Steuer-Freigrenzen für Kundengeschenke Geschenke an Geschäftsfreunde steuerlich absetzen

Wer als Betriebsinhaber Kunden zu Weihnachten oder zum Geburtstag etwas schenkt und die Präsente steuerlich geltend machen möchte, sollte die gesetzliche Freigrenze strikt einhalten. Denn ist das Geschenk nur minimal zu teuer, entfällt der steuerliche Abzug komplett.

Wer Geschäftspartnern Geschenke macht, sollte darauf achten die steuerliche Freigrenze nicht zu überschreiten. - © Foto: olly/Fotolia

Unternehmer können die Kosten für Geschenke an Kunden oder Geschäftspartner steuerlich geltend machen. Die Ausgaben werden aber nur berücksichtigt, wenn der Wert pro Jahr und Beschenktem insgesamt nicht mehr als 35 Euro beträgt. Dieser Betrag gilt bei Kleinunternehmen als Brutto- und für alle anderen Unternehmen als Nettobetrag.

Darauf weist die Bundessteuerberaterkammer in Berlin hin. Wichtig zu beachten: Es handelt sich hierbei um eine Freigrenze. Wird die Grenze überschritten, entfällt der steuerliche Abzug völlig.

Anlass auf Rechnung angeben

Nicht auf den Geschenkwert angerechnet werden in der Regel die Verpackung und eventuell anfallende Versandkosten. Der Geschenkanlass ist nicht festgelegt, aber es muss für die jeweilige Zuwendung eine betriebliche Veranlassung geben.

Daher sind rein persönliche Geschenke, bei denen es keine Verbindung zu dem Beruf oder dem Betrieb des Schenkers gibt, steuerrechtlich nicht zu beachten. Damit das Finanzamt Geschenke als betrieblich veranlasst anerkennt, müssen auf der Rechnung der Name des Beschenkten und der Anlass stehen. Für Bewirtungskosten oder Geschenke für Mitarbeiter gelten andere Regelungen. dpa/dhz