Public Viewing, Steuertipps, Wetten unter Kollegen Fußball-WM am Arbeitsplatz: Das sollten Sie rechtlich wissen

Der Anpfiff rückt näher, die letzten Kollegen tragen ihren Tipp für das WM-Spiel ein und das erste Bier wird geköpft. Auch dieses Jahr finden wieder einige Spiele der Fußball-WM während der Arbeitszeit statt. Was Chefs und Mitarbeiter rechtlich zu Public-Viewing im Betrieb, Wetten unter Kollegen und Alkohol am Arbeitsplatz wissen müssen.

Public-Viewing im Betrieb, Alkohol am Arbeitsplatz, WM-Tippspiel unter Kollegen: Die Fußball-WM bietet die eine oder andere rechtliche Stolperfalle. Wer sie kennt und umgeht, kann befreit mitfiebern. - © Giorgio Magini - stock.adobe.com

Am 14. Juni startet die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland. Die deutsche Elf bestreitet ihr erstes Gruppenspiel gegen Mexiko am 17. Juni – einem Sonntag. Zum Auftakt in die WM sollte es also nur in den wenigsten Fällen Konflikte mit der Arbeitszeit und dem Arbeitgeber geben. Es sei denn, der Mitarbeiter schleppt sich am Montagmorgen verkatert in die Arbeit.

Anders sieht es am 3. Spieltag aus. Die vielleicht entscheidende Vorrundenpartie gegen Südkorea beginnt am Mittwoch, 27. Juni, bereits um 16 Uhr. Das könnte dafür sorgen, dass der Chef die eine oder andere Anfrage von seinen Mitarbeitern bekommt. Darf ich früher Feierabend machen? Wie wäre es mit Public Viewing im Betrieb? Könnten Sie nicht auch etwas Grillgut und Bier springen lassen?

Themen, die aus rechtlicher Sicht nicht ganz unproblematisch sind. Ecovis-Rechtsanwalt Friedhelm Köster beantwortet die wichtigsten Fragen zur Fußball-WM am Arbeitsplatz:

Fußball-WM am Arbeitsplatz: Das müssen Chefs und Mitarbeiter beachten

DHZ: Die Spiele bei der Fußball-WM starten zum Teil während der Arbeitszeit. Wie vermeiden Chefs, dass die Arbeit darunter leidet?

Friedhelm Köster: Grundsätzlich muss der Arbeitgeber nicht dulden, dass die Mitarbeiter Fußballspiele mitverfolgen, ganz egal auf welchem Übertragungsweg – also auch nicht im Liveticker auf dem Handy. Um Probleme zu vermeiden, sind klare Anweisungen sinnvoll. Also sollte der Chef eindeutig regeln, ob und wann die Kolleginnen und Kollegen die Spiele während der Arbeit mitverfolgen oder früher nach Hause gehen dürfen.

DHZ: Public Viewing hat sich bei Weltmeisterschaften längst etabliert. Was muss rechtlich beachtet werden?

Köster: Die Fifa hat eine ganze Reihe von Regeln für Public Viewing aufgestellt. Als Faustregel gilt: Für gewerbliche Veranstaltungen müssen Unternehmen eine Lizenz kaufen. Gewerblich ist Public Viewing dann, wenn es Eintritt kostet oder die Gäste eine bestimmte Menge an Speisen oder Getränken abnehmen müssen. Für nicht gewerbliche Veranstaltungen mit mehr als 5.000 Zuschauern brauchen Unternehmen eine kostenlose Lizenz. Diese gibt es bei der Fifa. Wer eine Veranstaltung plant, sollte sich mit seinem Berater abstimmen, denn die Fifa kennt keinen Spaß, wenn Regeln verletzt werden. Das trifft ganz besonders auf Werbung und Sponsoring-Aktivitäten zu.

