VW nimmt Werk in den USA in Betrieb

Der Volkswagenkonzern hat sein neues Werk in den USA in Betrieb genommen. Für eine Investitionssumme von einer Milliarde Dollar (700 Millionen Euro) wurde die Fabrik in nur zwei Jahren Bauzeit in Chattanooga im US-Bundesstaat Tennessee errichtet. VW-Vorstandsvorsitzender Martin Winterkorn weiht die weltweit 62. Produktionsstätte des Konzerns am (heutigen) Dienstagnachmittag deutscher Zeit ein. › mehr

Mindestens bis Dienstagabend soll es keine Einschränkungen im deutschen Luftraum geben Air Berlin erwartet schwächere Auswirkungen der Aschewolke als 2010

Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Air Berlin erwartet geringere Auswirkungen durch die Aschewolke aus Island als im vergangenen Jahr. "Wir beobachten aktuell die Situation", sagte eine Sprecherin des Unternehmens am Dienstag der Nachrichtenagentur dapd. "Jedoch sieht es derzeit ja nicht so schlimm aus wie im letzten Jahr." › mehr

Zahlreiche Fälle erst Jahrzehnte später bekannt - Bergmann fordert Nachbesserungen beim Opferschutz Missbrauchsopfer brauchen auch nach Jahren Therapie und Beratung

Missbrauchsopfer sind auf Hilfe angewiesen, auch wenn sexuelle Übergriffe bereits Jahre zurückliegen. Das ist eine zentrale Aussage im am Dienstag in Berlin vorgestellten Abschlussbericht der Beauftragten zur Aufarbeitung von sexuellem Kindesmissbrauch, Christine Bergmann. "Viele Betroffene leiden auch Jahre und Jahrzehnte nach dem Erlebten noch an den Folgen des Missbrauchs", sagte Bergmann. › mehr
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Nahles kündigt Urwahlen an SPD will Kandidaten-Wahl für alle Bürger öffnen

Die Führung der Bundes-SPD will die Partei öffnen und dabei auch Nichtmitgliedern Stimmrecht in bedeutsamen Personalfragen geben. Der Kanzlerkandidat sowie Bewerber für Landratsposten, aber auch Bundestags- und Landtagsabgeordnete sollen künftig in der Regel in Urwahlen bestimmt werden, die auch für Nicht-Mitglieder offen seien, sagte Generalsekretärin Andrea Nahles der "Süddeutschen Zeitung". › mehr

Arbeit der EU-Grenzschutzagentur Frontex scharf kritisiert Friedensforscher fordern europäische Hilfe für arabische Aufstände

Deutsche Friedensforscher fordern von Europa mehr Unterstützung für die revolutionären Bewegungen in der arabischen Welt. Die Debatte sei fälschlicherweise nicht zuerst in diese Richtung gegangen. Stattdessen "schlug sofort die Angst zu" vor Islamisten und Flüchtlingen, kritisierte Bruno Schoch von der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung. › mehr

Flussüberschwemmungen sind künftig deutlich häufiger zu erwarten als bisher Deutsche müssen in Zukunft mit extremeren Wetterereignissen rechnen

Die Deutschen müssen in den kommenden Jahrzehnten mit mehr und extremeren Wetterereignissen rechnen. Das ist das Ergebnis einer Klimastudie, die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mit Klimaforschern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, der Freien Universität Berlin und der Universität Köln erstellt hat und am Dienstag in Berlin präsentierte. › mehr

Auch Spitzenkandidat Möllenstedt zieht Konsequenzen aus Wahlniederlage Bremer FDP-Vorstand zurückgetreten

Der Landesvorstand der Bremer FDP ist zurückgetreten. Das sagte ein Parteisprecher Radio Bremen am Dienstag. Neben insgesamt 14 Politikern gehört dazu auch der bisherige Landeschef und Spitzenkandidat der Bürgerschaftswahl, Oliver Möllenstedt. Ein Teil des Landesvorstands soll bereits am Montagabend seinen Rücktritt erklärt haben. › mehr

Hurrelmann verweist auf eine beschleunigte Entwicklung der Jugendlichen Jugendforscher für bundesweites Wahlrecht ab 16 Jahren

Nach den Bürgerschaftswahlen in Bremen fordert der Jugendforscher Klaus Hurrelmann die bundesweite Einführung des Wahlrechts ab 16 Jahren. Der "Neuen Presse" aus Hannover sagte Hurrelmann: "In einer Demokratie muss immer wieder kritisch hinterfragt werden, mit welchem Recht wir Teile der Bevölkerung von einer Wahl ausschließen." › mehr

Wirtschaft kritisiert die Union Viel Unzufriedenheit über den Regierungskurs

Ein großer Teil der deutschen Wirtschaft ist unzufrieden mit der aktuellen Wirtschaftspolitik der Regierung. In einer am Dienstag in Berlin vorgestellten Befragung unter 2.500 Mitgliedern des Wirtschaftsrates der CDU zeigten sich 56 Prozent weniger oder gar nicht zufrieden mit dem Wirtschaftsprofil der Christdemokraten. Nur 44 Prozent bewerteten dieses hingegen positiv. › mehr

Bereits heute fehlen in Deutschland nach VDI-Angaben knapp 69.000 Ingenieure VDI erwartet deutliche Verschärfung des Fachkräftemangels

Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) sieht den Technikstandort Deutschland durch den Fachkräftemangel gefährdet. Bereits heute fehlten in Deutschland knapp 69.000 Ingenieure, sagte VDI-Direktor Willi Fuchs am Dienstag in Düsseldorf. Da ab 2020 die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gingen, werde sich der Mangel noch einmal deutlich verschärfen. › mehr