Deutsche Post: Mehr E-Transporter StreetScooter verdoppelt Produktion auf 20.000

Die Posttochter StreetScooter entwickelt seit 5 Jahren eigene E-Transporter. Jetzt hat sie einen zweiten Standort in Düren eröffnet, der die Produktion verdoppeln soll.

Die Nachfrage für die Elektrotransporter Work und Work L der Post steigen. - © Deutsche Post DHL Group

Seit 2013 setzt die Post ihren sogenannten StreetScooter ein. Den Elektrotransporter entwickelte die Post-Tochter wegen mangelnder Angebote selbst. Mittlerweile fahren bereits 6.000 dieser E-Fahrzeuge für die Post. Seit 2017 können auch externe Kunden den Transporter kaufen.

Die Nachfrage am Produkt des Marktführers ist laut Post groß, so dass StreetScooter seine Produktion auf bis zu 20.000 E-Transporter pro Jahr erhöhen will. Deswegen wurde nun ein zweiter Standort mit 250 neuen Arbeitsplätzen in Düren eröffnet. Vor kurzem wurden die ersten Fahrzeuge für das Ausland verkauft: Die britische Firma Milk & More bestellte 200 Elektrotransporter.

E-Transporter für kurze Strecken geeignet

Zwischen 113 und 232 Kilometer sollen die Batterien laut StreetScooter reichen. Damit sind die Elektrofahrzeuge vor allem für den Stadtbetrieb geeignet. Insbesondere die Dieselkrise und die damit einhergehenden Fahrverbote steigern das Interesse an Alternativen zum Benziner. Nützlich wären die E-Transporter zum Beispiel in Hamburg, wo ab 31. Mai die ersten Dieselfahrverbote gelten .

Momentan besitzt die Deutsche Post die größte E-Flotte in Deutschland: Etwa 12.000 E-Bikes und E-Trikes kommen zu den 6.000 Transportern noch dazu. Allein durch die E-Transporter werden laut Post jährlich etwa 20.000 Tonnen CO2 auf 26 Millionen Kilometern Fahrstrecke eingespart. jk