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    Angeblich trinken Männer mehr Bier und Frauen mehr Wein. Sicher ist Bier in erster Linie ein Männergetränk. Allerdings hat das Bundesforschungsministerium herausgefunden, das 48 Prozent der Frauen lieber Bier als Wein trinken.
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    "Bier auf Wein das lass sein": Doch ist das wirklich so? Im Mittelalter symbolisierte der Spruch die sozialen Unterschiede zwischen den einfachen Ständen und dem Adel. Ein Adeliger würde niemals Bier trinken. Das war es aber auch schon. Der Wahrheitsgehalt der Weisung tendiert dabei gen null. Denn: Es kommt immer auf die Menge an, nicht auf die Reihenfolge.
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    Angeblich ist ein Bier erst nach sieben Minuten optimal trinkbar. Stimmt das? Nein, heute nicht mehr. Dank moderner Zapfanlagen ist es möglich ein Bier in zwei, maximal drei Minuten trinkfertig zu haben.
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    Bier hat kaum Nährstoffe: Im Gegenteil. Es enthält jede Menge: Kalzium, Phosphor, Magnesium und Kalium sind im Bier vorhandene Mineralstoffe.
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    Ist dunkles Bier wirklich stärker als Helles? Das kann man so nicht sagen. Zwischen der Farbe und dem Alkoholgehalt besteht nicht zwingend ein Zusammenhang. Die dunklere Farbe kommt dann zustande, wenn Dunkel- oder Röstmalze im Brauprozess verwendet werden. Der Alkoholgehalt ändert sich dadurch nicht.
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    Es gibt immer weniger Brauereien: Im Gegenteil. In den letzten zehn Jahren ist die Zahl der Brauereien in Deutschland sogar leicht gestiegen.
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    Bier: kennst du eines, kennst du alle. Weit gefehlt! Der deutsche Biermarkt wird zunehmend vielfältiger und dynamischer. Derzeit gibt es in Deutschland mehr als 5.500 Biermarken – jede Woche kommt ein neues Bier auf den Markt.
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    Der Stammtisch stirbt aus. Das stimmt. Junge Leute, die jeden Tag in die gleiche Kneipe gehen? Das gibt es kaum noch. Bei aller Liebe zum Bier. Die Freizeitgestaltung sieht heutzutage anders aus.
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    as stärkste Bier

    Das stärkste Bier Deutschlands wird in Mittelfranken gebraut. Georg "Schorsch" Tscheuschner hat ein Bockbier mit 57 Prozent Alkohol nach dem deutschen Reinheitsgebot hergestellt. Damit stellte der Braumeister 2012 sogar einen Weltrekord auf.
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    25.866 unterschiedliche Bierflaschen

    Briefmarken zu sammeln war nie etwas für den Amerikaner Ron Werner. Im Alter von 14 Jahren begann er 1982, Bierflaschen aufzuheben. Rund 1.000 neue Flaschen kommen jedes Jahr hinzu. Bis heute hat Werner etwa 26.000 unterschiedliche Flaschen in seinem Besitz und dafür einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde erhalten. Nebenbei sammelt er übrigens auch Bierdosen und Zapfhähne.
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    Bierflasche in Cent-Format

    Franz Stellmaszyk ist Modellbauer aus Leidenschaft und hat mit seinen Miniaturen schon zahlreiche Weltrekorde aufgestellt. Seine Mini-Bierflasche misst lediglich 15,96 Millimeter und ist damit sogar kleiner als ein Cent-Stück. Die filigrane Flasche ist sogar mit einem Bügelverschluss ausgestattet und hat es – wie zwölf andere seiner Miniaturen – ins Guinness-Buch der Rekorde geschafft.
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    Männer mit dickem Bauch trinken dem Klischee nach zu viel Bier. Der direkte

    Mythos vom "Bierbauch"

    Zusammenhang zwischen Biergenuss und Bauch ist allerdings nur ein Mythos. Der Kaloriengehalt im Bier ist niedriger als z.B. in Milch oder Apfelsaft. Wie bei den anderen Getränken führt Bier deshalb nur bei einem übermäßigen Konsum zur Gewichtszunahme. Allerdings regen Alkohol und Bitterstoffe im Bier den Appetit an. In Kombination mit fettigem Essen kann das Bier zumindest den An­stoß zum "Bierbauch" geben.
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    27 Bierkrüge über 40 Meter

    Der stärkste Bierkrugträger der Welt kommt erwartungsgemäß aus Bayern. Oliver Stümpfel hat seinen eigenen Rekord überboten. 27 volle Bier­krüge – ein Gewicht von insgesamt 62 Kilogramm – stemmte er über ­eine Strecke von 40 Metern.
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    Brauen war anfangs Frauensache

    Männer haben nicht nur bei den Biertrinkern, sondern auch unter den Brauern ein klares Übergewicht (rund 94 Prozent). Doch das war nicht immer so. Bei den Germanen fiel das Brauen wie Kochen und Backen in den Bereich der Frau. Und selbst Martin Luther soll von seiner Frau, Ordensschwester Katharina von Bora, das Brauen gelernt haben.
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    Deutsche trinken weniger Bier als früher

