Noch keine konkrete Spur zu Brandstiftern - Trittin nennt Täter "Idioten" Brandanschlag auf S-Bahn löst Sicherheitsdebatte aus

Der Brandanschlag auf die Berliner S-Bahn hat eine Sicherheitsdebatte und heftige politische Reaktionen ausgelöst. Die Polizei bezeichnete ein Bekennerschreiben aus der linksautonomen Szene als "authentisch". Dennoch hatten die Ermittler am Dienstag zunächst keine Spur zu den Tätern. Bahnsprecher Burkhard Ahlert wies Forderungen nach einem neuen Sicherheitskonzept zurück. › mehr

Mietwagenstorno bei Flug-Streichung möglich Vulkanasche: Autovermietungen verbuchen keine gesteigerte Nachfrage

Die großen deutschen Autovermietungen haben am Dienstag angesichts der aus Island heranziehenden Aschewolke noch keine gesteigerte Nachfrage verbucht. "Bisher kam es nur ganz vereinzelt zu Flugausfällen, so dass sich die Auswirkungen des Vulkanausbruchs an unseren Vermietstationen an den Flughäfen noch sehr in Grenzen halten", sagte Hertz-Geschäftsführerin Katrin Teichert. › mehr

CSU-Gesundheitsexperte Straubinger will den Gesundheitsfonds abschaffen "Die Krankenkassen müssen wieder die volle Beitragshoheit erhalten"

Der gesundheitspolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Max Straubinger, hat umfassende Änderungen der Gesundheitsreform gefordert. Straubinger spricht sich in einem Brief, der der "Passauer Neuen Presse" (Dienstagausgabe) vorliegt, an Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) für die Abschaffung des Gesundheitsfonds aus. › mehr
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VW nimmt Werk in den USA in Betrieb

Der Volkswagenkonzern hat sein neues Werk in den USA in Betrieb genommen. Für eine Investitionssumme von einer Milliarde Dollar (700 Millionen Euro) wurde die Fabrik in nur zwei Jahren Bauzeit in Chattanooga im US-Bundesstaat Tennessee errichtet. VW-Vorstandsvorsitzender Martin Winterkorn weiht die weltweit 62. Produktionsstätte des Konzerns am (heutigen) Dienstagnachmittag deutscher Zeit ein. › mehr

Mindestens bis Dienstagabend soll es keine Einschränkungen im deutschen Luftraum geben Air Berlin erwartet schwächere Auswirkungen der Aschewolke als 2010

Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Air Berlin erwartet geringere Auswirkungen durch die Aschewolke aus Island als im vergangenen Jahr. "Wir beobachten aktuell die Situation", sagte eine Sprecherin des Unternehmens am Dienstag der Nachrichtenagentur dapd. "Jedoch sieht es derzeit ja nicht so schlimm aus wie im letzten Jahr." › mehr

Zahlreiche Fälle erst Jahrzehnte später bekannt - Bergmann fordert Nachbesserungen beim Opferschutz Missbrauchsopfer brauchen auch nach Jahren Therapie und Beratung

Missbrauchsopfer sind auf Hilfe angewiesen, auch wenn sexuelle Übergriffe bereits Jahre zurückliegen. Das ist eine zentrale Aussage im am Dienstag in Berlin vorgestellten Abschlussbericht der Beauftragten zur Aufarbeitung von sexuellem Kindesmissbrauch, Christine Bergmann. "Viele Betroffene leiden auch Jahre und Jahrzehnte nach dem Erlebten noch an den Folgen des Missbrauchs", sagte Bergmann. › mehr

Verteidigungsminister will Verbundenheit mit den Standorten erhalten De Maizière will nicht nur große Bundeswehr-Kasernen

Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) lehnt den Vorschlag des Wehrbeauftragten Hellmut Königshaus (FDP) ab, die Bundeswehr auf wenige große Standorte zu konzentrieren. "Dann geht ebenso die Identifikation der Soldaten mit ihrem Standort verloren wie die Verbundenheit der Bürger mit ihrem Standort", sagte de Maizière der in Chemnitz erscheinenden "Freien Presse". › mehr

Brüderle plädiert für die Französin an der Spitze des IWF Bundesregierung hat sich noch nicht auf Lagarde festgelegt

Die Bundesregierung hat sich noch nicht auf die französische Finanzministerin Christine Lagarde als neue Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) festgelegt. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte am Montag in Berlin: "Die Bundesregierung hat noch keine Entscheidung getroffen, welchen Kandidaten, welche Kandidatin sie unterstützen wird." Es gebe Gespräche auf allen Ebenen. › mehr

Weiter Dissens in Bayerns Koalition über Datum für Atomausstieg Keine Einigung in Sicht

Im Ringen der bayerischen Koalitionspartner CSU und FDP um eine Einigung im Streit über den Zeitpunkt für den Atomausstieg hat sich bis Montagnachmittag keine Einigung abgezeichnet. Aus Koalitionskreisen verlautete in München, es gebe weiter kein gemeinsames Ausstiegsdatum. Voraussichtlich werde der Dissens in dieser Frage am Dienstag im geplanten Kabinettsbeschluss zur Energiewende festgehalten. › mehr

Das Unternehmen will die Hintergründe der umstrittenen Veranstaltung von 2007 weiter aufklären Ergo erwägt Strafanzeige gegen Verantwortliche wegen Sex-Party

Die Sex-Party für Mitarbeiter der Versicherung Hamburg-Mannheimer in Budapest könnte strafrechtliche Folgen haben. "Wir prüfen derzeit, welche Möglichkeiten bestehen, gegen die damals Verantwortlichen vorzugehen", sagte eine Sprecherin der Ergo-Versicherungsgruppe, in der das Unternehmen mittlerweile aufgegangen ist, dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). › mehr