IHM zeigt Branchentrends in München Handwerksmesse 2015: Das erwartet die Besucher

Vom 11. bis 17. März 2015 findet die Internationale Handwerksmesse in München statt. Rund 1.000 Aussteller aus 35 Ländern werden erwartet, die über Trends und Neuigkeiten aus dem Handwerk und für das Handwerk informieren. Neues und Bewährtes steht auf dem Programm. Ein Überblick über die Themen und wichtigen Termine.

Beraten und beraten werden: Information über Neuheiten aus dem Handwerk und für das Handwerk steht im Mittelpunkt der Internationalen Handwerksmesse. - © Foto: GHM

Trendthema "Gesundes Bauen"

Die Gesundheits- und Ökobranche boomt. Immer mehr Menschen achten darauf, was sie essen, wie viel und welche Energie sie verbrauchen, wie sie sich fortbewegen, aber auch wie sie wohnen. Ob Einrichten, Bauen oder Sanieren – das Thema Baubiologie erlebt einen Aufschwung ist deshalb auch Trendthema der diesjährigen Internationalen Handwerksmesse.

So gibt es einen neuen Messebereich namens "Fokus.Gesund Bauen" in Halle B2, in dem sich Handwerker, Bauherren, Immobilienbesitzer und Mieter über nachhaltiges und ökologisches Bauen, Sanieren und Renovieren, Wohngesundheit und Baubiologie informieren können. Ziel ist es, Produkte und Leistungen aus allen Bereichen abzubilden, vom Bodenbelag bis zum Ziegel, vom Dämmstoff über den Putz bis zur richtigen Wandfarbe, verspricht der Veranstalter GHM, Gesellschaft für Handwerksmessen.

Was genau hinter dem Begriff Baubiologie steckt und welche Chancen für das Handwerk das Thema bietet, lesen Sie im DHZ-Interview mit Winfried Schneider, Schreiner, Architekt und Geschäftsführer des Instituts für Baubiologie + Nachhaltigkeit IBN in Rosenheim. >>>

Handwerk live erleben

Die IHM bietet den Messebesuchern aus dem Handwerk viele Möglichkeiten, sich vor Ort zu neuen Themen und Trends beraten zu lassen. Als Aussteller werden aber auch viele Handwerker erwartet, die ihre neuesten Erfindungen, neue Techniken oder Besonderheiten aus ihren Gewerken live erklären und für Fragen bereitstehen. Unternehmen aus mehr als 60 Gewerken sind auf der Messe vertreten.

Die Halle mit dem besten Duft: In der gläsernen Backstube in Halle B3 zeigen Bäcker vor Ort ihr Können. - © Foto: GHM

Ein besonderes Programm hat sich in diesem Jahr das Lebensmittelhandwerk ausgedacht. Im " Forum Lebensmittelhandwerk" gibt es neben der gläsernen Backstube und der Fleischerei, bei der man den Handwerkern über die Schulter sehen kann, jeden Tag Fachvorträge in Halle B3. Dabei geht es unter anderem um die vielen verschiedenen Siegel und Zertifikate im Lebensmittelbereich, es geht um eine gesunde Ernährung mit Fleisch oder um die "Geheimnisse der Schokolade". Das Programm mit allen Terminen können Sie hier ansehen.>>>

Die Tortengala

Konditorenlehrlinge aus dem ersten, zweiten und dritten Lehrjahr zaubern für das Münchner Messepublikum ihre schönsten Tortenkreationen – und diese werden dann für einen guten Zweck verlost. Die Tortengala auf der Internationalen Handwerksmesse hat schon Tradition, denn immer am Messefreitag – in diesem Jahr der 13. März – verwandeln sich die Flure zwischen den Messehallen in ein Schlaraffenland. Dann werden dort die Tortenkreationen der "Konditoren-Innung Bayern" und der "Münchner Meisterschule für das Konditorenhandwerk" ausgestellt.

Torten für den guten Zweck verlost: Die Tortengala findet am Freitag, den 13. März, statt. - © Foto: GHM

Rund 250 Torten  in unzähligen Variationen warten dann in der Halle B3.344 auf neue Besitzer, die sie sich schmecken lassen. Im Rahmen einer Tombola werden die  Kunstwerke zu Gunsten des Förderzentrums – Förderschwerpunkt Hören (ehemals Gehörlosenschule) und der Pfennigparade – verlost. Lose á vier Euro können am Freitag bis 15 Uhr erworben werden. Ab 14 Uhr findet die Gewinnausgabe statt.

Azubis können Berufe testen

Wie jedes Jahr bietet die IHM auch 2015 wieder ein breites Informationsangebot für angehende Azubis an. Jugendliche können sich auf den Ausstellungsflächen der Sonder- und Aktionsschau "YoungGeneration" und der Leistungsschau "AutoBerufeAktuell"in Halle C3 über zwanzig verschiedene Berufe anschauen und vieles ausprobieren.

Dabei sind unter anderem die Gewerke Müller, Steinmetz, Orthopädie-Technik, Augenoptik, Maler, Spengler, Glaser und Kraftfahrzeugmechatroniker mit allen Ausbildungsrichtungen. Spezielle Führungen für Schulklassen über die Azubi-Flächen werden täglich zwischen 9.30 und 18 Uhr angeboten.

Fliesenbearbeitung auf der Sonder- und Aktionsschau Young Generation: Angehende Azubis können hier Handwerk vor Ort erleben und testen. - © Foto: GHM

Handwerk & Design

Ein wichtiger Schwerpunkt der IHM ist das Thema Design. Verschiedenste Sonderschauen und Wettbewerbe im Vorfeld deuten darauf hin. Die Halle B1 steht unter dem Motto der Gestaltung und der innovativen Ideen und zeigt sowohl Stücke von Junghandwerkern und jungen Meistern als auch von bekannten Betriebe und ganzen Gewerken. In dieser Halle gibt es auch ein buntes Bühnenprogramm, auf dem Handwerksdesign hautnah präsentiert wird. Mehr zum Programm in Halle B1 erfahren Sie hier.>>>

Sonderschau Exempla

Schon seit über 40 Jahren findet die Sonderschau Exempla auf der Internationalen Handwerksmesse statt und zeigt hier ganz besondere Ausstellungsstücke aus dem Handwerk. Unter ihnen sind auch viele Preisträger verschiedenster Handwerk-und Design-Auszeichnungen. Eine ganze Reihe davon wird alljährlich auf der Internationalen Handwerksmesse in München verliehen. Die Exempla gehört zum Schwerpunkt "Handwerk&Design" in Halle B1.