    95,7 Millionen Hektoliter Bier haben die deutschen Brauereien und Bierlager 2015 abgesetzt. Damit bleibt Deutschland Europas Spitzenreiter und hält das Niveau des Vorjahres. Der Langzeittrend zeigt allerdings auch, dass die Deutschen etwas weniger Bier trinken als noch in den 1990er-Jahren. 1994 lag der Bierabsatz weit über der Marke von 100 Millionen Hektolitern. Danach kam es zu einem leichten, aber dauerhaften Abwärtstrend. Einen Ausreißer nach oben gibt es ­allerdings: 2006, im Jahr der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland, wurde mehr Bier als sonst getrunken.
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    Mythos vom „Bierbauch“

    Männer mit dickem Bauch trinken dem Klischee nach zu viel Bier. Der direkte Zusammenhang zwischen Biergenuss und Bauch ist allerdings nur ein Mythos. Der Kaloriengehalt im Bier ist niedriger als z.B. in Milch oder Apfelsaft. Wie bei den anderen Getränken führt Bier deshalb nur bei einem übermäßigen Konsum zur Gewichtszunahme. Allerdings regen Alkohol und Bitterstoffe im Bier den Appetit an. In Kombination mit fettigem Essen kann das Bier zumindest den An­stoß zum "Bierbauch" geben.
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    Bier auf dem Mond

    "Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen … ein … riesiger Sprung für die Menschheit." Die Worte von Neil Armstrong bei seiner Landung auf dem Mond sind legendär. Was viele nicht wissen: Armstrong war auch der erste Biertrinker auf dem Mond. Die leere Flasche ist heute in einem Museum ausgestellt.
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    Volksgetränk der Tschechen

    In Tschechien ist Bier das unumstrittene Nationalgetränk. Jeder Tscheche verzehrt laut dem Verband "Brewers of Europe" im Schnitt über 140 Liter Bier im Jahr. Deutschland schafft es mit einem Pro-Kopf-Konsum von 107 Litern auf Platz zwei, dicht gefolgt von den österreichischen Nachbarn. In anderen Ländern hat Bier dagegen einen schweren Stand. Franzosen und Italiener trinken nur knapp 30 Liter im Jahr und geben häufig Rot- und Weißwein den Vorzug.
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    Biersuppe zum Frühstück

    Bier war früher ein beliebtes Frühstück in deutschen ­Familien – auch für Kinder. Allerdings wurde das Bier nicht im Glas, sondern in Form einer warmen Suppe gereicht. Wichtige Zutaten vieler ­Rezepte waren neben dem Bier ein altbackenes Brot und Kümmel. Die aufgekochte Suppe wurde nach Belieben mit Butter, Salz oder Zucker veredelt.

DHZ: Wie sieht es mit einer Lizenz für kleinere Unternehmen aus, die im Betrieb gemeinsam mit der Belegschaft die WM-Spiele verfolgen möchten?

Köster: Wer keinen Eintritt verlangt, der braucht fürs gemeinsame Fußball schauen keine Lizenz. Das gilt natürlich auch für Unternehmer, die gemeinsam mit den Mitarbeitern beispielsweise beim Grillen die Spiele ansehen.

DHZ: Das heißt also, Fernseher aufstellen und los geht’s?

Köster: Nein, so einfach ist es dann doch nicht. Die GEMA ist möglicherweise mit von der Partie. Wird das Übertragungsgerät extra für die Weltmeisterschaft installiert, braucht das Unternehmen dafür eine Lizenz, denn die Musik und die Beiträge der Journalisten sind urheberrechtlich geschützt. Dafür müssen Betriebe Geld bezahlen.

DHZ: An was müssen Chefs außerdem denken?

Köster: An das Finanzamt. Zu einem Fußball-Event gehören neben Fernseher, Beamer und Leinwand für die Übertragung meistens auch Getränke und Essen. Damit Unternehmer die Ausgaben der Feier als Betriebsveranstaltung steuerlich geltend machen können, muss sich der Teilnehmerkreis überwiegend aus Betriebsangehörigen und deren Begleitpersonen zusammensetzen. Die Aufwendungen für die Veranstaltung sind pro Mitarbeiter bis zum Freibetrag von 110 Euro brutto lohnsteuer- und sozialabgabenfrei. Zudem ist in diesem Fall der Vorsteuerabzug zulässig. Allerdings gilt der Freibetrag nur für zwei Veranstaltungen im Jahr. Wer also schon während der WM zweimal feiert, kann die Weihnachtsfeier steuerlich nicht mehr geltend machen.

DHZ: Was gilt, wenn die Mitarbeiter ihre eigenen Getränke und ihr eigenes Grillgut mitbringen?

Köster: Wenn der Chef nichts ausgibt, dann kann er auch nichts absetzen.

DHZ: Darf beim Public Viewing im Betrieb während der Spiele Alkohol getrunken und nach der Partie weitergearbeitet werden?

