Weniger Bürokratie für Betriebe Wärmebilddrohnen: C1-Zertifizierung erleichtert Einsatz im Handwerk

Für Handwerksbetriebe wird der Einsatz von Wärmebilddrohnen einfacher und rechtssicherer. Ein erstes Modell mit der nötigen C1-Zertifizierung macht Dachinspektionen, PV-Prüfungen oder Energieberatungen nun ohne großen Aufwand möglich.

Der Einsatz von Drohnen mit Wärmebildkameras im Handwerk war bisher mit rechtlichen Hürden verbunden. - © Pakin - stock.adobe.com

Der Einsatz von Drohnen mit Wärmebildkameras im Handwerk war bisher mit rechtlichen Hürden verbunden. Wie das Portal Drohnen-Camp.de berichtet, mussten Piloten den großen Drohnenführerschein (A2) besitzen und Mindestabstände zu unbeteiligten Personen einhalten. Das habe den Einsatz auf Baustellen oder in dicht besiedelten Gebieten in der Praxis oft erschwert.

Mit der DJI Mavic 3T Advanced sei nun ein Modell in der sogenannten C1-Klasse verfügbar, das diese Einschränkungen aufhebt. Betriebe können die Technik damit ohne aufwendige Qualifikationen und komplexe Abstandsregelungen nutzen, so die Mitteilung des Portals.

Was die C1-Klassifizierung bedeutet

Bei der C1-Klassifizierung handelt es sich um ein europaweit gültiges Prüfsiegel. Es bestätigt, dass eine Drohne bestimmte Sicherheits- und Technikstandards erfüllt. Für Handwerksbetriebe bedeutet dies vor allem mehr Rechtssicherheit und einen spürbar geringeren bürokratischen Aufwand bei Flügen.

Typische Anwendungsfälle für Betriebe

Drohnen kommen in verschiedenen Gewerken bereits zum Einsatz:

  • Dachdecker: Erstellen digitale Dachaufmaße in wenigen Minuten, ohne das Dach betreten zu müssen.
  • Bauunternehmen: Dokumentieren den Baufortschritt mit hochauflösenden Luftbildern.
  • Energieberater und Solarteure: Erkennen Wärmebrücken an Gebäuden oder lokalisieren Schäden an Photovoltaikanlagen mittels Thermografie.

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