Vorsicht vor Datendiebstahl Phishing-Angriff: Fake-Nachricht an Instagram-Nutzer

Handwerker und Betriebe mit Instagram-Kanälen aufgepasst: Derzeit sind Phishing-Nachrichten im Umlauf, die vermeintlich vom Facebook-Konzern Meta kommen. Darin werden Inhaber von Instagram-Profilen aufgefordert, auf einen Link zu klicken. Hinter der Nachricht stecken Betrüger. Wie man den Schwindel erkennt und was zu tun ist, wenn die Falle schon zugeschnappt hat.

Um sich vor Phishing-Angriffen zu schützen, sollten Sie unter anderem nicht auf unbekannte Links drücken. - © weerapat1003 - stock.adobe.com

Das Verbraucherschutzportal "Watchlist Internet" warnt Instagram-Nutzer vor einer Fake-Direktnachricht des Absenders "metaappelcenter". Darin heißt es auf Englisch, die Instagram-Seite sei überprüft worden, dem Nutzer oder der Nutzerin werde Urheberrechtsverletzung vorgeworfen.

Phishing-Link stiehlt Daten

Ein Link leitet zu einem angeblich Widerrufsformular. Dieses muss allerdings innerhalb von 48 Stunden ausgefüllt werden. Der Link führt laut Watchlist aber zu einer gefälschten Seite, die Daten abfragt. Am Ende verliere man den Zugriff auf das Instagram-Profil, das die Kriminellen übernähmen.

Sollte das passiert sein, rät Watchlist, nach einer Mail mit dem Absender security@mail.instagram.com zu schauen. Denn Instagram melde sich in der Regel, wenn im Konto E-Mail-Adresse oder Passwort geändert worden seien. In so einer Mail kann dann der Link "Diese Änderung rückgängig machen" genutzt werden.

Eine weitere Möglichkeit, das eigene Konto zurückzubekommen, sei der Weg über den Instagram-Support. Ansonsten könne versucht werden, das Konto zu löschen, indem man mithilfe von Freunden und Bekannten den Account als Fake-Profil melde. Instagram bittet dann um einen Identitätsnachweis. Kommt der nicht, sollte der Account nach einer Weile automatisch gelöscht werden.

Zudem können sich Betroffene an die Internetbeschwerdesstelle wenden.

Was ist zu tun bei Erpressung durch die Datendiebe?

Watchlist Internet rät auf gar keinen Fall auf die Forderungen der Erpresser einzugehen. Stattdessen sollten sich Betroffene an die Polizei wenden und Anzeige erstatten. Follower sollten auf anderen Wegen informiert werden, damit die Kriminellen nicht mit ihrem Konto Straftaten begehen.

Um so einem Betrug zu entgehen, sollten Sie auf fragwürdigen Nachrichten reagieren und nicht auf die darin enthaltenen Links drücken. Watchlist Internet empfiehlt zudem die Zwei-Faktor-Authentifizierung und liefert Tipps zur Erstellung und dem Umgang mit Passwörtern. dpa/gsa