Welche Betriebe mit welchen besonderen Stücken in diesem Jahr dabei sind, können Sie hier nachlesen.>>>

Sonderschau Geplant + Ausgeführt

Teamwork ist das Motto der Sonderschau Geplant + Ausgeführt und des dazugehörigen Wettbewerbs. Dabei geht es wieder um besondere Bauprojekte, die von Architekten gemeinsam mit Handwerkern umgesetzt haben. Insgesamt 30 der Projekte werden dort vorgestellt, die Besten werden zudem mit Preisen ausgezeichnet.

Am Donnerstag, den 12. März um 16.30 Uhr, findet die Preisverleihung in Halle B2 statt. Die drei besten Projekte bekommen einen der Geplant + Ausgeführt-Preisen. Erstmals wird dabei auch ein Preis für nachhaltiges Bauen verliehen. Zudem lobt die Deutsche Handwerks Zeitung wieder einen Publikumspreis aus. Im Vorfeld der Messe konnten die DHZ-Leser über die gelungensten Bauprojekte abstimmen.

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    © Oliver Heinl

    Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz, Stadt Tirschenreuth

    Auf Initiative des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten entstand das Gebäude komplett in Holzbauweise. Die bereits zur Ausschreibung festgeschriebene Budgetvorgabe wurde eingehalten. Neben der von allen Beteiligten eingebrachten hohen Fachkompetenz haben die konstruktive und zielorientierte Zusammenarbeit und die Dialogbereitschaft aller Beteiligten ein besonderes Gebäude mit hohem Identifikationswert entstehen lassen. Es ist ein geschlossener, rechtwinkliger Baukörper mit einem geschützten Innenhof entstanden. Durch die zeitgenössische Architektursprache, die traditionelle Themen mittels Material und Farbe neu interpretiert, entstand ein unverwechselbares Gebäude, das inzwischen in der Region weithin bekannt ist.

    Planung: SHL Architekten und Stadtplaner | Weiden, Deutschland
    Ausführung: W. Markgraf GmbH & Co. KG | Bayreuth, Deutschland

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    © Antje Hanebeck

    Reisebüro RTK Reisen

    Im Zuge der Sanierung eines historischen Anwesens am Neuöttinger Stadtplatz, entstand im Erdgeschoss ein Flagship-Store der Touristik-Gruppe RTK-REISEN. Bereits beim Betreten des „Büros für Reisen“ taucht der Besucher in eine atmosphärische Reisewelt ein. Im Verkaufsraum dominieren die sieben Beratungs-Inseln den historischen Raum, der von Gewölben, Bögen und starken Mauern geprägt wird. Auf edlem Fischgrätenparkett „schwimmen“ die funktionellen und ergonomisch klug ausgetüftelten Counter an den Raumseiten und werden von bunten Katalogwänden gefasst. Zur Verstärkung der Körperhaftigkeit und Verbesserung der Akustik klappt sich eine textile Rückwand auf, die in ein Deckensegel mündet.

    Planung: studio lot | Altötting, Deutschland
    Ausführung: Schreinerei Wimmer- Huber GmbH | Niedertaufkirchen, Deutschland

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    © Hanns Joosten

    Wohnhaus mit charakteristischer Aluminiumfassade

    Die Fassade mit den schlanken Aluminiumprofilen übernimmt bei diesem Haus eine ganze Reihe von Aufgaben. Als verbindendes Element fasst sie Haus und Garage zu einer baulichen Einheit zusammen. Indem sich die pulverbeschichteten Metallprofile wie eine Membran vor die Verglasung des Erdgeschosses legen, schaffen sie eine angemessene Distanz zu den vorbeigehenden Passanten, ohne im Inneren auf Tageslicht und Privatsphäre verzichten zu müssen. Die weißen Aluminiumprofile sind einem Muster folgend in zwei Ebenen angeordnet. Im Bereich des Garagentores verdichten sich die Ebenen und bilden eine Fläche aus. Das Ergebnis ist ein gänzlich neuartiges Bauteil, das dem Haus seine Identität verleiht.

    Planung: Tonic Architekten | Berlin, Deutschland
    Ausführung: Schlosserei Wiedmann für Bau und Kunst | Hechenwang, Deutschland

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    © Stefan Müller-Naumann

    Kultur- und Kongressforum Altötting

    Das neue Bürger- und Kulturzentrum liegt auf einem Grundstück zwischen den Gärten der Klöster an der Nahtstelle von innerstädtischer Dichte und durchgrünten, von hohen Mauern umgebenen Gartenanlagen. Der Entwurf knüpft an diese städtebauliche Besonderheit an. Eingeschossige Gebäude greifen die Dimensionen der Gartenmauern auf und bilden mit differenziert gestalteten Höfen und Terrassen eine gebaute Gartenanlage. In diesem Garten steht ein stattliches Haus, das in seiner Maßstäblichkeit die Bedeutung eines Bürger- und Kulturzentrums unterstreicht und auf die Dimensionen anderer öffentlicher beziehungsweise kirchlicher Gebäude Bezug nimmt. Platzl, Gasse, Platz – eine Abfolge von Plätzen und Platzwegen.

    Planung: Florian Nagler Architekten GmbH | München, Deutschland
    Ausführung: Kaufmann Bausysteme GmbH | Reuthe, Österreich

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    © Christian Hacker

    Wohnhaus am Ammersee

    Der Bauherr wünschte sich ein Wohnhaus mit einem hohen architektonischen und gestalterischen Anspruch, das einen Lebensraum schafft, der neben Gemeinschaftsflächen auch genügend private Rückzugsbereiche bietet. Das Wohnhaus mit Blick über den Ammersee ist geprägt durch die Verschmelzung von Innen- und Außen. Dabei löst sich die kubische Form durch den prägnanten Überhang sowie die dunkle pigmentierte horizontale Holzfassade auf. Die Küche im Erdgeschoss ist ein Hingucker. Fronten aus Edelstahlblech sorgen für einen modernen Look, der im Zusammenspiel mit dem Holzboden nie zu kalt wirkt. Funktional und ästhetisch betrachtet zeichnet ein flexibler Grundriss den Entwurf aus, der fließende Räume und eine klare Trennung von öffentlich zugänglichen Bereichen im Erdgeschoss und privaten Räumlichkeiten im Obergeschoss erzielt.

