Rips: "Wir sind für den schnellen Atomausstieg" Mieterbund warnt vor Belastungen durch Energiewende

Der Deutsche Mieterbund hat die Bundesregierung davor gewarnt, die Kosten der Energiewende einseitig auf die Mieter abzuwälzen. "Wir sind für den schnellen Atomausstieg", sagte Verbandspräsident Franz-Georg Rips dem Berliner "Tagesspiegel" (Samstagausgabe). "Aber wir müssen die Kosten gerecht verteilen." › mehr

Er will sich vor Ort einen Überblick über die Versorgung verschaffen EHEC: Bahr besucht Hamburger Uni-Klinik

Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr besucht wegen der EHEC-Infektionswelle am Sonntag das Universitätsklinikum Hamburg- Eppendorf. Er wolle sich vor Ort einen Überblick über die Versorgung der EHEC-Patienten verschaffen, erklärte das Bundesgesundheitsministerium am Samstag in Berlin. Von den aktuellen EHEC-Erkrankungen ist vor allem Norddeutschland betroffen. › mehr

Ministerpräsidenten beraten sich vor Spitzenrunde mit Merkel Vorbehalte gegen schwarz-gelbe Ausstiegspläne

Vor der entscheidenden Verhandlungsrunde von Bund und Ländern über den Atomausstieg haben SPD und Grüne wichtige Punkte der Regierungspläne kritisiert. Die Abschaltung großer Kapazitäten auf einen Schlag 2021 und 2022 sei "eines der ganz großen Probleme", sagte der neue baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Freitag in Berlin. › mehr
- Anzeige -

Ein Leichtverletzter bleibt in Afghanistan und wird dort medizinisch betreut Verletzte Soldaten werden nach Deutschland ausgeflogen

Die bei einem Anschlag auf einen Schützenpanzer in Afghanistan verwundeten Bundeswehrsoldaten werden in der Nacht zu Samstag in Deutschland erwartet. Sie werden in das Bundeswehrzentralkrankenhaus in Koblenz gebracht, wie eine Sprecherin der Klinik am Freitag auf dapd-Anfrage sagte. › mehr

"Die Erde ist uns nur treuhänderisch anvertraut" Schneider fordert Abkehr vom "Fetisch Wachstum"

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Nikolaus Schneider, hat auf dem Kirchentag in Dresden eine Abkehr vom "Fetisch Wachstum" gefordert. Die Definition des wirtschaftlichen Erfolgs müsse erweitert werden, sagte Schneider am Freitag in der Frauenkirche bei einer Diskussionsrunde über Wirtschaftswachstum und Glück. › mehr

Suche nach veränderter Strategie in Afghanistan läuft an ISAF-Truppen drohen in eine Sackgasse zu geraten

Vertreter westlicher Geheimdienste befürchten, dass die ISAF-Truppen angesichts der sich ständig zuspitzenden Lage in Afghanistan in eine Sackgasse geraten könnten. "Vielleicht sind wir schon drin und merken es gar nicht", sagte ein Angehöriger der CIA am Freitag der Nachrichtenagentur dapd in Kabul. Er verwies auf die Zahl der toten und verwundeten deutschen Soldaten in immer kürzerer Zeit. › mehr

Seibert: "Gedanke für Übermorgen" Bundesregierung hält EU-Finanzministerium für Zukunftsmusik

Die Bundesregierung steht dem Vorstoß des EZB-Präsidenten Jean-Claude Trichet reserviert gegenüber, die EU zu einer Konföderation souveräner Staaten mit einem gemeinsamen Finanzministerium weiterzuentwickeln. Das sei ein "Gedanke für Übermorgen", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert und griff damit nach seiner Darstellung ein Wort Trichets auf. › mehr

Bund und Länder weitgehend einig - Merkel sieht "viel Übereinstimmung" Historischer Atomkonsens naht

Nach dem jahrzehntelangen Dauerstreit über die Atomkraft steht Deutschland nun vor einem historischen Konsens: Bund und Länder einigten sich am Freitag grundsätzlich auf einen stufenweisen und unumkehrbaren Ausstieg aus der Kernkraft bis 2022. "In der Grundstimmung habe ich hier viel Übereinstimmung gespürt", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). › mehr

Kirchentag verabschiedet eine Resolution Lebensqualität statt Wirtschaftswachstum

Einstimmig haben rund 1.000 Kirchentagsteilnehmer am Donnerstag in Dresden eine Resolution über Alternativen zum Wirtschaftswachstum verabschiedet. Die Resolution stellt Kirchentagsangaben zufolge Entwicklungsmodellen, die auf Wirtschaftswachstum basieren, eine Zunahme an Lebensqualität entgegen. › mehr

Trauerfeier für gefallene Soldaten in Hannover - De Maizière verurteilt "feige" Anschläge "Sie fehlen unserem Land"

Mit einer Trauerfeier in Hannover haben am Freitag knapp 1.000 Menschen Abschied von drei in Afghanistan getöteten Soldaten genommen. Die Männer waren bei Anschlägen in der vergangenen Woche im Norden des Landes getötet worden. Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) verurteilte die Anschläge und zeigte sich zutiefst erschüttert. › mehr