Der Kontakt mit Asbest kann schwerwiegende Folgen haben. Die BG Bau unterstützt Betriebe jetzt bei der Anschaffung von Schutzausrüstungen für das Arbeiten mit Staub und luftgetragenen Gefahrstoffen – ob Schutzanzüge, Masken oder Geräte.

Maßnahmen zum Schutz vor Asbest sind wichtiger denn je. Wo saniert, renoviert, umgebaut oder abgerissen wird, kann der Gefahrstoff noch immer häufig zutage treten, obwohl er schon seit 1993 verboten ist. Baumaterialien dürfen ihn seither nicht mehr enthalten. Allerdings ist Asbest in Gebäuden, die zuvor errichtet wurden, noch immer ein Thema – und sorgt für eine hohe Zahl an Erkrankungen und Todesfällen.
BG Bau bietet Arbeitsschutzprämie für Schutzausrüstung
So zeigen aktuelle Zahlen der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau), dass deutschlandweit jedes Jahr etwa 1.600 Menschen an den Spätfolgen des Kontakts mit Asbest sterben. Von den 396 Versicherten der BG Bau, die im Jahr 2025 aufgrund einer Berufskrankheit verstarben, starben 291 an einer durch Asbest verursachten Erkrankung – etwa Mesotheliom, Lungenkrebs oder Asbestose.Im Vergleich dazu starben 2025 nur 74 Beschäftigte infolge eines Arbeitsunfalls.
Die BG Bau nimmt die Zahlen zum Anlass, verstärkt über Asbest und die Gesundheitsgefahren aufzuklären. Außerdem bietet sie Informationen zu Schutzmaßnahmen und Arbeitsschutzausrüstungen sowie ein Schutzpaket für das Arbeiten mit Staub und luftgetragenen Gefahrstoffen an. Dieses wird über die Arbeitsschutzprämien zu 50 Prozent bezuschusst. Es umfasst eine Basisausstattung mit technischen und persönlichen Schutzmaßnahmen wie Handmaschinen mit Absaugung, Luftreinigern, Schutzanzügen und Masken. jtw