Handwerk 2014: Umsatz, Personal und Konjunktur 2014: Konjunktur im Handwerk auf Rekordniveau

Das Handwerk ist zurück in der Erfolgsspur. Die Konjunktur verläuft so gut wie lange nicht. Treiber des Wachstums sind der Bau und Gewerbe für den privaten Bedarf.

Die gute Konjunktur im Bau-Handwerk hilft dem ganzen Wirtschaftsbereich. - © Foto: Stegner

Das Handwerk hat im ausgehenden Jahr Rekorde verzeichnet. Der Geschäftsklima-Index des Handwerks, den die "Deutsche Handwerks Zeitung" herausgibt, hat 2014 durchschnittlich 88 Punkte erreicht – das ist einer der besten Werte seit jeher und der beste Jahresschnitt seit 20 Jahren.

Die Umsätze der statistisch erfassten Unternehmen des Handwerks sind in dem Jahr um zwei Prozent auf 506 Milliarden Euro gestiegen. Auch die Kapazitätsauslastung kletterte um 1,3 Prozent auf 78 Prozent.

Als Gründe für das Wachstum werden unter anderem steigende Einkommen und niedrige Zinsen genannt. Auch zusätzliche Arbeitsplätze und mehr Zuwanderung befördern die Konjunktur.

Bau als Treiber der Konjunktur

Zu den Gewinnerbranchen des Jahres zählt wieder einmal der Bau. Aber auch Gewerbe, die vom privaten Konsum leben, verzeichnen ein gutes Jahr, so die Augenoptiker oder die Friseure. Verhalten läuft das Geschäft noch im Kraftfahrzeuggewerbe.

Personalprobleme im Handwerk

Mit Blick auf die Beschäftigung bedeutet das aber keinen starken Zuwachs: Insgesamt waren 2014 rund 5,03 Millionen Personen in den amtlich erfassten Handwerksunternehmen aktiv, ebenso viele wie 2013. „Die Bemühungen der Betriebe um Fachkräfte sind oft ins Leere gelaufen“, schreibt die "Deutsche Handwerks Zeitung" in ihrer Jahresendausgabe.

Die Analyse zum Handwerksjahr 2014 finden Sie in der aktuellen Ausgabe: digital unter www.dhz.net/app .