Aus den unterschiedlichsten "Gründen" verzichten Handwerker meist darauf, eine auf die Zukunft gerichtete Unternehmensstrategie zu formulieren. Dabei ist eine gute Strategie von existenzieller Bedeutung. Sie entscheidet über die dauerhafte Ertragskraft eines Betriebs.
Es wird Zeit für die Jahresplanung 2010
Statt unter dem Druck des Alltags "in-den-Tag-hinein-ad-hoc-vor-sich-hin-zu-entscheiden". ist es existenziell wichtig, eine gute Strategie zu haben. Denn sie entscheidet über die dauerhafte Ertragskraft eines Unternehmens. Ein Strategiepapier wird immer schriftlich formuliert. Es umfasst:
- Die lang- und kurzfristigen Ziele, die angesteuert werden sollen.
- Die Zielgruppen, für die man (nicht) aktiv werden will.
- Positionierung und USP ( unique selling proposition oder unique selling point = A lleinstellungsmerkmal), womit die anvisierten Zielgruppen begeistert werden können.
Erst, wenn diese Punkte geklärt sind, lässt sich sagen, welche Wege die geeigneten sind. Die dann folgende Maßnahmenplanung legt schriftlich fest, was genau, wie von wem bis wann mit wie viel Budget unternommen wird, um die definierte Strategie in die Tat umzusetzen. Gute Planungen berücksichtigen dabei mehrere Wege zum Ziel: die ideale Strecke (Best Case), die realistische Strecke, sowie die Strecke für den Fall, dass alle Stricke reißen (Worst Case). Vielen Unternehmern fehlt bei ihren Planungen ein Best-Case- und ein Worstcase-Scenario in der Schublade, also ein Modell für den Aufstieg bzw. für den freien Fall.
Den Teil II zum Strategietipp erhalten Sie im DHZ -Marketingtipp am 11. November.
Buchtipp: Anne M. Schüller, Gerhard Fuchs: "Total Loyality Marketing – Mit begeisterten Kunden und loyalen Mitarbeitern zum Unternehmenserfolg", 5. aktualisierte und erweiterte Auflage, Gabler 2009, 304 Seiten, 42 Euro, ISBN: 978-3834916419.
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abu