1917 begann alles mit der Gründung des "Normalienausschuss der deutschen Industrie" (NADI). Und nun sind seit dem Jahr 2000 als der Download-Service startete über 50.000 technische Regeln online verfügbar.
Kleine Geschichte der DIN und der Normung
1917: Gründung als "Normalienausschuss der deutschen Industrie" (NADI)
1918: Veröffentlichung der ersten Norm (DIN 1: Kegelstifte)
1922: Veröffentlichung der wohl berühmtesten deutschen Norm DIN 476 (Normung der Papierformate) — jetzt DIN ISO 216 vom März 2002 (Schreibpapier und bestimmte Gruppen von Drucksachen, Endformate - A- und B-Reihen)
1924: Gründung des Beuth-Verlags zum Vertrieb der DIN-Normen; übrigens: Der Name Beuth geht auf Christian Peter Wilhelm Beuth (1761 bis 1853) zurück, einen Wegbereiter der Industralisierung in Preußen
ab 1925: Deutscher Normenausschuss (DIN)
1926: Gründung der Internationalen Normungsorganisation (ISA, heute ISO)
1934: Das "Urbild" des DIN (die Abkürzung DIN mit den beiden Strichen über und unter den Buchstaben DIN) wird festgelegt (DIN 31)
1946: DIN nimmt nach dem Kriege seine Arbeit wieder auf
1954: In der DDR entsteht das "Amt für Standardsierung" (AfS). Der AfS-Präsident wird Vizepräsident des DIN
1961: Gründung des Europäischen Komitees für Normung (CEN)
1975: Umbenennung in DIN Deutsches Institut für Normung e.V.
1990: Das Amt für Standardisierung, Messwesen und Warenprüfung (ASMW) der DDR stellt seine Tätigkeit ein. DIN ist wieder für ganz Deutschland zuständig.
1996: DIN und der Beuth-Verlag richten erste Websites ein. Es sind alle DIN-Normen und VDI-Richtlinien online unter beuth.de recherchierbar.
2000: Download-Service des DIN: über 50.000 technische Regeln stehen online zur Verfügung (Stand: 12/2004).