Besucher der metall München profitieren von thematischer Bandbreite der zeitgleich laufenden IHM PROFI

Eine Messe auf gutem Weg
Nach dem anhaltendem Boom und einer stabilen Auftragslage im Maschinen- und Anlagenbau gehen Branchenexperten von einem baldigen Ende der Glanzzeiten aus. Zwar übertrafen laut Angaben des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) die Neubestellungen im Jahr 2008 sogar die Rekordwerte des 1. Halbjahres 2007. Im kommenden Jahr wird auch dieser Wirtschaftszweig wahrscheinlich von der konjunkturellen Schwäche und dem Rückgang des Bruttoinlandprodukts, wie ihn das Münchner ifo-Institut prognostiziert, betroffen sein.
Organisiert von der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen findet die metall München vom 11. bis 14. März 2009 als Fachmesse für die Metallbearbeitung in Industrie und Handwerk in der Neuen Messe München statt. Sie bringt im Turnus von zwei Jahren Entscheider und Experten aus den Bereichen Werkzeugmaschinen, Präzisionswerkzeuge, Bauteile und -gruppen, Fertigungs- und Prozessautomatisierung, Messtechnik und aus einschlägigen Dienstleistungsbereichen zusammen. Im Mittelpunkt des Messegeschehens stehen Prozess, Anwendung und Arbeit. Parallel zur metall München verläuft die Internationalen Handwerksmesse (IHM).
Fachspezifischen Messen wie der metall München, die der Branche als Plattform zum Austausch über neueste Marktentwicklungen dienen, kommt fortan also eine noch stärkere Schlüsselposition im Branchenkontext zu. So geht die metall München, die im März 2009 zum zweiten Mal stattfinden wird, von einem konsequenten und bereits spürbaren Wachstum ihrer Besucher- sowie Ausstellerzahlen aus. Als einer der ersten Termine im Jahreskalender ist der noch junge Branchenfachtreff auf dem besten Weg, sich in den ungeraden Jahren als die wichtigste Messe für Metallbearbeitung in Industrie und Handwerk in Deutschlands Süden zu etablieren. Die positive Entwicklung der metall München wird auch durch die Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg begünstigt, die im Ländervergleich eine führende Rolle im Maschinenbau einnehmen. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die angrenzende und zugleich zentrale Lage Münchens zum Wachstumsmarkt Osteuropa – und somit zu Besuchern und Ausstellern aus Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Rumänien, Slowenien, Kroatien und Bulgarien. dhz
Weitere Informationen
sind erhältlich unter
www.metall-muenchen.de