Bundesweites Angebot der Wirtschaftspaten nutzen
„Viele kommen erst, wenn es bereits fünf nach zwölf ist“, appelliert Jürgen Pöttker von den Wirtschaftspaten Rhein-Main an alle Unternehmer, frühzeitig das Beratungsangebot der „Alt-hilft-Jung“-Vereine zu nutzen. Auch Helmut Lederer, erster Vorstand von Alt hilft Jung Bayern e.V., findet, dass sich „eigentlich noch viel mehr melden sollten“. Und meint damit nicht nur Existenzgründer, sondern auch Unternehmer, die schon einige Zeit in der Praxis stehen.
Mittlerweile gibt es 14 Vereine mit insgesamt 650 Beratern in 12 Bundesländern. In der Bundesarbeitsgemeinschaft „Alt hilft Jung“ sind sie lose miteinander verbunden, jeder Verein hat jedoch eigene Satzungen und Gebühren. Bei den Wirtschaftspaten beträgt die Gebühr für eine Erstberatung zum Beispiel 35 Euro, jede weitere Beratungsstunde kostet pauschal 20 Euro. Alternativ kann ein Förderbeitrag von 250 Euro mit 14 Stunden Beratung innerhalb eines halben Jahres oder ein Beitrag von 350 Euro mit 20 Stunden Beratung innerhalb eines Jahres gewählt werden. Außerdem sind die Fahrkosten der Berater mit 30 Cent pro Kilometer zu erstatten.
Seit Bestehen der Bundesarbeitsgemeinschaft „Alt hilft Jung“ wurden mehr als 50.000 Betreuungsfälle bearbeitet. Neben der konkreten Unternehmensberatung veranstalten die Vereine auch Seminare oder engagieren sich in Projekten mit Schulen. Auf den Webseiten der „Althilft-Jung“-Vereine können Interessenten zudem Vorlagen für Businesspläne herunterladen.
Ansprechpartner:
in Hessen: www.wirtschaftspaten.de; in Bayern: www.alt-hilft-jung.de, www.aktiv-senioren.de; in Baden-Württemberg: www.shj-beratung.de; in Thüringen: www. rkw-thueringen.de; in Sachsen www. wirtschaftspaten.de; in Sachsen-Anhalt: www. ahj-sachsenanhalt.de.
Bundesweit aktiv berät der Senior Experten Service, www.ses-bonn.de.
