Rund 30.000 Ausbildungsstellen sind im Handwerk noch frei. Jugendliche motiviert der Handwerksverband jetzt dazu, auch noch später in die Ausbildung einzusteigen.

In den kommenden Monaten können noch viele junge Menschen eine Ausbildung im Handwerk beginnen. "Der Einstieg in das laufende Ausbildungsjahr ist auch im Oktober und November durch Nachvermittlung noch möglich", sagte Handwerkspräsident Jörg Dittrich zum Start der Nachvermittlungsphase im Anschluss an den Sommer der Berufsausbildung. Im Lehrstellenradar des Handwerks fänden sich noch rund 30.000 freie Ausbildungsplätze. Ähnlich viele wie im Vorjahr.
Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge gestiegen
Noch liegen keine aktuellen Zahlen zu den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen bis Ende September vor. Doch es geht aufwärts. Bis Ende August konnte die Zahl der neuen Lehrverträge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,6 Prozent erhöht werden, hieß es beim Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH). Dazu beigetragen haben auch die zahlreichen Maßnahmen des Sommers der Berufsausbildung.
Vielseitige Hilfestellung zum Einstieg
Der ZDH weist außerdem darauf hin, dass interessierte Jugendliche und junge Erwachsene auch in den kommenden Monaten bei der Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz auf die Ausbildungsberatungen der Kammern bauen können. Unterstützung in der Nachvermittlungsphase gebe es auch über das Programm "Passgenaue Besetzung" und den entsprechenden Beraterinnen und Beratern sowie durch Arbeitsagenturen und Jobcenter. Diese gelte auch für Informationen zu ausbildungsbegleitenden Fördermöglichkeiten. bir