"Union und FDP nehmen das Urteil des Verfassungsgerichts nicht ernst" SPD-Chef nennt Wahlrechtspläne "schlimmes Signal"

SPD-Chef Sigmar Gabriel hat die Pläne der schwarz-gelben Koalition zur Wahlrechtsreform scharf kritisiert. "Was die Regierung zur Änderung des Wahlrechts vorschlägt, reicht bei weitem nicht aus", sagte Gabriel dem "Hamburger Abendblatt" (Montagausgabe). "Union und FDP nehmen das Urteil des Verfassungsgerichts nicht ernst. Das ist ein schlimmes Signal für die demokratische Kultur in Deutschland." › mehr

Fahrenschon hatte angekündigt, rechtzeitig Klagen einzureichen, damit die Ansprüche nicht verfallen BayernLB-Verwaltungsrat entscheidet über Klagen gegen Vorstand

Der BayernLB-Verwaltungsrat entscheidet am Montag (27. Juni) über Schadenersatzklagen gegen frühere Vorstände der Landesbank wegen des verlustreichen Kaufs der österreichischen Hypo Group Alpe Adria (HGAA). Mehrere Ex-Manager haben sich geweigert, die Ende des Monats auslaufende Verjährungsfrist zu verlängern. › mehr

Gabriel: Der Kandidat ist mir egal, ich will, dass die SPD am Ende den Kanzler stellt Zeitung: Steinbrück bereitet Kanzlerkandidatur vor

Der ehemalige Bundesfinanzminister Peer Steinbrück bereitet nach Informationen von "Bild am Sonntag" eine Kanzlerkandidatur für die SPD bei der Bundestagswahl 2013 vor. Steinbrück habe sich am 8. Juni zu einer vertraulichen Unterredung mit SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles getroffen, schrieb das Blatt. Dabei habe er ausloten wollen, welche Chancen er auf Unterstützung bei der Parteilinken hat. › mehr
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Siebenstündige kontroverse Debatte auf Sonderparteitag Grüne ringen sich Ja zum Atomausstiegsgesetz ab

Die Grünen wollen im Bundestag für den Atomausstieg bis 2022 stimmen. Dazu rang sich am Samstag nach siebenstündiger kontroverser Debatte ein Sonderparteitag durch. Denn eigentlich hält die Partei das Abschalten des letzten deutschen Kernkraftwerks bereits 2017 für möglich. › mehr

Ludwig weist Vorwürfe von Platzeck zurück Stolpe warnt Opposition vor Missbrauch der Enquetekommission

Die Debatte um den Umgang mit der Stasi-Vergangenheit in Brandenburg sorgt weiter für heftige Diskussionen. Ex-Ministerpräsident Manfred Stolpe (SPD) sagte, er habe in den 1990er Jahren nicht gedacht, dass sich die Stasi als Synonym für die DDR verfestigen würde. Zugleich kritisierte er die Arbeit der Enquetekommission des Landtags zur Aufarbeitung der Nachwendezeit. › mehr

"Ich kenne in der Partei niemanden, der solche Ansichten vertritt" Ernst sieht Inflationierung des Begriffs Antisemitismus

Linke-Vorsitzender Klaus Ernst hat Mitglieder seiner Partei gegen den Vorwurf antisemitischer Tendenzen in Schutz genommen. "Wir erleben zurzeit eine Inflationierung des Begriffs Antisemitismus", bemängelte Ernst am Sonntag in Hannover auf einer Konferenz von 220 Kreisvorsitzenden seiner Partei. Antisemit sei, wer Menschen diffamiere, diskriminiere oder benachteilige, weil sie Juden seien. › mehr

Reiseveranstalter wächst stärker als der Markt TUI erhöht die Preise

Deutschlands führender Reiseveranstalter TUI erhöht die Preise für Urlaubsreisen in der Wintersaison 2011/12. Preisanpassungen seien wegen höherer Kosten für Kerosin, Lebensmittel und Energie sowie schlechterer Wechselkurse unvermeidbar, sagte TUI-Geschäftsführer Volker Böttcher am Sonntag in Boppard. › mehr

"Die Karrieren deutscher weiblicher Führungskräfte fördert man damit sicher nicht" Hocker fordert Politik zur Zurückhaltung bei Frauenquote auf

Einer der wichtigsten deutschen Aktionärsschützer hat die Politik beim Thema Frauenquote in Chefetagen zur Zurückhaltung aufgefordert. Familien-, Arbeits- und Justizministerium sowie das Kanzleramt äußerten sich gerne und oft zu dieser Frage, sagte der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Schutzgemeinschaft für Wertpapierbesitz (DSW), Ulrich Hocker, im dapd-Gespräch. › mehr

"Stuttgart 21" besteht Stresstest der Deutschen Bahn

Der Stresstest der Deutschen Bahn für das milliardenschwere Neubauprojekt "Stuttgart 21" ist erfolgreich gewesen. Das erfuhr die Nachrichtenagentur dapd am Sonntag aus dem Umfeld der Deutschen Bahn AG. Die Simulation habe ergeben, dass der geplante unterirdische Bahnhof auch ohne kostpielige Erweiterungen in der Spitzenzeit 30 Prozent mehr leisten könne als der jetzige Kopfbahnhof, hieß es. › mehr