DHZ-Info Längeres Arbeitslosengeld und Maßnahmen gegen Zwangsverrentung

Ältere Arbeitslose erhalten künftig wieder länger Arbeitslosengeld I (ALG I). Ein 50-Jähriger hat rückwirkend zum 1. Januar 2008 Anspruch auf 15 Monate ALG I, wenn er innerhalb der letzten fünf Jahre 30 Monate lang in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt hat. Ein 55-Jähriger erhält 18 Monate ALG I, wenn er zuvor 36 Monate versichert war. Ein 58-Jähriger muss 48 Monate Versicherungszeit vorweisen, um 24 Monate ALG I zu erhalten. Bislang bekommen Arbeitslose nur 12 Monate ALG I und über 55-Jährige bis zu 18 Monate. › mehr

Internationale Handwerksmesse in München Binnenmarkt braucht dringend Wachstumsimpulse

Im Handwerk droht 2008 wieder ein Minuswachstum. Der Binnenmarkt braucht daher dringend Wachstumsimpulse, sagte ZDH-Generalsekretär Hanns-Eberhard Schleyer. Auf der Internationalen Handwerksmesse in München müsse das ein Thema der Begegnungen von Wirtschaft und Politik sein. › mehr
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Reaktion auf Studie Scholz: Mehr Geld für Praktikanten

Nach Geringverdienern und Rentnern weitet Bundesarbeitsminister Olaf Scholz (SPD) seine Aktivitäten nun auf die "Generation Praktikum" aus. Mit geringfügigen Gesetzesänderungen will der Minister die Situation der Praktikanten verbessern, die eine abgeschlossene Ausbildung haben. › mehr

Einigung der Großen Koalition Streit um Rentenkompromiss

Der Koalitionskompromiss zur geplanten Rentenerhöhung hat ein geteiltes Echo hervorgerufen. Die Linke bezeichnete die Einigung als "faulen Kompromiss" und "persönliche Niederlage" für Arbeitsminister Olaf Scholz. › mehr

Rente In Ostdeutschland droht Altersarmut

In der Debatte um die Rentenerhöhung warnt der Deutsche Gewerkschaftsbund vor einer drohenden Altersarmut. DGB-Chef Michael Sommer sagte, derzeit lebe "die letzte Rentner-Generation, in der die allermeisten noch ein auskömmliches Einkommen haben". Das werde schon in wenigen Jahren anders sein. › mehr

International Food Policy Research Institute Preise für Lebensmittel bleiben hoch

Die Preise für Lebensmittel werden nach Einschätzung von Agrarökonomen auch in Zukunft hoch bleiben. "Die Welt wird sich an höhere Preise gewöhnen müssen", sagte der Generaldirektor des International Food Policy Research Institute (Ifpri), Joachim von Braun. › mehr