Zum Start der Imagekampagne des deutschen Handwerks haben auch knapp eine Million Handwerksbetriebe ihr Starterpaket erhalten. Jetzt sind alle Beschäftigten des Handwerks aufgerufen, das Material im Arbeitsalltag einzusetzen und die Marke "Handwerk" in Deutschland wieder zu etablieren.
Nutzen Sie das Kampagnenmaterial
Handwerksunternehmer, die den TV-Spot in ihrem Arbeitsalltag verwenden wollen, können diesen ebenso im Internet herunterladen wie den Onlinebanner oder das Kampagnenlogo für die Gestaltung ihrer Website, ihrer Geschäftsausstattungen oder ihres Ladengeschäfts.
Je mehr Handwerker die Kampagne unterstützen, desto sichtbarer, und erfolgreicher wird sie. In ganz Deutschland verdeutlicht das Handwerk so seine Größe und Vielfalt. Und jeder Handwerker kann zeigen, dass er zu diesem bedeutenden und modernen Wirtschaftszweig gehört.
Logo, Anzeigen- und Plakatmotive gibt es kostenlos unter handwerk.de. Die Nutzung der Materialien ist ganz einfach. Registrieren Sie sich als Handwerksbetrieb. Dann bekommen Sie umgehend die Freischaltung und können das gewünschte Material herunterladen und zum Beispiel für Ihr Briefpapier verwenden. Neben den kostenlosen Materialien gibt es auch kostenpflichtige Werbemittel, die über shop-handwerk.de oder den Bestellschein, der dem Starterpaket beigefügt worden ist, bestellt werden können.
Hintergrund
Vor knapp fünf Wochen war der Startschuss zur Imagekampagne. Mit einem eindrucksvollen Fernsehspot wurde dargestellt, wo die Welt ohne Handwerk stünde – nämlich in der Steinzeit. Nachdem Elemente des Films von einigen Zusehern wegen des Erdbebens in Haiti kritisch aufgenommen wurden, setzten die Handwerksorganisationen den Spot vorübergehend aus. Ab Mitte März wird der TV-Spot wieder gesendet.
Und Imagekampagne hat einen ernsten Hintergrund. Eine umfassende Befragung hat gezeigt, dass die deutsche Bevölkerung mit dem Wirtschaftsbereich Handwerk viel zu wenig anfangen kann. Vor allem werden Bedeutung, Chancen und Perspektiven des Handwerks und im Handwerk unterschätzt. Dies ist offenbar vor allem bei Jugendlichen der Fall - also ausgerechnet dort, wo das Handwerk händeringend seinen Nachwuchs sucht.
Kernbereiche des Handwerks werden nicht mehr als solche wahrgenommen, sondern von einer Mehrheit dem Handel zugeordnet. Ergo: Der Handlungsbedarf ist eindeutig. Werbetechnisch muss "Handwerk“ zu einer renommierten Marke werden. Über Sprüche und Farben lässt sich trefflich streiten. Unstrittig ist jedoch, dass Werbemaßnahmen zwingend notwendig sind, um die Marke "Handwerk" zu schaffen und auf Dauer zu etablieren.
Image kann man nicht kaufen, man muss es sich erwerben. Das heißt: Die Kampagne bleibt Stückwerk, wenn die Betriebe und Beschäftigten des Handwerks sie nicht verinnerlichen, mittragen und ein gutes Image im täglichen Kundenkontakt vorleben.
Es geht um viel, auch um viel Geld. Aber dieses ist gut angelegt und wird reichlich Ertrag abwerfen, wenn die Ziele der Kampagne erreicht werden.
Es geht darum, das Bild von einem modernen und attraktiven Wirtschaftsbereich in den Köpfen der Bevölkerung zu verankern. Handwerksbetriebe sind innovationsstark, liefern individuelle und hochwertige Produkte und Dienstleistungen. Sie stehen gleichzeitig für verantwortliches Unternehmertum, für exzellente Ausbildung und zukunftsfähige Beschäftigung. All dies bündelt sehr griffig der Kampagnenslogan: Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan!
dhz