Checkliste: Forderungsausfälle vermeiden
Einige wenige, aber effektive Maßnahmen reichen aus, um das Risiko unbezahlt bleibender Rechnungen zu minimieren:
- Kundenkartei muss stimmen. Die richtige und vollständige Erfassung der Kundendaten wie Firmenname, Rechtsform, Inhaber, Kontaktdaten und Ansprechpartner hilft, Rechnungen richtig zustellen zu können.
- Rechtssicherheit schaffen. Keine Arbeiten ohne Vertrag ausführen und dabei Auftragsformulare und AGB stets aktuell halten.
- Bonität prüfen. Bei Neukunden Pflicht - bei Bestandskunden sollte sie im Monitoring zumindest überwacht werden. Kreditlimits je nach Bonität festsetzen.
- Teilrechnungen stellen. Bei Neukunden im Endverbraucherbereich hat sich bei kleineren Sachen Barzahlung als sinnvoll erwiesen. Bei größeren Aufträgen immer mit Anzahlungen und Abschlagsrechnungen arbeiten.
- Eigentumsvorbehalt nutzen. Mit Kunden verlängerten Eigentumsvorbehalt mit Verarbeitungsklausel vereinbaren. Die gelieferte und weiterverarbeitete Ware gehört dem Kunden dann erst nach der Bezahlung und geht im Falle einer Zahlungsunfähigkeit nicht in die Konkursmasse ein.
- Rechnungswesen optimieren. Rechnung sofort nach Leistungserbringung erstellen und festes Zahlungsziel festlegen. Wer Kunden zum schnellen Zahlen motivieren möchte, bietet Skonto an.
- Geldeingang prüfen. Um auf ausbleibende Zahlungen schnell zu reagieren, Zahlungseingänge permanent prüfen.
- Mahnwesen strukturieren. Treffen Gelder nicht pünktlich ein, Mahnwesen mit maximal drei Mahnungen in festen Zyklen festlegen.
- Geld schnell eintreiben. Kommt auch nach Mahnungen keine Reaktion, Inkassounternehmen für eine effiziente und schnelle Bearbeitung der Außenstände einsetzen.