    Planung: Landau + Kindelbacher | München, Deutschland
    Ausführung: Wiedemann Werkstätten | Höchstädt, Deutschland

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    © Eibe Soennecken

    Das Tegernsee - Haus Quirin

    Aus architektonischer Sicht zeichnen der historische Kontext und die Topografie das Projekt aus. Im Haus Quirin bestand der Wunsch, eine neue Philosophie zu den Zimmern zu entwickeln, die sich komplett von den Zimmern im Haus Tegernsee und Haus Wallberg unterscheiden. Das Thema des Rückzugs, die Einfachheit in der Tradition der Shaker wird in einer eigenen formellen Anmutung umgesetzt. In individuellen Zimmern mit einem klaren Bezug zum Tegernsee und zum alpinen Bauen steht im Vordergrund. Die Qualität von Material und die Ausrichtung auf einen längeren Zeitraum ermöglichen eine gestalterische Nachhaltigkeit, die den besonderen Bezug zum Ort unterstreicht. Die Natur und Tradition des Tegernseer Tals wurde als Motivgeber genutzt.

    Planung: Landau + Kindelbacher | München, Deutschland
    Ausführung: Martin Costa | Bad Kötzing, Deutschland

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    © tp3

    Burgruine Reichenau, Österreich

    Seit vielen Jahren sind tp3 architekten laufend damit beschäftigt, eine alte Ruine im Mühlviertel in Oberösterreich zu sanieren und zu revitalisieren. Um die Burg weiterhin nutzen und „bespielen“ zu können, wurden in Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Gewerbebetrieben und dem Bundesdenkmalamt bauliche Maßnahmen ergriffen, um die Burgruine wieder dauerhaft zu sichern und dem wirtschaftlichen Kreislauf zurückzuführen. Ziel dieser bewusst gesetzten Baumaßnahmen lag im Erhalt dieses räumlichen Charakters um auf einfache, historisch nachvollziehbare Weise die Gesamtanlage der Burg Reichenau zu klären. Stahlbeton wurde als Pedant zum bestehenden massiven Stein gewählt, es steht im Kontrast zu den alten Burgmauern, lässt klar zwischen alt und neu unterscheiden und besitzt haptisch und atmosphärisch jedoch die selbe starke und rohe Erscheinung.

    Planung: tp3 architekten ZT GmbH | Linz, Österreich
    Ausführung: Kapl Bau GmbH | Bad Leonfelden, Österreich

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    © tp3

    GMP- Ein Geschirrmöbel - formal konsequent

    Ein Möbelstück zur Aufbewahrung von Geschirr, dessen nüchterne, aber spielerische Ästhetik an die Idee eines „ready-made“ erinnert. Durch das Zusammenfügen vorhandener Produkte und den Kontrast der verwendeten Materialien mit den Geschirrprodukten wurde das Thema Glasvitrine komplett neu definiert. Dem Entwurfskonzept lag die Idee einer zweckfreien Kombination scheinbar gefundener Gegenstände zu Grunde, deren Interpretationsfreiheit eine Vielzahl an unterschiedlichen Schwerpunkten der Verwendung zulässt. Ein „Stück“ Möbel mit immer gleichem Ausgangspunkt, der Lochplatte und den Messingstangen, lässt verschiedenste Anwendungsmöglichkeiten zu und dient doch weiterhin nur zur Aufbewahrung des Geschirrs und der Gläser – eben ein Geschirrmöbel.

    Planung: tp3 architekten ZT GmbH | Linz, Österreich
    Ausführung: Tischlerei Pühringer | Reichenthal, Österreich

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    © Markus Herb

    Weingut Andreas Männle design Story, Durbach

    Die Umsetzung des Konzeptgedankens bis ins Detail war nur in engster Abstimmung möglich. Somit wurden Techniker in Gestaltungsabläufe und Gestalter in Planung und Umsetzung bis ins Detail einbezogen. Nach der detaillierten Nutzungsanalyse wurde dann als erstes das Materialkonzept in Anlehnung an die Materialität des Weinbaus herausgearbeitet und Raumbilder als Planungsgrundlage erstellt. Eine der tragenden Funktionen war der Ablauf der Weinprobe und der Umgang mit den Gläsern und den Weinen. Hierauf wurde ein Prinzip gestaltet, das es erlaubt, mit einer Hand sechs Gläser zu tragen und diese auch ästhetisch an einer der Wände und im Verkostungsmodul zu lagern. Nachdem es in der ersten Kundenpräsentation Sekt oder Selters hieß, der Kunde sich aufgrund der sensiblen, durchdachten Gestaltung und der guten Abstimmung für Sekt entschied, stand der weiteren Umsetzung nichts im Wege.

    Planung: Stefan Kornmeier Innenausbau + Konstruktion | Zell am Harmersbach, Deutschland
    Ausführung: Designbites | Wiesbaden, Deutschland

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    © Dieter Leistner

    Umbau Bad, Haus Voitländer

    Bei der Renovierung des Badezimmers eines Landhauses aus den 1930er Jahren ließ die vorhandene Struktur eine Vergrößerung des nur 4,1 Quadratmeter großen Raumes nicht zu. Deswegen entstand ein Regalmöbel, das konisch, schlangenförmig seine Tiefe verändernd, den zur Verfügung stehenden Raum jeweils optimal nutzend, einen Großteil der Badfunktionen integriert. Der Aufbau des Regals aus beidseitig mehrfach furnierten Stäbchenplatten schafft einen idealen Untergrund für die gewünschte makellose Lackoberfläche. Die Rundungen sind aus Multiplexteilen hergestellt. Ein wandgroßer Spiegel verdoppelt Regal und Raum für die Illusion von Tiefe. Exakte Bohrungen in Spiegel und Regal ermöglichen, das Regal auf die in der Wand verankerten Tablarträger zu schieben.

    Planung: Deffner Voitländer Architekten | Wiesbaden, Deutschland
    Ausführung: Schreinerei Franz Sonderer | Murnau, Deutschland

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    © Harnest Friedl

    Komplettsanierung eines Einfamilienhauses, Baujahr 1956, Abensberg

    Die traumhafte Lage inmitten eines großen alten Nutzgartens im niederbayerischen Abensberg macht das typische 1950er Jahre Siedlungshäuschen zu einem Juwel. Nachdem die Kinder ausgezogen waren, beschlossen die Besitzer, das Gebäude energetisch zu sanieren und räumlich den zeitgemäßen Bedürfnissen anzupassen. Dabei sollte das äußere zeittypische Erscheinungsbild der Fassade erhalten bleiben. Durch den Rückbau von Innenwänden wurden größere Raume und optische Durchblicke geschaffen. Ein einheitlicher Bodenbelag aus weißem Zementspachtel im Erdgeschoß bringt Ruhe und Großzügigkeit. Energetisch saniert wurden Heizungsanlage, Dach, Außenwände und Fenster. Besonderen Wert legte die Innenarchitektin auf ihr Steckenpferd - ein ausgefeiltes Beleuchtungskonzept für alle Räume.

