Ausbildung plus Studium Chefs "begeistert" von dualen Studiengängen

Einen Ausbildungsberuf erlernen und gleichzeitig studieren. Vor allem Betriebsinhaber bewerten die dualen Studiengänge extrem positiv. Absolventen dualer Studiengänge sind daher heiß begehrt. Auch für Ausbildungsberufe im Handwerk gibt es mittlerweile Angebote.

Wegen der guten Verzahnung von Theorie und Praxis haben vor allem Absolventen dualer Studiengänge gute Chancen von ihrem Betrieb übernommen zu werden. Das ergab eine Befragung unter Chefs des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Demnach gaben 45 Prozent der Unternehmen an, alle dualen Studierenden nach Abschluss übernehmen zu wollen.

97 Prozent  der befragten Betriebsinhaber, darunter auch Handwerksbetriebe,  sind sehr zufrieden mit den dualen Studiengängen. Hervorgehoben werden insbesondere die "guten Kenntnisse der betrieblichen Abläufe", die "Fähigkeit zu selbstständigem Arbeiten" und die "hohe Eigenmotivation", die die dual Studierenden nach Ansicht der Unternehmen von ihren Mitbewerbern unterscheiden.

Datenbank über duale Studiengänge

Duale Studiengänge verzahnen die Berufsausbildung mit einem Studium an einer Hochschule, Fachhochschule oder Berufsakademie. Die Absolventinnen und Absolventen erwerben so im besten Fall zwei Abschlüsse: einen beruflichen und einen akademischen.

Klassische Handwerksberufe können mittlerweile ebenfalls in Kombination mit einem Studium absolviert werden: zum Beispiel der Ausbildungsberuf Augenoptiker. Fachhochschulen bieten etwa den Studiengang Augenoptik/Optometrie an. Weitere duale Studiengänge gibt es etwa für Mechatronik, Elektro- und Informationstechnik oder Baubetriebswirtschaft.

Die BIBB hat eine Datenbank bereitgestellt, in der Interessierte nach dualen Studiengängen oder Betrieben suchen können. Zur Datenbank ausbildungsplus.de der BIBB. rh