ThyssenKrupp will den zivilen Schiffsbau aber nach wie vor verkaufen Verkauf von Blohm + Voss an arabischen Schiffsbaukonzern geplatzt

Die Pläne des Stahlkonzerns ThyssenKrupp zum Verkauf des zivilen Schiffsbaugeschäfts von Blohm + Voss an den arabischen Schiffsbaukonzern Abu Dhabi Mar sind geplatzt. Das Essener Unternehmen teilte am Freitag mit, auch ein geplantes Joint Venture mit den Arabern im militärischen Bereich werde es nicht geben. Denn die Geschäftschancen erschienen beiden Seiten nicht mehr tragfähig genug. › mehr

Tarifpartner einigen sich auf 3,5 Prozent Lufthansa-Piloten bekommen mehr Geld

Die 4.500 Piloten der Deutschen Lufthansa bekommen rückwirkend zum 1. April mehr Geld. Konzern und Vereinigung Cockpit (VC) einigten sich auf ein Gehaltsplus von 3,5 Prozent bei einer Laufzeit von 13 Monaten, wie die Lufthansa am Freitag in Frankfurt am Main mitteilte. VC-Sprecher Jörg Handwerg zeigte sich zufrieden und sprach von einem "sehr maßvollen Abschluss". › mehr

"Deutschland darf, was die Staatsverschuldung betrifft, nicht vergriechen" Arbeitgeber warnen vor Steuerentlastung

Metallarbeitgeber-Präsident Martin Kannegiesser mahnt die Bundesregierung zur Zurückhaltung in der Debatte um Steuerentlastungen. "Wir dürfen die erfreuliche wirtschaftliche Entwicklung der letzten Monate nicht so in die Zukunft fortschreiben", sagte der Arbeitgeberchef der "Augsburger Allgemeinen" (Freitagausgabe). Die Haushaltskonsoldierung müsse absolute Priorität vor Steuersenkungen haben. › mehr
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Der Automobilzulieferer will das Pkw-Reifengeschäft in den nächsten Jahren deutlich ausbauen Conti baut neues Reifenwerk im russischen Kaluga

Der Automobilzulieferer Continental hat einen Standort für das geplante Reifenwerk in Russland gefunden. Für 220 Millionen Euro soll in Kaluga südlich von Moskau eine neue Fabrik entstehen, wie das Unternehmen am Freitag in Hannover mitteilte. › mehr

IT-Sparte an den französischen Atos-Konzern verkauft Siemens ist SIS los

Siemens hat den Verkauf seiner verlustreichen IT-Sparte SIS an den französischen Atos-Konzern unter Dach und Fach gebracht. Nach den Kartellbehörden stimmten am Freitag auch die Atos-Aktionäre zu. Damit sei die Übernahme abgeschlossen, teilte Siemens in München mit. › mehr

Thüringens Ministerpräsidentin will allerdings keine Steuersenkungen Lieberknecht für Vereinfachung des Steuersystems

Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht hat sich für eine radikale Vereinfachung des Steuersystems ausgesprochen. Derzeit sei das System schier unübersehbar, kritisierte die CDU-Politikerin am Freitag im Deutschlandfunk. Daher trete sie für eine radikal konsequente Vereinfachung ein, die allerdings "aufkommensneutral" sein müsse. › mehr

Es gibt "leichte Signale" von der Arbeitgeberseite für Gespräche Bei Easyjet wird nächste Woche nicht gestreikt

In der Tarifauseinandersetzung bei der Billigfluglinie Easyjet am Flughafen Berlin-Schönefeld wird in der kommenden Woche doch nicht gestreikt. Es gebe "leichte Signale" von der Arbeitgeberseite für Gespräche in der nächsten Woche, begründete ver.di-Verhandlungsführer Holger Rößler am Freitag die Entscheidung. Eigentlich wollten Piloten und Flugbegleiter nach einer Urabstimmung ab Montag streiken. › mehr

Marinebericht erhebt Vorwürfe gegen Kommandant Schatz und rügt Dienstaufsicht an Bord "Gorch Fock" soll Schulschiff bleiben

Das Verteidigungsministerium hat nach dem tödlichen Absturz einer Kadettin schwerwiegende Mängel bei der Dienstaufsicht an Bord der "Gorch Fock" ausgemacht. Neben Unzulänglichkeiten "über einen längeren Zeitraum hinweg" kritisiert ein Ministeriumsbericht auch "sonstiges Fehlverhalten" der Schiffsführung, wie die Zeitung "Die Welt" unter Berufung auf das der Redaktion vorliegende Papier berichtete. › mehr