    Planung: harnestplanung innenarchitektur | Abensberg, Deutschland
    Ausführung: Rockermeier Heizungsbau und Badsanierung | Abensberg, Deutschland
    Lanzl Kachelofenbau | Siegenburg, Deutschland
    Fuchs Metallbau | Abensberg, Deutschland
    Schober Haus und Raum | Bruck, Deutschland

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    © Venus

    Kinderhaus Haidgraben, Ottobrunn

    Erweiterung des bestehenden Kindergartens um eine Kinderkrippe und eine Gemeinschaftsfläche zu einem Patio-ähnlichen Kinderhaus für 100 Kinder. Die aus einem Planungswettbewerb resultierende Zielsetzung der Planer nach einem gestalterisch hochwertigen Bauwerk zu durchschnittlichen Kosten mit extrem kurzer Bauzeit konnte mit fachlicher Unterstützung der Firmen Anton Ambros GmbH (Holzbau) und Fa. Binder & Sohn GmbH (Metallbedachungen) ausgeführt werden. Das gewählte Konstruktionsmaterial Holz ist nach außen und innen erlebbar und bietet dem Nutzer eine atmosphärisch warme Aufenthaltsqualität. Das Bauwerk wurde mit einer Bauzeit von sechs Monaten ab Bodenplatte als Holzmassivbau mit hoher Vorfertigung realisiert.

    Planung: Venus Architekten | München, Deutschland
    Ausführung: Anton Ambros GmbH |Hopferau, Deutschland
    Binder & Sohn GmbH | Ingolstadt, Deutschland

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    © Gonzalez

    Energetische Sanierung Wohn- und Bürogebäude – S 43 in Stuttgart

    Der in den 1960iger Jahren von den Architekten Traub entworfene Gebäuderiegel wird mit seiner Längsachse in den Hang geschoben. So wird die typische topografische Situation geschickt genutzt. Der klare Charakter des Bestandsgebäudes soll bewahrt, architektonische Elemente und Prinzipien aufgenommen werden. Die klassische Zweiteilung des Baukörpers in Gebäuderiegel und Sockel bleibt erhalten, auch die Material- und Farbwahl wird übernommen. Die räumlich-funktionale Aufteilung im Inneren sieht im Gegensatz zum vorher reinen Verwaltungsbau nun eine zweigeteilte Nutzung vor: Im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss sind helle, großzügige Büros angeordnet, im 2. Obergeschoss eine Wohnung mit offenem Grundriss.

    Planung: Wittfoth Architekten | Stuttgart, Deutschland
    Ausführung: Karl Köhler GmbH |Besigheim, Deutschland
    MBM Konstruktionen GmbH | Möckmühl, Deutschland
    Wüst Praxis- und Inneneinrichtung Schreinerei GmbH

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    © Michael Heinrich

    Neuapostolische Kirche Süddeutschland K. d. ö. R., München-Laim

    Das weiße monolithisch erscheinende Volumen der Kirche ist gegenüber den Nebenbaukörpern so zurückgesetzt, dass ein Platz entsteht. Dieser bildet mit dem Kirchengebäude ein Ensemble, das auch die gegenüberliegende Bebauung integriert. Durch ein Wasserbecken mit einem freistehenden Kreuz ist das Kirchhaus vom Umfeld abgehoben. Im Inneren ist das Gebäude auf den Altar hin ausgerichtet. Die von einer Lichtwolke durchzogene Altarwand bringt zusammen mit der Belichtung von oben eine sich im Verlauf des Tages verändernde Lichtstimmung mit sich. Die Leitidee des Entwurfs „Der Weg ins Licht“ wird über die Organisation des Baukörpers, die Lichtöffnungen, ebenso wie über die Helligkeit und Materialität der Oberflächen zum Ausdruck gebracht.

    Planung: Haack + Höpfner. Architekten und Stadtplaner | München, Deutschland
    Ausführung: Bauer innovativ GmbH | Altötting, Deutschland
    Johann Lerchl Innen- und Außenputze GmbH | Großberghofen, Deutschland
    Metallbau Nensle GmbH | Otzbach, Deutschland

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    © Braun Zoe

    Labor für Wasserwesen der Universität Neubiberg

    Auf dem Gelände der Bundeswehruniversität in Neubiberg bei München begegnet man inmitten einer heterogenen Struktur unvermittelt einem Gebäude, das sich durch Klarheit in Form und Material wohltuend abhebt: Der langgestreckte, rechtwinklige Baukörper des Labors für Wasserwesen besticht durch seine horizontal gegliederte, sorgfältig proportionierte Fassade. Im unteren Drittel besteht diese aus einem Holzrahmenbau mit hell lasierter Lärchenschalung. Im oberen Bereich lässt ein zweischaliger, transluzenter Schirm aus Polycarbonatplatten gefiltertes Tageslicht ins Halleninnere fallen. Den räumlichen Charakter der Versuchshalle prägt vor allem das Tragwerk aus weiß lasierten, konisch zulaufenden Brettschichtholzprofilen. Die Konstruktion aus räumlich verdrehten, gekippten Dreigelenkrahmen entstand in enger Zusammenarbeit mit den Tragwerksingenieuren. Sie kann mühelos eine Weite von 18 Meter überbrücken und erfüllt die Forderung nach einer um Sonderlabore erweiterbaren Struktur.

    Planung: Brune Architekten | München, Deutschland
    Ausführung: Holzbau Fleischmann | Kulmbach, Deutschland

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    © Patricia Parinejad

    Das Museum für Architekturzeichnung, Berlin

    Das Museum für Architekturzeichnung präsentiert sich nach außen als viergeschossiger Massivbau aus pigmentiertem Reliefbeton und Glas. Geschlossene Erker in unterschiedlichen Ausstellwinkeln und ein gläsernes Staffelgeschoss schaffen eine lebendige Gliederung der Gesamtfigur. Essenziell für die Rohbauerstellung, die Gebäudeausrüstung und den Ausbau waren eine präzise Planung und die reibungslose Zusammenarbeit aller Gewerke. Sowohl die sorgfältige Herstellung des Betons als auch die bauliche Konstruktion, die technische Ausrüstung für Heizung, Lüftung, Klimatisierung und Licht sowie der Herstellung und Montage der Ausbauten des Gebäudes verlangten in der Zusammenarbeit aller Beteiligten besonderes Fachwissen und hohe Professionalität.