Köster: Bei Alkohol am Arbeitsplatz verlieren sowohl Gesetzgeber als auch Versicherer ihren Humor. Und der Jurist sagt natürlich immer: Es kommt darauf an. Oder die Dosis macht das Gift. Grundsätzlich gilt, sofern der Arbeitnehmer seine Arbeitsleistung erbringen kann, kann es dem Arbeitgeber egal sein, ob jemand ein Bier getrunken hat. Ein generelles Alkoholverbot gibt es nicht. Es sei denn, im jeweiligen Betrieb ist das generell anders geregelt oder auch bei gefahrengeneigten Berufen. Hier ist Alkohol ein No-Go. Allein, wenn man bedenkt, dass man nach dem Fußball schauen noch Auto, Bus oder Gabelstapler fährt.

DHZ: Wie sieht es mit WM-Tippspielen unter Kollegen mit Geldeinsatz aus – ist das rechtlich erlaubt?

Köster: Grundsätzlich sind Wetten im Büro nicht verboten, aber eben nicht während der Arbeitszeit, sondern in den Pausen. Arbeitnehmer schulden ihren Chefs ihre Arbeitsleistung, das sollten Mitarbeiter immer beachten, wenn sie sich mit dem Tippen auf die Spiele beschäftigen. Und in den Vorrunden kann die Tipperei recht viel Zeit in Anspruch nehmen. fre

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    Angeblich trinken Männer mehr Bier und Frauen mehr Wein. Sicher ist Bier in erster Linie ein Männergetränk. Allerdings hat das Bundesforschungsministerium herausgefunden, das 48 Prozent der Frauen lieber Bier als Wein trinken.
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    "Bier auf Wein das lass sein": Doch ist das wirklich so? Im Mittelalter symbolisierte der Spruch die sozialen Unterschiede zwischen den einfachen Ständen und dem Adel. Ein Adeliger würde niemals Bier trinken. Das war es aber auch schon. Der Wahrheitsgehalt der Weisung tendiert dabei gen null. Denn: Es kommt immer auf die Menge an, nicht auf die Reihenfolge.
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    Angeblich ist ein Bier erst nach sieben Minuten optimal trinkbar. Stimmt das? Nein, heute nicht mehr. Dank moderner Zapfanlagen ist es möglich ein Bier in zwei, maximal drei Minuten trinkfertig zu haben.
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    Bier hat kaum Nährstoffe: Im Gegenteil. Es enthält jede Menge: Kalzium, Phosphor, Magnesium und Kalium sind im Bier vorhandene Mineralstoffe.
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    Ist dunkles Bier wirklich stärker als Helles? Das kann man so nicht sagen. Zwischen der Farbe und dem Alkoholgehalt besteht nicht zwingend ein Zusammenhang. Die dunklere Farbe kommt dann zustande, wenn Dunkel- oder Röstmalze im Brauprozess verwendet werden. Der Alkoholgehalt ändert sich dadurch nicht.
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    Es gibt immer weniger Brauereien: Im Gegenteil. In den letzten zehn Jahren ist die Zahl der Brauereien in Deutschland sogar leicht gestiegen.
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    Bier: kennst du eines, kennst du alle. Weit gefehlt! Der deutsche Biermarkt wird zunehmend vielfältiger und dynamischer. Derzeit gibt es in Deutschland mehr als 5.500 Biermarken – jede Woche kommt ein neues Bier auf den Markt.
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    Der Stammtisch stirbt aus. Das stimmt. Junge Leute, die jeden Tag in die gleiche Kneipe gehen? Das gibt es kaum noch. Bei aller Liebe zum Bier. Die Freizeitgestaltung sieht heutzutage anders aus.
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    as stärkste Bier

    Das stärkste Bier Deutschlands wird in Mittelfranken gebraut. Georg "Schorsch" Tscheuschner hat ein Bockbier mit 57 Prozent Alkohol nach dem deutschen Reinheitsgebot hergestellt. Damit stellte der Braumeister 2012 sogar einen Weltrekord auf.
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    25.866 unterschiedliche Bierflaschen

    Briefmarken zu sammeln war nie etwas für den Amerikaner Ron Werner. Im Alter von 14 Jahren begann er 1982, Bierflaschen aufzuheben. Rund 1.000 neue Flaschen kommen jedes Jahr hinzu. Bis heute hat Werner etwa 26.000 unterschiedliche Flaschen in seinem Besitz und dafür einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde erhalten. Nebenbei sammelt er übrigens auch Bierdosen und Zapfhähne.
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    Bierflasche in Cent-Format

