Bildergalerie: Die Kosten des Klimawandels

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    © Copernicus/Karsten Schwanke

    Die Erde heizt sich auf

    Die Erde wird heißer – und das immer schneller. Was lange als schleichende Entwicklung erschien, hat sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich beschleunigt. 2024 lag die globale Durchschnittstemperatur erstmals mehr als 1,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau. In wenigen Jahren könnten es bereits 2 Grad sein.

    Die Folgen sind längst auch auf Baustellen und in Städten spürbar: Hitzewellen, Dürreperioden und Starkregen setzen Gebäuden und Infrastruktur zunehmend zu. Planer und Handwerk stehen damit vor der Aufgabe, das Bauen an ein neues Klima anzupassen.

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    Die Gefahr kommt vom Himmel

    Die Kurve zeigt einen Trend, der Versicherer und Eigentümer gleichermaßen beschäftigt: Ein Hagelkorn ist heute oft deutlich teurer als noch vor 40 Jahren. Denn nicht nur die Intensität vieler Unwetter nimmt zu, auch die Gebäude selbst werden anspruchsvoller.

    Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen, digitale Steuerungen oder hochwertige Fassaden erhöhen die Schadenanfälligkeit und die Reparaturkosten. Entsprechend steigt der durchschnittliche Aufwand pro Schadenfall. Resilienz beim Planen und Bauen wird künftig eine ebenso wichtige Rolle spielen wie Energieeffizienz.

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    Hochwasser hinterlässt Spuren

    Wenn das Wetter zur Rechnung wird, fällt sie immer höher aus. Naturgefahren verursachten 2024 versicherte Schäden von rund 5,6 Milliarden Euro. Hinter dieser Zahl stehen zerstörte Dächer, überflutete Keller, beschädigte Fahrzeuge und unterbrochene Betriebsabläufe.

    Besonders kostspielig sind Hochwasserereignisse, die zwar seltener auftreten, dafür aber enorme Schäden anrichten können. Jeder investierte Euro in Vorsorge kann helfen, künftige Schäden zu begrenzen. Mit steigenden Schadenssummen geraten auch Versicherungen und Eigentümer zunehmend unter Druck, Risiken neu zu bewerten.

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    Gebäude im Härtetest

    Die Schadensbilanz der Wohngebäudeversicherer erzählt eine klare Geschichte: Zwar verursachen Leitungswasserschäden nach wie vor den größten Anteil der laufenden Schäden, doch Starkregen, Hochwasser, Sturm und Hagel sorgen zunehmend für teure Ausreißer.

    Besonders in Jahren mit schweren Unwettern schießen die Gesamtschäden in die Höhe. Klimaresiliente Gebäude, robuste Materialien und durchdachte Schutzkonzepte könnten bald genauso selbstverständlich sein wie Wärmedämmung oder moderne Heiztechnik.

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    Die teuersten Tage Deutschlands

    Die größten Naturkatastrophen der vergangenen Jahrzehnte haben eines gemeinsam: Sie entstanden innerhalb kürzester Zeit. Ob Sturzflut, Hochwasser, Orkan oder Hagelsturm – die Schäden gehen regelmäßig in die Milliarden. Besonders dramatisch war die Flutkatastrophe von 2021 im Ahrtal, die alle bisherigen Ereignisse übertraf.

    Die Grafik verdeutlicht, dass Extremwetter längst zu einem zentralen Risikofaktor geworden ist. Was früher als Jahrhundertereignis galt, tritt heute deutlich häufiger auf. Jedes dieser Ereignisse zeigt zudem schonungslos, wie verletzlich Gebäude, Infrastruktur und ganze Regionen gegenüber Extremwetter sind.