    Planung: nps tchoban voss GmbH & Co. KG/ SPEECH Tchoban & Kuznetsov | Berlin, Deutschland
    Ausführung: MBM Konstruktionen GmbH | Möckmühl, Deutschland
    Bau- und Möbeltischlerei Stephan Hollenbach | Berlin, Deutschland

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    © Florian Holzherr

    Natürlich leben – ein Holzbau im Herzen der Metropole, München

    Innovationen sind nicht immer dort zu finden, wo sie zu erwarten wären. Manchmal sind sie bereits mitten unter uns, im täglichen Leben, angekommen. Zum Beispiel in der Rheinstraße 14 in München, wo in nur acht Monaten Bauzeit ein Stück Zukunft entstanden ist, das Wohnen von morgen. Das erste innerstädtische Passivholzhaus Deutschlands – eine Innovation mit Emotion. Holz als Werkstoff kommt mit diesem Projekt zurück in die Stadt. Hinter dieser Innovationsbereitschaft steht ein durchdachtes Konzept: Schon in der Planungsphase waren sich Bauherr und Architekt einig, dass nur die Verwendung von heimischen Hölzern in Frage kommt und eine Solarthermieanlage auf dem Dach des Hauses das ökologische Konzept abrunden soll.

    Planung: Zillerplus Architekten und Stadtplaner | München, Deutschland
    Ausführung: Ambros GmbH | Hopferau, Deutschland

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    © Meyer

    Bürohaus Baumgarten, Ebersburg – Weyhers

    Das eingeschossige Kombibüro des Holzbauunternehmens Baumgarten in Weyhers zeigt, wie einladend mit räumlicher Raffinesse und innovativem Energiekonzept gewerbliche Bauten durch die enge Zusammenarbeit von Architekten und Handwerk sein können. Mit seiner filigranen Form schmiegt sich das Energie-Plus-Haus in Holzbauweise rücksichtsvoll in den Landschaftraum der Lütter ein. Ein „Baumgarten“ im Inneren gibt dem Haus seine Leitidee. Das Bürohaus nimmt einerseits einen Dialog mit der Natur auf und verleiht andererseits mit seiner Materialität Holz dem Handwerk des Zimmermanns seinen baulichen unverwechselbaren Ausdruck. Ziel war, ein Haus ganz aus Holz zu schaffen, mit Lebendigkeit und Identifikation, bei dem atmosphärisch unmittelbar der Duft des Holzes erlebbar wird.

    Planung: Struhkarchitekten | Braunschweig, Deutschland
    Ausführung: Baumgarten GmbH | Ebersburg-Weyhers

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    © Lothar Reichel

    Einfamilienhaus am Bach

    Heimkommen – das kann die vierköpfige Familie seit dem Frühjahr 2014 richtig genießen. Ihr neues Einfamilienhaus entspricht den Bedürfnissen der einzelnen Familienmitglieder und passt sich in seiner Formgebung der ländlichen Struktur der Umgebung an. Handwerksbetriebe und Planer arbeiteten unter einer gemeinsamen Zielsetzung zusammen und realisierten ein Gebäude, das folgende Charakteristika aufweist: hohe Funktionalität, innovative Gebäudetechnik, hoher ökologischer Standard, Einbindung in die Landschaft durch maßstabsgerechte Bauweise, abgestimmte, familiengerechte Planung und individuelle Fertigung der baulichen Elemente und aller Möbel ausschließlich durch regionale Handwerksbetriebe.

    Planung: expeditio | Dachau, Deutschland
    Ausführung: Alto Glück GmbH | Dachau, Deutschland
    Schulmayr & Berchtold | Dachau, Deutschland
    Schreinerei Zenz & Söhne GmbH | Deutschland

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    © Caramel

    CJ5 – housing in urban density

    Mit „CJ5“ wurde ein Projekt fertiggestellt, das unter Beibehaltung der Qualitäten des Einfamilienhausbaus mit großzügigem Garten und Terrasse auf der Wohnebene vergleichbar dicht bebaut ist wie ein mehrgeschossiger Wohnblock mit mehreren Einheiten. Möglich wird dies durch einen schmalen Grundrisszuschnitt von 5 x 35 Metern mit dreiseitigen Feuermauern zur direkten Anbaumöglichkeit, interner Vernetzung der Wohnebenen und einem zentralen Atriumgarten. Die Inneneinrichtung nutzt jeden Winkel, jede Nische – eine im Boden versenkte Badewanne, die Küche in die breite Treppenanlage integriert, Ausziehladen und Schränke unterhalb der Stiegenlandschaft. Auch das Parkett wurde teilweise über diverse Möblierungseinheiten gezogen.

    Planung: Caramel Architekten ZT GmbH | Wien, Österreich
    Ausführung: M&G Innenarchitektur GmbH | Wien, Österreich
    Tischlerei Mayrhofer | Chorherrn, Österreich

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    © Nico Schrer

    Haus am Wald

    Holzrahmenbau aus heimischer Fichte, im Innenausbau konsequent ausgeführt mit ökologischen Lehm-/Kalkputzen, zementfreien Unterböden in keramischer Trockenbauweise mit Dielen in Eiche/Douglasie, beheizt mit regenerativer Geo- und Solartherme – ein Bauherrentraum, erbaut von einem Handwerkerorchester, angeleitet und inspiriert von Architekturideen.

    Planung: Döbler Architekten | Berlin, Deutschland
    Ausführung: Holzbau Fichtl GmbH | Windach, Deutschland
    Solar-Partner Süd GmbH | Kienberg, Deutschland
    Jörg Page/ Kachelöfen, Kamine | Breitenberg, Deutschland
    Tischlerei Robert Schmid | Rottenbuch, Deutschland

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    © Heidenreich

    Neubau der Prälat–Diehl Schule, Groß-Gerau

    Im Zuge der Neubaumaßnahme der Oberstufe Prälat-Diehl-Schule in Groß-Gerau haben die Architekten Loewer + Partner aus Darmstadt erweiterte, individuelle Lernorte, außerhalb von den bekannten konventionellen Kassenzimmern geplant. Durch die spannungsreiche Zusammenführung unterschiedlicher Materialien wurden für die Schüler interessante Lernorte geschaffen. Dabei wurden raue Sichtbetonflächen (Karrie, Mainz) in Kontrast zu den glatten, formschönen und verspielten Kreiselementen aus Gipskarton in der Decke (TM-Ausbau, Puchheim) beziehungsweise beschichteten runden Sitznischen in den Wänden (Dekaform, Bürstadt) gegenübergestellt.

