Schwarz-gelbe Koalition macht eigene Energiepolitik rückgängig - Streit über Reserve-AKW Atomausstieg bis 2022 - Merkel sieht "riesige Chancen"

Energiewende in Deutschland: Zweieinhalb Monate nach der Atomkatastrophe von Fukushima haben Union und FDP die Abschaltung aller deutschen Kernkraftwerke bis 2022 beschlossen. Damit folgten sie im Wesentlichen der Ethik-Kommission, die ihre Empfehlungen für einen neuen Energiekonsens am Montag offiziell präsentierte. › mehr

Eine Folge des Unisex-Urteil des Europäischen Gerichtshofs Allianz rechnet mit steigenden Tarifen

Die Allianz-Versicherung rechnet nach dem jüngsten Unisex-Urteil des Europäischen Gerichtshofs mit deutlich steigenden Versicherungstarifen. Der EuGH hatte darin die Versicherer zu geschlechtsneutralen Preisen aufgefordert. "Wir rechnen noch", sagte Markus Rieß, Deutschland Chef des Allianz-Konzern, der "Süddeutschen Zeitung". › mehr
- Anzeige -

Künftig dürfen Spritpreise nur noch einmal am Tag zu einer bestimmten Uhrzeit erhöht werden ACE will bei Benzinpreisen Taten der Politik sehen

Der Auto Club Europa (ACE) hat Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer ermuntert, unverzüglich wirksame gesetzgeberische Maßnahmen für mehr Wettbewerb in der Tankstellenbranche in Angriff zu nehmen. Künftig dürften Spritpreise wie in Österreich nur noch einmal am Tag zu einer bestimmten Uhrzeit erhöht werden, verlangte ACE-Sprecher Rainer Hillgärtner am Montag in Stuttgart. › mehr

"Damit Verbraucher nicht alle fünf Minuten auf den Benzinpreis gucken müssen" Rösler will Mineralölkonzernen häufige Benzinpreisänderungen verbieten

Mineralölkonzerne sollen künftig in ihrer Freiheit, die Benzinpreise zu gestalten, eingeschränkt werden. "Damit Verbraucher nicht alle fünf Minuten auf den Benzinpreis gucken müssen, werden wir intensiv diskutieren, ob wir den Mineralölkonzernen untersagen, Preise täglich mehrfach zu ändern", sagte Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). › mehr

Energiewende binnen zehn Jahren vorgeschlagen - Kanzlerin verspricht Beachtung der Vorschläge Ethik-Kommission sieht Atomausstieg als Chance für Deutschland

Mit dem Atomausstieg binnen zehn Jahren kommt nach Einschätzung der Ethik-Kommission ein Kraftakt auf Deutschland zu. Doch werde dies auch eine große Chance für eine zukunftsfähige Wirtschaft sein, sagte der Kommissionsvorsitzende Klaus Töpfer am Montag bei der Vorstellung der Empfehlungen zur Energiewende. › mehr

Mit der aktuellen Geschäftslage sind die Unternehmen nochmals zufriedener als im März Verarbeitendes Gewerbe im Osten zufrieden mit Konjunktur

Im verarbeitenden Gewerbe Ostdeutschlands ist das Geschäftsklima weiterhin sehr gut. Das zeigen die Ergebnisse einer Umfrage des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) unter 300 Unternehmen, die am Montag veröffentlicht wurden. Mit der aktuellen Geschäftslage seien die Unternehmen nochmals zufriedener als im März. Nur noch jedes siebente schätze sie negativ ein. › mehr

Erneuter Protest gegen die deutsche Atompolitik Greenpeace-Aktivisten erklettern Brandenburger Tor

Greenpeace-Aktivsten haben am Sonntag in Berlin gegen die Atompolitik der Bundesregierung protestiert. Mehr als ein Dutzend Aktivisten kletterten am Vormittag auf das Brandenburger Tor und entrollten ein Banner mit der Aufschrift "Jeder Tag Atomkraft ist einer zuviel", sagte eine Greenpeace-Sprecherin der Nachrichtenagentur dapd. › mehr

Attentäter töten zwei deutsche Soldaten und verletzen fünf - General Kneip setzt Einsatz fort Regierung hält nach Anschlag an Afghanistan-Strategie fest

Nach dem Selbstmordanschlag auf ein hochrangiges deutsch-afghanisches Sicherheitstreffen in Nordafghanistan hält die Bundesregierung an ihrer Strategie für das Land fest. Das Attentat "darf und wird uns nicht davon abbringen, unsere Strategie in Afghanistan umzusetzen", sagte Außenminister Guido Westerwelle (FDP). › mehr