Zurück in die 2000er Das sind die Trendfrisuren für Frühjahr und Sommer 2022

Vom braven Mittelscheitel bis hin zu lässigen Kurzhaarschnitten und dicken Ponys wie dem "Strong Fringe": Bei den Trendfrisuren der aktuellen Saison setzt der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks auf die Mode der frühen 2000er-Jahre.

Vom braven Mittelscheitel bis hin zum lässigen Strubbelkopf: Das sind die Frisurentrends 2022. - © Zentralverband Friseurhandwerk

Zweimal im Jahr entwirft das Modeteam des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks (ZV) die Trendfrisuren der aktuellen Saison. Im Frühjahr und Sommer 2022 stehen die Frisuren unter dem Motto "Comeback der 2000er Mode".

Genauer gesagt hat sich der ZV dafür an sogenannten "Y2K-Trends" orientiert, also an der Ästhetik der späten 90er- und frühen 2000er-Jahre.

Trendfrisuren 2022 inspiriert von Girl- und Boybands

Inspiriert sind die Haarschnitte und -stylings, zusammengefasst unter der Kollektion "Jeans On", von der Mode damaliger Girl- und Boybands, aber auch von Subkulturen wie der Technobewegung und Ravern. Im Mittelpunkt der Kollektion stehen damit Frisuren, die das Beste aus den Nullerjahren mit neuesten Techniken vereinen, so der ZV.

Alle Trendfrisuren für Frühjahr und Sommer 2022 gibt es zum Durchklicken in der Bildergalerie: rk/ew

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    "Crescent": Die Basis dieser Trendfrisur bildet der sogenannte "Pixie Cut", der sich durch einen sehr kurzen Nacken auszeichnet. Das Deckhaar am Oberkopf kann hingegen einige Zentimeter länger und durchgestuft sein. Die Seitenpartien werden mit deutlicher Längenzunahme gearbeitet. Abgerundet wird die Frisur mit einem stark strukturierten kleinen Pony, der rund in die Seiten übergeht.
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    "Red Rebel": Für eine lässigere Variante lässt sich mit Haarspray Bewegung in die einzelnen Strähnen bringen. So kommt auch der Goldkupferton besser zur Geltung.
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    "New Crop": Die Nacken- und Seitenpartien werden beim "New Crop" kurz und sauber gehalten. Das Deckhaar bleibt zur Stirn hin aber etwas länger und wird extrem strukturiert geschnitten. Zur Abrundung wird die Kontur des Haars an der Stirn in einer leicht konvexen Form geschnitten und einzelne Strähnen in die Stirn gekämmt. Das blond gefärbte Haar unterstützt diesen markanten Kurzhaarschnitt.
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    "The Raver": Um etwas lässiger aufzutreten, wird das Deckhaar mit Gel oder Haarwachs etwas aufgestellt und wild in Szene gesetzt. Zusätzlich kann zu dieser Variante ein Bart frisiert werden, um einen Kontrast zum kühlen Blond zu erzeugen.
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    "Shaggy Mullet": Beim "Shaggy Mullet" bleiben die Seiten- und Nackenhaare länger. Eine starke Struktur und weiche Übergänge wirken harmonisch. Die Längen und Spitzen werden in einem Hellblond Gold-Violett aufgehellt.
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    "Endless Summer": Für den "Shaggy Mullet" in einer welligen Form, die Haare mit Haargel durchkneten und in Form zupfen.
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    "Middle Part": Auch 2022 trägt Mann noch längeres Haar, wissen die Experten vom ZV. Zur Trendfrisur gehöre aber auch der Mittelscheitel. Damit die Frisur nicht zu brav wirkt, wird das längere Haar durchgestuft. Eine Naturtonveredlung in einem Hellbraun-Natur mit leicht aufgehellten Strähnen im Deckhaar vervollständigt den Haarschnitt.
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    "Curly Passion": Für die lockige Variante Salzspray in die Haare sprühen, kneten und an der Luft trocknen lassen.
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    "Bang Bangs": Stirnfransen, sogenannte "Curtain Bangs", werden diese Saison durch den "Strong Fringe" ersetzt. Das Stirnmotiv wird dabei zu einem vollen konkaven Pony geschnitten, der über die gesamte Stirn reicht. Das schulterlange Haar wird stark durchgestuft um noch lebendiger zu wirken, werden die Haare wellig fixiert.
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    "Y2K": Der Pony wird mit Haarspray lässig nach hinten gestrichen. Passend dazu werden die Längen mit einem Glätteisen geglättet. So kommt die Trendfarbe aus Mittelbraun und Gold-Kupfer besonders zur Geltung.