wölfle (57), Grünen-Fraktionschef im Stuttgarter Gemeinderat und Landtagsabgeordneter, nicht Minister für Verkehr und Infrastruktur in der neuen Landesregierung. › mehr

DGB-Vorsitzender auf zentraler 1.Mai-Kundgebung in Kassel Sommer fordert Ausstieg aus Atomkraft und Mindestlohn

Der DGB verlangt einen Mindestlohn für alle Arbeitnehmer und den sofortigen Ausstieg aus der Atomtechnologie. Diese Kernforderungen richtete DGB-Chef Michael Sommer am Sonntag in Kassel an Arbeitgeber und Politiker. Dort fand die zentrale Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum 1. Mai statt. › mehr

Polizei sprach von 8.000 Teilnehmern "Revolutionäre-1.Mai-Demonstration" beginnt in Berlin

In Berlin hat am Sonntagabend die traditionelle "Revolutionäre-1.Mai-Demonstration" der linksautonomen Szene begonnen. Die Polizei sprach von 8.000 Teilnehmern. Der Aufzug setzte sich von der Kottbusser Brücke in Kreuzberg aus in Bewegung. An der Spitze lief ein sogenannter schwarzer Block aus Mitgliedern der linksautonomen Szene. › mehr