Zwischen den neuen und alten Bundesländern gibt es teilweise Gehaltsunterschiede von bis zu 24 Prozent. Mecklenburg-Vorpommern belegt den letzten Platz.

Hessen ist das attraktivste Bundesland, laut einer Auswertung des Gehaltsvergleichsportals Gehalt.de. Für die Analyse wurden rund 751.000 Gehaltsdaten untersucht.
Stuttgarter und Münchener verdienen weit über Durchschnitt
In den Landeshauptstädten Stuttgart und München liegt das Lohnniveau bei über 125 Prozent. 100 Prozent ist der Bundesdurchschnitt. Unter 80 Prozent verdienen Arbeitnehmer in Schwerin.
- Stuttgart (127,6 Prozent)
- München (126,1 Prozent)
- Düsseldorf (118,5 Prozent)
- Wiesbaden (117,4 Prozent)
- Mainz (106,8 Prozent)
- Hamburg (106,1 Prozent)
- Hannover (104,0 Prozent)
- Saarbrücken (99,8 Prozent)
- Bremen (98,3 Prozent)
- Kiel (94,2 Prozent)
- Berlin (93,6 Prozent)
- Dresden (83,1 Prozent)
- Magdeburg (80,7 Prozent)
- Potsdam (80,6 Prozent)
- Erfurt (80,4 Prozent)
- Schwerin (76,1 Prozent)
Nach der Ausbildung: Verdienst in Hessen am besten
Berufseinsteiger bekommen in Hessen nach der Ausbildung im Schnitt 33.509 Euro Gehalt. Das ist fast so viel wie Einsteiger mit abgeschlossenem Studium in Mecklenburg-Vorpommern verdienen (33.587 Euro).
| Bundesland | Einstiegsgehalt im Durchschnitt (nach einer Ausbildung) |
|---|---|
| Hessen | 33.509 Euro |
| Baden-Württemberg | 32.704 Euro |
| Bayern | 31.628 Euro |
| Hamburg | 31.527 Euro |
| Nordrhein-Westfalen | 30.071 Euro |
| Rheinland-Pfalz | 29.227 Euro |
| Bremen | 28.558 Euro |
| Saarland | 28.528 Euro |
| Berlin | 27.809 Euro |
| Niedersachsen | 27.117 Euro |
| Schleswig-Holstein | 26.100 Euro |
| Thüringen | 23.226 Euro |
| Sachsen | 22.858 Euro |
| Brandenburg | 22.641 Euro |
| Sachsen-Anhalt | 22.403 Euro |
| Mecklenburg-Vorpommern | 21.847 Euro |
Gender Pay Gap: Gehaltsunterschied in Baden-Württemberg am höchsten
In Baden-Württemberg verdienen Frauen fast 27 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Im Bundesdurchschnitt liegt der Wert bei 22 Prozent, laut Gehalt.de. Die kleinste Gehaltslücke von Männern und Frauen gibt es in Brandenburg (Differenz von 17 Prozent). dhz