    Planung: Loewer + Partner Architekten | Darmstadt, Deutschland, www.loewer-partner.de
    Ausführung: Karrie Bau GmbH & Co. KG | Mainz, Deutschland
    TM Ausbau GmbH | Puchheim, Deutschland
    Dekaform.com | Bürstadt, Deutschland

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    © Lothar Reichel

    Langhäuser im Hofgut Hafnerleiten, Bad Birnbach

    Eingebettet in die niederbayerische Landschaft, zusammengehalten durch eine gemeinsame architektonische Sprache und entsprechend ihrer Themen differenziert, entstanden die Langhäuser als Erweiterung des preisgekrönten Themenhauskonzeptes Hofgut Hafnerleiten. Edles Schwarz wie der wettergegerbte, alte Stadl verwachsen mit der Umgebung. Die Fassade bewegt, aufgeblättert vom Wind, wie die verwitterten Fassaden alter Nutzbauten. Präzise, aus der Fassade ausgeschobene Kuben fokussieren das jeweilige Thema der Häuser und ermöglichen ein Leben mit und in der Landschaft. Spiegelnde Gläser verweben die Häuser mit der Natur, die Fassaden geschmückt mit Eindrücken der Umgebung.

    Planung: Format Elf Architekten | Töging am Inn, Deutschland
    Ausführung: Huber Holzbau GmbH | Falkenberg, Deutschland
    Studio 3 Möbelmanufaktur | Bad Birnbach, Deutschland
    H. Harrer Metallbau GmbH | Eggenfelden, Deutschland
    Jürgen Widl Garten- und Landschaftsbau |Postmünster, Deutschland

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    © Matthias Fend

    Sindlhauser, Neubau eines Wohn- und Werkstattgebäudes für einen Zimmermann in Holzbauweise

    Der alten Tradition der Handwerksmeister folgend, vereint das Gebäude Wohnen und Arbeiten unter einem Dach. Beim Bau des Werkstattgebäudes für einen Zimmermann mit darüber liegender Wohnnutzung wurde konsequent heimisches Fichten- und Tannenholz verwendet. Dämmmaßnahmen wurden in natürlichen Materialien wie Holzfaser und Zellulose ausgeführt. Das Gebäude erreicht den Passivhaus-Standard. Die Stehfalzdeckung des Daches aus verzinntem Edelstahl, die im Laufe der Jahre matt wird, korrespondiert mit der vergrauenden, sägerauen Weißtannenschalung. Sämtliche Bauteile wie Fenster und Fassade kommen ohne jeglichen chemischen Holzschutz aus. Der Werkstoff Holz wird ausschließlich durch konstruktive Maßnahmen geschützt.

    Planung: BöhmertLaubender Architektur und Stadtplanung GbR | Bad Kohlgrub, Deutschland
    Ausführung: Zimmerei Michael Sindlhauser | Kochel am See/Ried, Deutschland

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    © Knopp

    Privates Kino in Ostbayern

    Aus der räumlichen Herausforderung eines profanen Kellers entwickelt sich in der ersten Skizze die tragende Idee für ein exklusives, privates Kino: Eine in sich geschlossene, erdnussartige Schale als akustisch entkoppelter Raum im Raum. Als er ein Angebot für den im Grunde bereits solide durchgeplanten Innenausbau eines Kellerraums liefern soll, zieht Schreiner Hans-Jürgen Kaiser spontan Jan Fischer, einen befreundeten Architekten aus München hinzu. Denn das Projekt verspricht auf den zweiten Blick mehr Potential, als eine Schrankwand mit Bar in einen Keller einzubauen. Die erste Skizze des Architekten überzeugt den Bauherrn sofort.

    Planung: Jan Fischer | München, Deutschland
    Ausführung: Kaiser GmbH | Untergriesbach, Deutschland

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    © Flex

    Waldfriedhof, Landsberg

    Die Bestandsgebäude des Friedhofs zeichnete eine kalte, rationale Atmosphäre aus. Es bestand der Wunsch, neue Räume zu entwerfen, die es ermöglichen ganz persönlich zu trauern. Die Aufbahrung wird durch Raumteiler aus Stampfbeton-Holzbänken mit hoher Rückenlehne vor Blicken geschützt. Licht und Einbeziehung der Natur als Verbindung und Stütze. Die große Aussegnungshalle wird neu interpretiert. Der bislang hallige Kirchenraum erhält neuen ruhigen Ausdruck. Der geschlossene Raum wird geöffnet, die große Giebelwand aufgebrochen, gegen das Licht in der Natur – Sinnbild für diesen Weg. Die Betonkonstruktion wird mit schlanken Holzstäben verkleidet. Dahinter scheint sphärisches Licht den Raum zu bestimmen.

    Planung: : Kehrbaumarchitekten AG | München, Deutschland
    Ausführung: Ditsch-Bau GmbH & Co. KG | Prittriching, Deutschland
    Breidenbach Metallbau GmbH | Peiting, Deutschland
    Andreas Angerer Schreinerei | Irsee, Deutschland

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    © Wolf Dieter Gericke

    Neubau Präzisionslabor für Nanoforschung | Max-Planck-Institut für Festkörperforschung, Stuttgart

    Auf dem Campus des Max-Planck-Instituts in Stuttgart wurde 2012 ein Präzisionslabor fertiggestellt, das weltweit neue Standards setzt. Die Entwicklung und Umsetzung dieses Laborbau-Prototyps erfolgte in engster Zusammenarbeit mit den Forschern, beteiligten Fachplanern und Handwerkern. In der Experimentierhalle von der Größe einer Sporthalle stehen elf farbige, haushohe Messlabore, die hermetisch abgeschirmt sind und im Innern störungsfreie Atmosphären bieten. Die anspruchsvollen Lackierarbeiten an den Laborboxen wurden von der Hürttle GmbH umgesetzt. Außen trägt die Experimentierhalle ein filigranes Interferenzmuster aus Aluminiumlamellen, das auf die Art der Forschung im Innern des Gebäudes verweist und es auf diese Weise am Ort verankert.

