Kanzlerin verspricht nichts

Internationale Handwerksmesse: Angela Merkel unterstreicht die Verantwortung von Managern und Unternehmern

Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Leistungsschau des Kfz-Handwerks, begleitet von Bundesinnungsmeister Wilhelm Hülsdonk, Ingo Meyer, Geschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Kfz-Gewerbe, Lehrling Yasar Simsek, ZDH-Vizepräsident Heinrich Traublinger, ZDH-Präsident Otto Kentzler, Franz Reisbeck, Vorsitzender der Geschäftsführung der Gesellschaft für Handwerksmessen (v.l.n.r.).Foto: Schuhmann

Kanzlerin verspricht nichts

Die 60. Internationale Handwerksmesse lockte mit ihrem Angebot für Profis und Verbraucher rund 160.000 Besucher auf das Münchner Messegelände. Sowohl Aussteller als auch Besucher beurteilten das Angebot in hohem Maße als gut bis ausgezeichnet. München war während der Messe auch wieder Treffpunkt der Bundeskanzlerin mit den Spitzen der deutschen Wirtschaft.

Deren Verbände hatten dazu eine gemeinsame Erklärung mit dem Titel „Mehr Wachstum – mehr Netto“ vorgelegt. Darin wurde als Ziel vorgegeben: „Mehr Wachstum, das bei den Bürgern ankommt. Erforderlich sind vor allem Reformen, die den großen Keil zwischen Bruttoarbeitskosten und Nettolöhnen der Arbeitnehmer verringern.“ Die Bundeskanzlerin versprach, alle Spielräume zu nutzen, um die Lohnzusatzkosten und die Steuern weiter zu senken. Für konkrete Versprechungen sei jedoch nicht der Zeitpunkt. Angesichts aktueller Fälle von Steuerhinterziehung appellierte die Kanzlerin, die Regeln der Ethik in allen Unternehmen einzuhalten. Weitere Berichte von der IHM erwarten Sie auf den Seiten 9, 13 und 14