Unerwartete Probleme verzögern die Inbetriebnahme - Hightech-Stahl zeigt Schwächen Neue Kohlekraftwerke machen Stromkonzernen Schwierigkeiten

Nach dem Aus für die ältesten deutschen Atomreaktoren macht den deutschen Stromkonzernen nun ausgerechnet die neueste Generation von Steinkohlekraftwerken Ärger. Beim Prototyp der als besonders effizient und schadstoffarm geltenden neuen Baureihe, dem Evonik-Kraftwerk in Duisburg-Walsum, musste bereits zum zweiten Mal die Inbetriebnahme auf unbestimmte Zeit verschoben werden. › mehr

Aufsichtsrat verlängert Vertrag - Soll Konzernumbau weiter begleiten und Reedereiverkauf abschließen Frenzel steht bis 2014 an der TUI-Spitze

TUI-Vorstandschef Michael Frenzel bleibt bis März 2014 an der Spitze des größten europäischen Reisekonzerns. Der Aufsichtsrat beschloss am Montag, den zum März 2012 auslaufenden Vertrag des 64 Jahre alten Frenzel als Vorstandsvorsitzender um zwei Jahre bis März 2014 zu verlängern, wie das Unternehmen mitteilte. › mehr

Westerwelle: Handel mit China ist "enorme Chance" Keine Gefahr

Bundesaußenminister Guido Westerwelle sieht im Handel mit China eine "enorme Chance für die deutsche Wirtschaft". In dem Land entstünden gerade neue Mittelschichten, die ein großes Interesse an deutschen Qualitätsprodukten zeigten, sagte der FDP-Politiker am Montag im ZDF-"Morgenmagazin". China stelle keine Gefahr für Deutschland dar. › mehr
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Nach Erfassung von mehr als einer Million Handy-Daten Dresdner Polizeipräsidenten muss wegen Handy-Daten-Affäre gehen

Wegen der massenhaften Erfassung von Handy-Daten in Sachsen ist der Dresdner Polizeipräsident Dieter Hanitsch von seinem Posten abberufen worden. Dies teilte Innenminister Markus Ulbig (CDU) am Montag der Nachrichtenagentur dapd in Dresden am Rande einer nichtöffentlichen Sondersitzung des Innenausschusses mit. Als Grund für die Entscheidung nannte er interne "Informationsdefizite". › mehr

Kulturministerin: In Brandenburg gibt es wieder jüdisches Leben Jüdischer Friedhof in Frankfurt (Oder) eröffnet

Die Jüdische Gemeinde in Frankfurt (Oder) hat seit Montag einen eigenen Friedhof. Der Vorsitzende des Landesverbands der Jüdischen Gemeinden Brandenburgs, Ghennadi Kuschnir, sagte zur feierlichen Eröffnung, es sei der erste Jüdischen Friedhof, der seit dem Holocaust in Brandenburg und seines Wissens nach auch in den neuen Bundesländern errichtet wurde. › mehr

Bei einem Treffen vor sechs Monaten soll es nur um einen Erfahrungsaustausch gegangen sein Fraport dementiert Gerüchte um Kooperation mit Flughafen Hahn

Der Betreiber des Frankfurter Flughafens, Fraport, strebt entgegen eines Zeitungsberichts keine Kooperation mit dem Hunsrück-Flugplatz Hahn an. Es gebe keine Gespräche mit der Frankfurt-Hahn GmbH über eine mögliche Zusammenarbeit bei der Frachtabwicklung, teilte der Konzern am Montag in Frankfurt am Main mit und dementierte damit einen entsprechenden Bericht im "Handelsblatt". › mehr

Impulspapier vorgestellt Kardinal Marx für Schuldentilgung statt Steuersenkungen

Die Deutsche Bischofskonferenz kritisiert die Steuersenkungspläne der Bundesregierung. Steigende Staatseinnahmen sollten zur Schuldentilgung verwendet werden, sagte der Münchener Erzbischof Kardinal Reinhard Marx am Montag in Berlin. Er stellte dort ein Impulspapier der Deutschen Bischofskonferenz zum Thema Chancengerechtigkeit vor. › mehr

Streit um Überhangmandate SPD erwägt Klage gegen Pläne zur Änderung des Wahlrechts

Die SPD erwägt ein juristisches Vorgehen gegen die schwarz-gelben Pläne zur Wahlrechtsreform. Sollte es keinen Vorschlag geben, "der wirklich eine Überwindung der Überhangmandate vorsieht, dann werden auch wir einen Klageweg nicht ausschließen", sagte Generalsekretärin Andrea Nahles am Montag nach einer Sitzung des Parteivorstands in Berlin. › mehr

Der hessische FDP-Landesvorsitzende Jörg-Uwe Hahn dagegen verteidigte die Steuersenkungspläne Beck: Steuersenkung käme Verfassungsbruch gleich

Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) hat der FDP-Forderung nach Steuersenkungen in scharfer Form ein Absage erteilt. Wenn man jetzt die Steuern in einer Größenordnung von rund zehn Milliarden senken würde, dann würde "der Konsolidierungskurs kaputt gehen und die Schuldenbremse platzen", sagte Beck am Montag im SWR. › mehr