    Planung: hammeskrause architekten BDA | Stuttgart, Deutschland
    Ausführung: Hürttle Anstrichtechnik | Apsberg, Deutschland

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    © Luttenberger

    Plusenergie-Bürogebäude oh456, Thalgau bei Salzburg (Österreich)

    Das Gebäude bietet Raum für unterschiedliche Unternehmen der Kreativwirtschaft. Dies spiegelt sich in der Gesamtkonzeption des Gebäudes wider. Hinlänglich Bekanntes wurde hinterfragt und neu gedacht: Das Ergebnis ist nicht nur ein außergewöhnlich nachhaltiges Gebäude sondern auch eine Vielzahl neuer Lösungen. Der dreigeschossige Holzriegelbau umhüllt einen massiven Kern aus Stampfbeton. Die diesen Kern dreiseitig umschließenden Büroetagen sind durch Zwischenwände flexibel unterteilbar. Sämtliche Materialien sind in Ihrer ursprünglichen Form verwendet – in einem Wechselspiel von edlen und rauen, naturbelassenen Oberflächen in Kombination mit höchster Ausführungsqualität, oft an der Grenze des technisch Machbaren.

    Planung: sps Architekten ZT GmbH | Thalgau, Österreich
    Ausführung: Tischlerei Wallinger GmbH & Co. KG | St. Kolomann, Österreich
    STS Fertigteile GmbH | Oberwang, Österreich
    Bauunternehmen Doll GmbH & Co. KG | Seekirchen am Wallersee, Österreich
    Appesbacher Zimmerei Holzbau GmbH | Abersee, Österreich
    Nöhmer Beton Kies GmbH | Weißenbach, Österreich
    Ensueno Interior & Flooring | Plainsfeld, Österreich
    Gaulhofer Industrie Holding GmbH | Übelach
    BiosLehm Produkte Handel e.U. | Bromberg, Österreich
    Etherma Elektrowärme Verfahrenstechnik GmbH | Henndorf am Wallersee, Österreich

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    © Lothar Reichel

    Villa R, ein Haus mit Geschichte, München

    Das Thema Bauen mit Bestand wird in den nächsten Jahren eine große Herausforderung für Planer und Firmen sein. Das Haus in der Savoyenstrasse wurde 1949 gebaut und danach mehrmals umgebaut. Das Ergebnis war eine kleinmassstäbliche Villa, die eine Geschichte zu erzählen hatte. Das architektonische Leitmotiv des Umbaus ist die fragile Balance zwischen Bestand und Neu. Eine Addition und Substraktion von Bauelementen, ein Weiterschreiben der alten Nutzung zu einer neuen. Um der Vielschichtigkeit beim Umbau am besten zu entsprechen wurde mit der Baufirma Dittrich ein Generalunternehmer beauftragt. Mit einer sehr sorgfältigen Planung als Basis konnte eine inhaltliche Präzision erreicht und auch Kosten und Termine eingehalten werden.

    Planung: tools off architecture | München, Deutschland
    Ausführung: Marcel Dittrich Bauunternehmung GmbH | München, Deutschland

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    © Belu Tec Vertriebsgesellschaft mbH

    Centrum für Schlaganfall und Demenzforschung, München, Großhadern

    Das Centrum für Schlaganfall und Demenzforschung der Nickl&Partner Architekten AG auf dem LMU Klinik-Campus in Großhadern beherbergt künftig das Partnerinstitut des Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen und das Institut für Schlaganfall- und Demenzforschung. Der quadratische Bau ist um einen Innenhof organisiert. Für die Fassade wurde mit der BeluTec Vertriebsgesellschaft mbH eine bewährte Konstruktion weiterentwickelt. Vor der Fensterfassade ist ein Wartungsbalkon mit Sonnenschutz aus feststehenden und beweglichen Hebefaltläden montiert. Die aus der kongenialen Zusammenarbeit zwischen Handwerker und Planer entstandene semitransparente Fassade und die klare Gebäudegeometrie verleihen dem CSD seinen charakteristischen Ausdruck.

    Planung: Nickl & Partner Architekten AG | München, Deutschland
    Ausführung: Belu Tec Vertriebsgesellschaft mbH | Lingen, Deutschland

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    © Brechenbacher & Baumann

    F3 Anbau Haus Hitzler

    Anbau an ein freistehendes Einfamilienhaus. Respektvoller Umgang mit dem Bestand, Aufnahme der Proportionen, drei unterschiedlich große Kuben aus Holz dazugestellt, abgestuft bis zum Garten, der endlich erlebbar und nutzbar wird. Öffnungen da, wo gewollt. Harmonisches Zusammenwirken von allen beteiligten, insbesondere Zimmermann, Schreiner, Bauherr, Architekt, Materialien, alles aus der Region. Bodenplatte betoniert, darauf Massivholzwände und -decken gestellt, sicht- und fühlbares Holz. Fassade mit bandsägerauer Fichtenschalung, schwarz geölt. Holz-Alufensterelemente, Einbaumöbel vom Schreiner, ein Kachelofen, der warm macht.

    Planung: Adrianowytsch Architekten BDA | Augsburg, Deutschland
    Ausführung: Holzbau Dörschug | Aichach/Untermauerbach
    Gerhard Huber Werkstätte für Einrichtungen | Kissing, Deutschland
    Fensterbau K.H. Walter GmbH & Co. KG | Augsburg, Deutschland
    Alexander Strekalin | Langwied am Lech, Deutschland
    B+S Weissputz GmbH | Neusäß, Deutschland
    Matthäus Pittroff Keramische Werkstätte | Neusäß, Deutschland

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    © Holzwerkstatt Faißt

    beziehungsvoll Wohnhaus Familie Flatz, Schwarzenberg (Vorarlberg/Österreich)

    Viele Optionen gab es beim über 200 Jahre alten Bregenzerwälder Haus. Die Eltern bleiben im gewohnten Umfeld, für die Familie mit vier Kindern wird das Hinterhaus abgebrochen und in exakt gleicher Kubatur wieder aufgebaut. Das stimmige Ensemble mit den Nachbarhäusern bleibt erhalten. Es entsteht ein Raumkonzept, welches von der Beziehung zwischen Zentralraum mit umlaufender Galerie und Rückzugszonen lebt, sowie dem ausgelassen Spiel von Lichtführung und Ausblicken. Das räumliche Gefüge, das Materialkonzept und die Detailierung erfolgten in enger Zusammenarbeit der jungen Architekten mit dem routinierten Handwerker.

