Innergemeinschaftliche Lieferung

Liefern Sie Waren an einen im EU-Ausland ansässigen Unternehmer, müssen Sie zur Wahrung der Umsatzsteuerfreiheit der Lieferung nachweisen, dass die Waren tatsächlich im andern EU-Mitgliedsstaat angekommen sind. Dieser Nachweis sollte eigentlich seit 1.1.2012 durch die so genannte Gelangensbestätigung erfolgen (§ 4 Nr. 1b UStG, § 6a UStG in Verbindung mit § 17a UStDV). Wegen erheblicher Proteste stellte das Bundesfinanzministerium jetzt jedoch klar, das es sich bei der Gelangensbestätigung nur um eine Möglichkeit des Nachweises handelt, dass die Ware in einem anderen Mitgliedsstaat angekommen ist. Bis zum 31. Dezember 2013 hatten Betriebe nun Zeit, sich für eine Methode der Nachweisführung zu entscheiden (Referentenentwurf zur "Elften Verordnung zur Änderung der Umsatzsteuerdurchführungsverordnung", Stand 1. Oktober 2012). Zusammenfassende Meldung: Die umsatzsteuerfreien innergemeinschaftlichen Lieferungen sind nicht nur in den Umsatzsteuervoranmeldungen und in der Umsatzsteuerjahreserklärung anzugeben, sondern auch in der Zusammenfassenden Meldung.