Trotz den ständig steigenden Energiekosten, die sich vor allem bei den Kraftstoffen zeigen, ist die Inflationsrate im März gesunken. Lag sie im Februar noch bei 2,3 Prozent, so hat sie nun einen Wert von 2,1 Prozent erreicht. Die Energiekosten stiegen jedoch um 6,7 Prozent und damit auch die Verbraucherpreise.

Ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung bei Energie hätte die Inflationsrate im März nur bei 1,6 Prozent gelegen. "Wie in den Vormonaten wurde die Inflationsrate im März 2012 durch die Preisentwicklung bei Energie bestimmt", meldete das Statistische Bundesamt zur aktuellen Preisentwicklung. Der Verbraucherpreisindex ist im März im Vergleicht zum Vormonat nur um 0,3 Prozent und das obwohl ständig von steigenden Kosten vor allem bei den Kraftstoffen zu hören ist.
Essen kostet mehr, Reisen weniger
Die Preise für Kraftstoffe stiegen innerhalb des vergangenen Jahres um 7,7 Prozent und erreichten damit einen neuen Höchststand. Laut der deutschen Statistikbehörde verteuerte sich aber auch die Haushaltsenergie. Gegenüber März stiegen hier die Preise um sechs Prozent.
Gestiegen sind aber auch die Preise für Nahrungsmittel. Sie erhöhten sich gegenüber März 2011 deutlich, und zwar um 3,1 Prozent, wobei die Teuerung vor allem Fleisch und Fisch, Brot und Getreideerzeugnisse sowie für Süßwaren betrifft. Einzelne Nahrungsmittel wurden binnen Jahresfrist auch deutlich günstiger wie zum Beispiel Kartoffeln oder Butter.
Mehr mussten die Verbraucher auch für Verbrauchsgüter, Dienstleistungen und Bekleidung zahlen. Gesunken sind die Kosten jedoch bei Pauschalreisen und Beherbergungsdienstleistungen. dhz