    Planung: Albrecht.Bereiter.Architekten | Dornbirn, Deutschland
    Ausführung: Holzwerkstatt Markus Faißt | Hittisau, Österreich

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    © Erich Spahn

    Holz + Stein am steilen Hang , Wohnhaus D, Neumarkt i. d. Oberpfalz

    Eine Skulptur aus Holz und Stein hoch über der Stadt. Der Sockel als Natursteinwand, von der Steinwerkstatt vor Ort Stein für Stein sorgfältig ausgewählt, im Wechselverband vermauert. Bruchrau gespaltene Mauersteine aus Muschelkalk. Kein aufgesetztes Blendwerk, sondern eine nach alter Handwerkskunst erstellte Natursteinmauer. Die Lamellenfassade in Lärche schützt in der Perspektive vor Sonne und unerwünschten Einblicken ohne die Aussicht einzuschränken. Den gesamten Innenausbau und Einbaumöbel, durchgängig in Eiche, planten die Architekten und Innenarchitekten. Man kennt sich, weiß von den hohen Detail- und Qualitätsansprüchen der Planer. Die Architekten wissen, dass diese von den Handwerkern am Ort bestens umgesetzt werden.

    Planung: Berschneider + Berschneider Architekten BDA + Innenarchitekten | Pilsach, Deutschland
    Ausführung: Die Steinwerkstatt Weiler | Weiler im Allgäu, Deutschland

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    © Petra Kellner

    Schutzhütte Laneggarten, Golfclub Lauterhofen

    In traditioneller wie historischer Handwerkstechnik, nach Planung des Architekten, wurde dieses Strohhaus auf dem Golfplatz Lauterhofen errichtet – mit ökologischen Naturprodukten direkt aus dem Ort. Strohballen aus den Feldern des Golfclubs liefern das Material für die Außenwände. Die geschichteten Ballen schaffen im Raum ein angenehmes Klima bei Hitze wie auch bei Kälte. Das Holz für den Dachstuhl stammt aus dem angrenzenden Wald. Der nach traditioneller Zimmermannskunst gebaute offene Dachstuhl ergänzt das urige Ambiente in der Strohhütte. Aus geschälten Rundhölzern und mit historischen Details erstellten die Holzbauer das gesamte Dachwerk. Alles in echter Handarbeit wie auch alle anderen Bauteile vom Holzboden bis zum First.

    Planung: Berschneider + Berschneider Architekten BDA + Innenarchitekten | Pilsach, Deutschland
    Ausführung: Rupprecht Holzbau GmbH | Neumarkt-Stauf, Deutschland

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    © Format Elf Architekten

    Formstelle am "Campus Netzwerk", Töging am Inn

    Am Eingang einer Industriebrache gelegen, zeugt die Formstelle von einem erfolgreichen Strukturwandel von der Schwerindustrie hin zur Nutzung durch Architekten, Ingenieure und Designer. Der eingeschossige Pavillon, eingeschoben unter mächtigen Bestandsbäumen, zeigt einen veränderten Umgang mit dem Werkstoff Aluminium in einer sich im Wandel befindlichen Industrieregion. Eine sanft verlaufende Wabenstruktur, errechnet in einem parametrischen Prozess, gibt dem Gebäude sein zeitgemäßes Äußeres. Der hexagonale Fugenverlauf folgt der Systematik des Entwurfs und unterstützt das homogene Erscheinungsbild der Fassade. Nach digitalen Vorgaben gelaserte Fassadenplatten wurden über eine maßgeschneiderte Unterkonstruktion montiert.

    Planung: Format Elf Architekten | Töging am Inn, Deutschland
    Ausführung: baierl + demmelhuber | Töging am Inn, Deutschland
    L. Hager GmbH & Co. KG | Eggenfelden, Deutschland
    Franz Weinfurtner Bau- und Möbelschreinerei | Wurmannsquick, Deutschland
    Neudecker GmbH | Garching an der Alz, Deutschland

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    © Florian Schreiber

    Familienzentrum im Steinpark Freising – Kinderhaus mit 8 Gruppen

    Die entwurfsbestimmende Idee, das umfangreiche Raumprogramm als eine Art „Kinderdorf“ umzusetzen, sowie der polygonale Zuschnitt des Baufeldes führten in ihrer Konsequenz zur sternförmigen Gesamtkonstellation der Einrichtung und der Aufteilung in einzelne Kinderhäuser für verschiedene Altersgruppen. Das Gebäude wurde als Passivhaus in Holztafelbauweise errichtet. Die Handwerksbetriebe stellten ihr umfangreiches Fachwissen von Anfang an in den Dienst des Projektes. Ihre Flexibilität und die Bereitschaft, Details mehrfach zu überdenken, Materialien und Ausführungsdetails zu bemustern, auf kurzem Wege auch untereinander zu kommunizieren und der positive Ehrgeiz, eine besondere Einrichtung für Kinder schaffen zu wollen, trugen wesentlich zum Gelingen des Projektes bei.

    Planung: nbundm*, neuburger, bohnert und müller Architekten | München, Deutschland
    Ausführung: Holzbau Pfeiffer GmbH | Rempfendorf, Deutschland
    Schreinerei Wetzel | Schwindegg, Deutschland
    Hans Wirth Schreinerei GmbH | Mengkofen, Deutschland

Vorzeigebetriebe auf dem Land des Handwerks

"Land des Handwerks" heißt ein Gemeinschaftsstand in Halle C4, auf dem sich Vorzeigebetriebe präsentieren. Ihre Bandbreite ist riesig.

Spezialmaschinen von Handwerkern für Handwerker zeigen beispielsweise Millstep aus Nordrhein-Westfalen und Maschinenbau Englhard aus Bayern. Bequeme Sitzbänke, gefertigt aus kleinsten Holzquadern kommen von der Schreinerei Seckinger aus dem Schwarzwald.

Eine clevere Befestigung für Werbung an Fenstern zeigt Fenster Stoll aus Weingarten bei Ravensburg. Die schöne Kunst der Posamentierer zeigt Posamenten Müller aus München.

Das Schöne mit dem Nützlichen verbindet das Hörgeräte-Studio Dresden mit seinem Hörschmuck. Und AH Stuck aus Heilbronn zeigt, wie Stuck mit modernsten Mitteln produziert und verarbeitet werden kann.

Die Internationale Handwerksmesse findet vom 11. bis 17. März 2015 auf dem Messegelände in München statt. Geöffnet ist sie täglich von 9.30 bis 18 Uhr. Weitere Infos und Tickets unter ihm.de .

Den Hallenplan der IHM 2015 können Sie hier ansehen.>>>

Das gesamte IHM- Programm mit allen Terminen in allen Hallen können Sie hier herunterladen.>>>

Auch die Deutsche Handwerks Zeitung ist vor Ort auf der Messe. Die DHZ präsentiert sich in Halle C3 am Stand 158. Alle Leser sind auch wieder zu einem Gewinnspiel am Stand eingeladen. Dem Sieger winkt diesmal eine Erlebnis-Box "Action & Abenteuer" von Jochen Schweizer.