Deutsche wollen per Volksbegehren und Bürgerentscheide mitbestimmen Umfrage: Bürger wollen mehr Mitsprache in der Politik

Die Mehrheit der Bundesbürger wünscht sich einer Umfrage zufolge mehr Mitsprache bei wichtigen politischen Entscheidungen. Wie eine am Montag veröffentlichte repräsentative Befragung der Bertelsmann Stiftung ergab, würden sich die Bürger deutlich stärker politisch engagieren, wenn sie zum Beispiel über Volksbegehren oder Bürgerentscheide mitentscheiden könnten. › mehr

Opel-Händler offen für chinesischen Investor

Die großen Opel-Händler sehen einer möglichen Übernahme des Rüsselsheimer Traditionsunternehmens durch einen chinesischen Autobauer gelassen entgegen. "Es würde sicher für Opel neue Märkte öffnen, wenn ein Chinese einstiege", sagte Albert Still, Aufsichtsratsvorsitzender der AVAG Holding, der Branchen- und Wirtschaftszeitung "Automobilwoche". Die AVAG Holding ist Europas größter Opel-Händler. › mehr

Präsident Klaus wirft Vertriebenen Unbelehrbarkeit vor - Posselt verwahrt sich gegen Kritik Streit mit Prag prägt Sudetendeutschen Tag

Eine heftige Verstimmung zwischen Prag und den Sudetendeutschen hat das 62. Pfingsttreffen der Heimatvertriebenen in Augsburg überschattet. Der tschechische Präsident Václav Klaus reagierte am Wochenende empört auf die Forderung der Sudetendeutschen nach Worten des Bedauerns für die Vertreibung und warf ihnen Unbelehrbarkeit vor. › mehr
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Schavan kündigt Ende des dreigliedrigen Systems an - Bayern hält an Hauptschule fest Union uneins über Zukunft der Hauptschule

In der Union gibt es unterschiedliche Auffassungen über die Zukunft der Hauptschule. Während die CDU für die Zusammenlegung von Haupt- und Realschulen eintritt, will die CSU am dreigliedrigen Schulsystem festhalten. Der bayerische Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) sagte der Nachrichtenagentur dapd, aus seiner Sicht sei die "Auflösung einer Kernschulart nicht der richtige Weg". › mehr

Weidmann mahnt Athen zu weiteren Sparanstrengungen Bundesbankpräsident schließt Staatspleite Griechenlands nicht aus

Bundesbankpräsident Jens Weidmann hält eine Staatspleite Griechenlands für möglich, falls die Regierung die Vorgaben des Internationalen Währungsfonds, der EU-Kommission und der Europäischen Zentralbank (EZB) nicht einhält. "Werden die eingegangenen Verpflichtungen nicht erfüllt, entfällt die Basis für weitere Mittel aus dem Hilfsprogramm", sagte Weidmann der "Welt am Sonntag". › mehr

Frühere Vorstände wollen Verjährungsfrist im Fall HGAA nicht verlängern BayernLB strebt Klagen gegen sechs weitere Ex-Manager an

Die Bayerische Landesbank wird nach Gerhard Gribkowsky wahrscheinlich noch im Juni sechs weitere Ex-Vorstände wegen des verlustreichen Kaufs der österreichischen Hypo Group Alpe Adria (HGAA) auf Schadenersatz verklagen. Die früheren Manager, unter ihnen der ehemalige Vorstandschef Werner Schmidt, weigern sich in der HGAA-Affäre bislang, die Verjährungsfrist zu verlängern. › mehr

Der Sportwagenhersteller will weiterhin ausschließlich in Deutschland produzieren Porsche hält an "Made in Germany" fest

Der Sportwagenhersteller Porsche will weiterhin ausschließlich in Deutschland produzieren. "Die Marke ist deswegen so authentisch, weil sie als deutsches Unternehmen gesehen wird", sagte Porsche-Chef Matthias Müller der in Chemnitz erscheinenden "Freien Presse" (Wochenendausgabe). Damit widersprach er Meldungen, nach denen die USA und China mögliche Produktionsstandorte sein könnten. › mehr

Bayerns Ministerpräsident will am Bündnis mit der FDP festhalten Seehofer will nicht über Schwarz-Grün nachdenken

Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Horst Seehofer will derzeit nicht über mögliche schwarz-grüne Bündnisse in der Zukunft spekulieren. "Ich bin Mitglied einer Regierung in Berlin und München und habe überhaupt kein Anlass über Alternativen nachzudenken", sagte Seehofer am Sonntag auf dapd-Anfrage in Augsburg. › mehr