Produktneuheiten Ein E-Bike so intelligent wie ein Auto

Das Volkswagen E-Bike bietet Sicherheitsfunktionen wie sie im Automobilbereich längst üblich sind. Helm und Brille lassen sich mit dem Fahrrad verbinden.

Volkswagen E-Bike
Smartes E-Bike mit Sicherheitstechnologie aus dem Automobilsektor. - © n+

Smarte Technologien aus dem Automobil halten Einzug in den Bau von Elektro-Fahrrädern. Was möglich ist, zeigt das Volkswagen E-Bike.

Das laut Hersteller "weltweit intelligenteste E-Bike" entstammt einer Kooperation des britischen Unternehmens "n+" mit VW. Im Mittelpunkt des neuen Volkswagen E-Bikes steht mit Smart View ein radargestütztes Kamerasystem, das ein zentrales Sicherheitsproblem beim Radfahren lösen soll.

E-Bike mit Rückblickkamera

Es behält den rückwärtigen Verkehr im Auge, ohne dass sich der Fahrer umdrehen muss. Das Display der hochauflösenden Kamera ist in den Lenker integriert und liefert während der Fahrt ein Livebild vom Geschehen hinter dem Fahrrad.

Noch sind nicht alle Funktionen wie die Smart Lights im Oberrohr des Rads, die wie ein Tagfahrlicht wirken und auch Brems- und Abbiegevorgänge anzeigen, sind in Deutschland schon zugelassen. Aber das Volkswagen E-Bike zeigt, wohin die Reise geht.

Head-up-Display in der Brille

Auch das Zubehör bietet Funktionen, die in der Fahrradbranche neu sind. So gibt es einen Helm mit Bremslicht und Blinkfunktion. Der Helm lässt sich per Bluetooth mit dem E-Bike synchronisieren. Ähnlich wie beim Auto dient ein Leuchtstreifen am Hinterkopf als Bremslicht und Blinker. Ein Beschleunigungssensor erkennt mögliche Unfälle und informiert im Notfall Angehörige per Textnachricht. 

E-Pedelec von Mubea mit Würth-Ausbau
E-Pedelec von Mubea mit Würth-Ausbau: Das Regalsystem der Transportbox lässt sich an die eigenen Bedürfnisse anpassen. - © Mubea

Außerdem bietet "n+" eine smarte Brille, die wie ein Head-up-Display funktioniert. Über eine gezielte Augenbewegung lassen sich Informationen zur Navigation oder Totwinkelwarnungen anzeigen. Wie "n+" informiert, ist der Einsatz der Brille nicht ans E-Bike gebunden. Sie kann auch beim Motorrad- oder Autofahren verwendet werden.

Ohne Führerschein zum Kunden

Speziell an den Einsatz im Handwerk richtet sich das neue E-Cargobike, das der Micromobilitätsanbieter Mubea und Würth vorgestellt haben.

Das vierrädrige Lastenrad mit geschlossener Transportbox und Regalsystem gilt als Pedelec mit Motorunterstützung bis 25 km/h und kann ohne Führerschein gefahren werden. Die Reichweite liegt bei 25 km, lässt sich aber mit einem zweiten Akku verdoppeln. Die Transportbox bietet ein Ladevolumen von 2 m3 sowie 250 kg Nutzlast. Die Regale lassen sich individuell an die eigenen Bedürfnisse anpassen.

Als Zielgruppe definiert Mubea Betriebe des Elektro-, SHK-, Maler- und Metallbauerhandwerks.