    Franz Stellmaszyk ist Modellbauer aus Leidenschaft und hat mit seinen Miniaturen schon zahlreiche Weltrekorde aufgestellt. Seine Mini-Bierflasche misst lediglich 15,96 Millimeter und ist damit sogar kleiner als ein Cent-Stück. Die filigrane Flasche ist sogar mit einem Bügelverschluss ausgestattet und hat es – wie zwölf andere seiner Miniaturen – ins Guinness-Buch der Rekorde geschafft.
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    Männer mit dickem Bauch trinken dem Klischee nach zu viel Bier. Der direkte

    Mythos vom "Bierbauch"

    Zusammenhang zwischen Biergenuss und Bauch ist allerdings nur ein Mythos. Der Kaloriengehalt im Bier ist niedriger als z.B. in Milch oder Apfelsaft. Wie bei den anderen Getränken führt Bier deshalb nur bei einem übermäßigen Konsum zur Gewichtszunahme. Allerdings regen Alkohol und Bitterstoffe im Bier den Appetit an. In Kombination mit fettigem Essen kann das Bier zumindest den An­stoß zum "Bierbauch" geben.
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    27 Bierkrüge über 40 Meter

    Der stärkste Bierkrugträger der Welt kommt erwartungsgemäß aus Bayern. Oliver Stümpfel hat seinen eigenen Rekord überboten. 27 volle Bier­krüge – ein Gewicht von insgesamt 62 Kilogramm – stemmte er über ­eine Strecke von 40 Metern.
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    Brauen war anfangs Frauensache

    Männer haben nicht nur bei den Biertrinkern, sondern auch unter den Brauern ein klares Übergewicht (rund 94 Prozent). Doch das war nicht immer so. Bei den Germanen fiel das Brauen wie Kochen und Backen in den Bereich der Frau. Und selbst Martin Luther soll von seiner Frau, Ordensschwester Katharina von Bora, das Brauen gelernt haben.
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    Deutsche trinken weniger Bier als früher

    95,7 Millionen Hektoliter Bier haben die deutschen Brauereien und Bierlager 2015 abgesetzt. Damit bleibt Deutschland Europas Spitzenreiter und hält das Niveau des Vorjahres. Der Langzeittrend zeigt allerdings auch, dass die Deutschen etwas weniger Bier trinken als noch in den 1990er-Jahren. 1994 lag der Bierabsatz weit über der Marke von 100 Millionen Hektolitern. Danach kam es zu einem leichten, aber dauerhaften Abwärtstrend. Einen Ausreißer nach oben gibt es ­allerdings: 2006, im Jahr der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland, wurde mehr Bier als sonst getrunken.
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    Mythos vom „Bierbauch“

    Männer mit dickem Bauch trinken dem Klischee nach zu viel Bier. Der direkte Zusammenhang zwischen Biergenuss und Bauch ist allerdings nur ein Mythos. Der Kaloriengehalt im Bier ist niedriger als z.B. in Milch oder Apfelsaft. Wie bei den anderen Getränken führt Bier deshalb nur bei einem übermäßigen Konsum zur Gewichtszunahme. Allerdings regen Alkohol und Bitterstoffe im Bier den Appetit an. In Kombination mit fettigem Essen kann das Bier zumindest den An­stoß zum "Bierbauch" geben.
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    Bier auf dem Mond

    "Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen … ein … riesiger Sprung für die Menschheit." Die Worte von Neil Armstrong bei seiner Landung auf dem Mond sind legendär. Was viele nicht wissen: Armstrong war auch der erste Biertrinker auf dem Mond. Die leere Flasche ist heute in einem Museum ausgestellt.
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    Volksgetränk der Tschechen

    In Tschechien ist Bier das unumstrittene Nationalgetränk. Jeder Tscheche verzehrt laut dem Verband "Brewers of Europe" im Schnitt über 140 Liter Bier im Jahr. Deutschland schafft es mit einem Pro-Kopf-Konsum von 107 Litern auf Platz zwei, dicht gefolgt von den österreichischen Nachbarn. In anderen Ländern hat Bier dagegen einen schweren Stand. Franzosen und Italiener trinken nur knapp 30 Liter im Jahr und geben häufig Rot- und Weißwein den Vorzug.
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    Biersuppe zum Frühstück

    Bier war früher ein beliebtes Frühstück in deutschen ­Familien – auch für Kinder. Allerdings wurde das Bier nicht im Glas, sondern in Form einer warmen Suppe gereicht. Wichtige Zutaten vieler ­Rezepte waren neben dem Bier ein altbackenes Brot und Kümmel. Die aufgekochte Suppe wurde nach Belieben mit Butter, Salz oder Zucker veredelt.